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Ausstellung «Out of Office»: Roboter und KI: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Eine Roboter-Robbe, die Demenzkranke streicheln kann; Busse, die ohne Fahrer fahren; Ärzte, die mit Hilfe von Computern operieren: In der schönen neuen Arbeitswelt ist vieles möglich. Die Frage ist nur: Wollen wir das auch?

Ausstellung «Out of Office»

Roboter «Pepper» kommuniziert mit Journalisten und Gästen in der Ausstellung «Out of Office». Foto: Christian Charisius

«Hallo Pepper!» - «Hallo Mensch!», «Wie geht es Dir?» - «Mir geht es gut. Und Dir?», «Mir geht es auch gut.» - «Das freut mich zu hören.» - So beginnt der Dialog zwischen Mensch und Maschine.

Wobei Pepper, der 1,20 Meter große Roboter mit den niedlichen Kulleraugen, die blinken, wenn er sich mit jemandem unterhält, absolut nichts Bedrohliches an sich hat. In Japan wird er bereits in der Kundenberatung einer Telekommunikationsfirma eingesetzt, und auch bei der deutschen Telekom kann man sich einen Einsatz gut vorstellen.

Pepper ist der heimliche Star der Ausstellung «Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten» im Hamburger Museum der Arbeit, die sich bis zum 19. Mai mit der Zukunft der Arbeit beschäftigt.

Können uns Roboter und Künstliche Intelligenz (KI) das Leben erleichtern? Oder sind sie eine ernstzunehmende Gefahr für die Menschheit? Auf diese Fragen wollen die Ausstellungsmacher Anregungen geben. «Keiner kennt die Wahrheit. Ob optimistisch oder apokalyptisch - die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte», sagte Daniel Opper vom Bucerius Lab der Zeit-Stiftung, das die Schau mitorganisiert hat, am Dienstag in Hamburg. Ziel der Ausstellung sei es, die Dimension der mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verbundenen Veränderungen zu erkunden und den Besuchern eine Orientierung zu geben.

Zu bewundern ist auch Paro, eine Roboter-Robbe, die erfolgreich in der Betreuung von Demenzkranken eingesetzt wird. «In Japan gibt es auch schon Roboter, die Menschen beim Sterben begleiten», erklärt Kurator Mario Bäumer. «Die Frage ist nur: Wollen wir das? Darüber müssen wir dringend eine gesellschaftliche Debatte führen», meinte Bäumer.

Schon jetzt gebe es Unternehmen, in denen Bewerbungsgespräche von einem Roboter geführt werden, der mit einem Algorithmus den perfekten Kandidaten auswählt. «Für mich ist nicht die Frage entscheidend, wie menschlich die Maschinen werden, sondern dass die Menschen nicht immer mehr wie Maschinen werden», sagte der Kurator.

An einer von elf Stationen schlüpft eine Schauspielerin in Berufe, die unterschiedliche Entwicklungstrends darstellen. Während Berufe wie Softwareentwicklerin und Mediendesignerin profitierten, werde es Berufe wie Busfahrerin oder Supermarktkassiererin bald nicht mehr geben. Aber auch qualifizierte Berufsgruppen müssten sich in Zukunft umstellen. «Auch Ärzte und Juristen werden ihren Job verlieren, wenn sie sich weigern, mit KI zusammenzuarbeiten», sagte Bäumer.

Laut Prognosen könnten in zehn Jahren 95 Prozent der Supermarktkassiererinnen ersetzt werden. «Die Frage ist nur: will man das auch?», meinte Bäumer. Schon jetzt gebe es Bereiche, die eine persönliche Ansprache für sehr wichtig erhalten - zum Beispiel bei Banken. Die Berufe müssten sich nur dementsprechend wandeln.

Und dann gebe es noch die Berufe, bei denen Empathie, Kreativität und menschliche Beziehungen gefragt sind, und die nur sehr schwer zu ersetzen sind. Als Beispiel nannte Bäumer den Beruf der Erzieherin, der Pflegerin oder der Kellnerin - schließlich erfordere er eine hohe Kompetenz im Auswerten von menschlicher Mimik und Gestik.

dpa
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.