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Großhandelsvertrag geschlossen: Vodafone will Unitymedia-Übernahme durch Netzzugang versüßen

Düsseldorf/München - Der Telekommunikationskonzern Vodafone will den Rivalen Telefónica (O2) in sein Kabelnetz in Deutschland lassen, um die Zustimmung der EU-Kommission zur milliardenschweren Übernahme von Unitymedia zu erreichen.

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Vodafone habe einen Großhandelsvertrag mit Telefónica Deutschland geschlossen. Foto: Federico Gambarini

Der Telekommunikationskonzern Vodafone will den Rivalen Telefónica (O2) in sein Kabelnetz in Deutschland lassen, um die Zustimmung der EU-Kommission zur milliardenschweren Übernahme von Unitymedia zu erreichen.

Vodafone habe dazu einen Großhandelsvertrag mit Telefónica Deutschland geschlossen, teilte Vorstandschef Hannes Ametsreiter in Düsseldorf mit. Der Mobilfunker Telefónica will durch die Zusammenarbeit mit Vodafone sein Angebot beim Highspeed-Internet im Festnetz sowie bei internetbasierten TV-Diensten deutlich ausbauen.

Vodafone hatte im Frühjahr angekündigt, die Kabelnetze von Liberty Global - in Deutschland unter dem Namen Unitymedia im Geschäft - auch in Ungarn, Tschechien und Rumänien für insgesamt etwa 18,4 Milliarden Euro übernehmen zu wollen. Die EU-Kommission hatte Bedenken gegen den Zusammenschluss in Deutschland geäußert und eine vertiefte Prüfung des Deals eingeleitet. Die Deutsche Telekom sieht die Fusion als nicht genehmigungsfähig an, auch Telefónica hatte sich bisher eher kritisch geäußert.

«Unser Maßnahmenpaket in Deutschland hebt den Wettbewerb auf eine ganz neue Stufe», sagte Ametsreiter. Es sei gut für Verbraucher, Wettbewerb und TV-Kanäle. Fernsehsender könnten künftig Kundenbeziehungen über das Internet völlig unabhängig von Vodafone und seiner TV-Plattform eingehen. Vodafone verpflichte sich, Sendern die Verbreitung ihrer Inhalte im Internet nicht einzuschränken.

Vodafone gehört seit 2014 das Netz von Kabel Deutschland. Der Konzern würde mit der Übernahme von Unitymedia auch das verbliebene Kabelfernsehnetz in Deutschland kontrollieren und 25 Millionen Haushalte in Deutschland erreichen. Die Vereinbarung mit Telefónica steht den Angaben zufolge unter Vorbehalt der Genehmigung der EU, die Vodafone jetzt bis Juli 2019 erwartet.

dpa
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.