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25 Antivirenprogramme im Test: Mit diesen Tools haben Viren keine Chance

Viele Antivirenprogramme versprechen Sicherheit, manche sind kostenlos. Doch welche Programme sind gut? Das Sicherheitsinstitut AV-Test hat 25 Tools getestet. Microsoft landet auf dem letzten Platz.

Die Flut an Computerschädlingen ist nicht mehr aufzuhalten. Im vergangenen Jahr registrierte allein der Sicherheitssoftware-Hersteller Panda Security 82.000 Viren, Würmer und Trojaner - pro Tag. Das sind knapp 30 Millionen Computerschädlinge in einem Jahr. Für die Sicherheit von PCs zu sorgen, ist deshalb ein hartes, aber einträgliches Geschäft. Doch welche Software schützt zuverlässig vor den Gefahren aus dem Netz? Das Magdeburger Virenlabor AV-Test hat 25 Sicherheitsprogramme für Privatanwender unter Windows 8.1 (64-Bit-Variante) im Zeitraum von März bis April getestet. Insgesamt lieferten die Programme gute Ergebnisse, die durchschnittliche Schutzleistung lag bei 94 Prozent. Allerdings schwankten die Ergebnisse der einzelnen Programme zwischen Erkennungsraten von 67 bis 100 Prozent.

Getestet wurden die Bereiche "Schutzwirkung", "Systembelastung" und "Benutzbarkeit". Für die durchgeführten Untersuchungen wurden keine Sicherheitsfunktionen von Windows 8.1 ausgeschaltet - es sei denn, die getestete Software deaktiviert eigenständig bestimmte Funktionen.

Drei von zehn Viren rutschen durch

Am besten schnitt das "Internet Security"-Paket von Avira ab, gefolgt von "Bitdefender Internet Security" und der "Comodo Internet Security". Auf den letzten Plätzen landeten die Virenlösungen von Kingsoft, Norman, Tencent und Ahnlab. Besonders schlecht waren die Schutzmechanismen, die Windows 8.1 von Haus aus integriert hat. Nur 67 Prozent der Viren und Trojaner wurden erkannt. Damit landet die Basislösung auf dem letzten Rang, denn im Ernstfall würden drei von zehn Schädlingen durch das Raster rutschen.

Auch bei der Performance zeigte sich ein geteiltes Bild: Einige Antivirenlösungen arbeiteten praktisch unbemerkt im Hintergrund, etwa Kasperskys "Internet Security". PCKeepers "Antivirus Pro" dagegen brauchte neun, "Cloud Antivirus" von Panda sieben Prozent der Rechenleistung. Das ist dreimal mehr als der Durchschnitt. Bei der Nutzerfreundlichkeit gab sich kein Programm die Blöße: Es gab kaum Fehlalarme oder fehlerhafte Warnungen bei Installationsvorgängen.

Eine vollständige Übersicht der Testergebnisse finden Sie auf der Homepage von AV-Test.

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Christoph Fröhlich
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