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Chaos Communication Congress: Datenjournalist sieht Fehler in Social Bots-Forschung

Leipzig - Für den Datenjournalisten Michael Kreil steckt die aktuelle Forschung um Fake News, Social Bots und Filterblasen noch in den Kinderschuhen und muss dringend verbessert werden.

Fake News

«Ihr Kernphänomen ist nicht deren Existenz, sondern dass sie sich so gut im Netz verbreiten können,» erklärt Michael Kreil zum Phänomen der Fake News. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild

Für den Datenjournalisten Michael Kreil steckt die aktuelle Forschung um Fake News, Social Bots und Filterblasen noch in den Kinderschuhen und muss dringend verbessert werden.

«Wir müssen uns tiefer damit auseinandersetzen. Es sind meiner Meinung nach wissenschaftliche Anfangsfehler gemacht worden», sagte er am Donnerstag auf dem Chaos Communication Congress (34c3) in . Beispielsweise ist seinen Analysen zufolge die Einflussnahme durch Social Bots - also durch künstliche Meinungsroboter - wohl geringer als in einigen wissenschaftlichen Studien angenommen.

Kreil ist nach eigenen Angaben in Studien einer britischen und einer US-Universität auf Fehler in der Methodik gestoßen. So habe er in einer Stichprobe von zwölf angeblichen Social Bots tatsächlich nur zwei gefunden. In der Debatte um Social Bots sei viel Meinung unterwegs, aber wenig Beweise, so Kreil. Aktuell sehe er, dass es in den Netzwerken einige wenige Meinungsroboter gebe, aber viele Menschen, die ihre politische Meinung verbreiteten. «Social Bots machen nur einen kleinen Prozentsatz aus.»

Der Journalist beschäftigte sich auch mit Fake News. «Ihr Kernphänomen ist nicht deren Existenz, sondern dass sie sich so gut im Netz verbreiten können.» Auf Twitter hatte er genauer eine gefälschte Nachricht untersucht, wonach das Auswärtige Amt wegen Terrorgefahr vor Reisen nach Schweden warne. Anfang März hatte das Amt dazu eine Gegendarstellung in sozialen Netzwerken verbreitet.

Bei der genauen Analyse der Daten habe er festgestellt, dass die Filterblase eher andersherum funktioniere. Nur 45 Prozent derer, die die Gegendarstellung verbreiteten, hätten die ursprünglichen Fake News mitbekommen. Aber: Von den Fake-News-Verbreitern habe ein sehr großer Teil (89 Prozent) die Gegendarstellung mitbekommen, diese aber nicht geteilt.

dpa
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.