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Sichere Passwörter: Diese Programme helfen gegen Passwort-Chaos

Für jeden Online-Dienst ein anderes kompliziertes Passwort, das ist verdammt schwer zu merken. Abhilfe schaffen digitale Passwortmanager - doch auch die haben ihre Tücken.

Ein Passwort, das an einer Pinnwand hängt

Zwei ganz schlechte Ideen: Das Passwort für alle sichtbar an die Pinwannd hängen und dann mit "Passwort" noch eines der am leichtesten zu erratenden Passwörter überhaupt wählen

Es ist eines der großen Probleme eines jeden Internetnutzers: Wie soll man sich nur alle seine merken? Denn wer sich gegen Hacker und Spähangriffe absichern will, sollte möglichst für jeden Dienst ein anderes Passwort verwenden. Und dann auch noch kein allzu banales wie "passwort" oder "123456".

Zwar gilt das alte Dogma nicht mehr, dass man eine möglichst komplizierte Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwendet. Stattdessen empfehlen Sicherheitsexperten einfach nur, ein möglichst langes Passwort zu verwenden. Das hilft aber auch nicht wirklich weiter: Denn zum einen ist ein langes Passwort auch nicht immer leicht zu merken. Zum anderen bestehen viele Dienste nach wie vor auf die komplizierte Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichen-Kombination.

Das können digitale Passwortmanager

Eine Lösung für das Kennwort-Chaos bieten digitale Passwortmanager. Die Programme erstellen für jeden genutzten Dienst ein anderes sicheres Passwort - teilweise von bis zu 100 Zeichen. Merken muss man sich aber nur das eine Masterpasswort, das man selbst vergibt, um den Tresor mit allen anderen Passwörtern zu öffnen.

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Die hat neun dieser Passwortmanager getestet. Vier Programme halten die Warentester für empfehlenswert, die anderen fünf sind nur "eingeschränkt empfehlenswert". Überzeugen können die Programme Dashlane Premium, Intel Security True Key Premium, Keeper Security und Last Pass Premium, die alle zwischen 20 und 33 Euro im Jahr kosten.

Sie schützen die verwalteten Passwörter durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Neben dem Masterpasswort ist also noch ein zweiter Schlüssel nötig, zum Beispiel ein Fingerabdruck. In der Regel kann man die Programme auf verschiedenen Geräten nutzen, sodass man sich auch von unterwegs über den Passwortmanager in seine Accounts einloggen kann.

Masterpasswort nicht vergessen!

Hundertprozentige Sicherheit bieten zwar auch Passwortmanager nicht. "Aktuell schützt aber jeder der empfehlenswerten Passwortmanager Onlinekonten deutlich besser als ein einzelnes, gut merkbares Passwort", schreibt Warentest. Natürlich steht und fällt die Sicherheit mit dem vergebenen Masterpasswort. Dieses sollte laut Warentest mindestens 20 Zeichen lang sein. Um sich das merken zu können, empfiehlt sich beispielsweise ein Satz, der für Außenstehende keinen Sinn ergibt und möglichst nicht in Büchern zu finden ist.

 Wer sein Masterpasswort vergisst, hat allerdings ein richtiges Problem: Er kommt an seine Accounts, deren Passwörter er nicht auswendig weiß, zunächst nicht mehr heran. Die Passwortmanager bieten für solche Fälle verschiedene Hintertürchen, auf die man es aber lieber nicht ankommen lassen sollte.

Den Passwortmanagertest von Stiftung Warentest gibt es gegen Gebühr auf www.test.de 

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bak