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Mobile World Congress: Huawei Matebook: Ein iPad Pro mit Windows 10

Huawei hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona sein MateBook vorgestellt. Es ist das erste 2-in-1-Notebook des Herstellers und fordert Apples iPad Pro und Microsofts Surface heraus.

Das Huawei MateBook läuft mit Windows 10 und hat einen 12-Zoll-Bildschirm

Das Huawei MateBook läuft mit Windows 10 und hat einen 12-Zoll-Bildschirm

Tablet oder Notebook - warum soll man sich für eines von beiden entscheiden? Das scheinen sich immer mehr Hersteller zu denken, die auf sogenannte 2-in-1-Computer (auch Convertibles genannt) setzen. Und auch bei den Kunden kommen die Multifunktionsgeräte gut an. Insofern überrascht es wenig, dass nun auch - mittlerweile der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt - auf diese Gerätesparte setzt. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellte der chinesische Konzern das MateBook vor. Wir verraten, was das Gerät kann.

MateBook mit schlankem Gehäuse

Schon bei der Größe des Displays erkennt man, dass das MateBook mehr ist als ein herkömmliches Tablet: Der Screen misst satte 12 Zoll. Damit spielt es in einer Liga mit Microsofts Surface-Tablet (12,3 Zoll) und dem iPad Pro (12,9 Zoll). Die Auflösung liegt bei 2160 x 1440 Bildpunkten. Das ist ausreichend, aber nicht herausragend. Dafür hat Huawei eine seiner Smartphone-Tugenden auch auf das MateBook übertragen und ein sehr platzsparendes Gehäuse entwickelt. 

Die sogenannte Screen-to-Body-Radio, also das Flächenverhältnis von Bildschirm zum Gehäuse, liegt bei 84 Prozent. Zum Vergleich: Das iPad Pro kommt auf 77 Prozent. Schlank ist schick, das gilt nunmal auch für Technik. Dass das MateBook eher als Konkurrenz zum Business-iPad und weniger als Alternative zum herkömmlichen MacBook oder zum neuen Surface Book entwickelt wurde, zeigt auch das geringe Gewicht: Der 12-Zöller bringt gerade einmal 640 Gramm auf die Waage.

Für genügend Dampf unter der Haube sorgen Intels Core m-Prozessoren der 6. Generation. Los geht's bei 799 Euro für die Einsteigervariante (m3-Prozessor), das Premium-Modell mit m7-Chip kostet stolze 1799 Euro. Ob sich dieser Aufpreis lohnt, muss ein Test zeigen. Der Akku hat eine Kapazität von 4430 mAh und soll laut Huawei rund zehn Stunden durchhalten. Als Betriebssystem kommt zum Einsatz.

Viel Zubehör für das MateBook

Damit das Gerät als Notebook-Ersatz überhaupt ernstgenommen wird, gibt es eine abnehmbare Tastatur. Optional gibt es noch den digitalen Stift MatePen, der zugleich als Laser-Pointer genutzt werden kann und eine Docking-Station mit zusätzlichem Akku und weiteren Anschlüssen (USB, Ethernet, HDMI, VGA). Für das Zubehör langt Huawei aber kräftig zu: Die Tastatur kostet 149 Euro, der Stift kostet 69 Euro, das separate Dock gibt es für 99 Euro.

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