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Hersteller unter Spähverdacht: 5G-Ausbau: Noch keine Entscheidung über Umgang mit Huawei

Viele Provider setzen beim Aufbau der sensiblen Infrastruktur auf Technik des Marktführers Huawei. Doch gegen das chinesische Unternehmen werden immer häufiger Vorbehalte laut. Was macht die Bundesregierung?

5G-Mobilfunkstation

Die für den März geplante Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G gerät in Gefahr. Foto: Oliver Berg

Beim Ausbau des schnellen Mobilfunknetzes und mit Blick auf die Sicherheit der Netze rückt der künftige Umgang mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei immer stärker in den Fokus.

Zuständige Minister der schwarz-roten Koalition kamen dazu am Mittwoch im Anschluss an die Kabinettssitzung zu Beratungen zusammen. Beschlüsse gab es nicht. Die Sicherheitsstandards würden von der Bundesnetzagentur und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) festgelegt, hieß es in Regierungskreisen.

Huawei gehört zu den größten Anbietern der 5G-Mobilfunktechnik, die deutlich schnellere Datenübertragungsraten bringen soll. In den USA und auch in Deutschland sind die Chinesen aber zuletzt wegen Sicherheitsbedenken rund um Datennetzwerke unter Druck geraten. Möglich ist es, Huawei vom Ausbau des neuen 5G-Mobilfunknetzes auszuschließen.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, die Bundesregierung habe noch keine gemeinsame Linie, die Willensbildung sei noch nicht abgeschlossen. Generell gehe es darum, Sicherheitsrisiken zu verringern und «wo erforderlich» auch Maßnahmen zu ergreifen. Die Sicherheit des Netzes sei von «enormer Bedeutung».

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der auch für digitale Infrastruktur zuständig ist, kündigte weitere Gespräche an. Es gehe beim Mobilfunkausbau nun um die technische Ausführung.

Nach einem «Handelsblatt»-Bericht geht es darum, ob ein Sicherheitskatalog sowie Zertifizierungsregeln und ein sogenanntes No-Spy-Abkommen mit Staaten wie China ausreichen, um die Vielzahl der sensiblen Daten zu schützen, die über das 5G-Netz transportiert und verarbeitet werden sollen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Dienstag von China Sicherheiten für den Einsatz von Technik des Telekom-Riesen Huawei beim Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland verlangt. Man müsse mit China darüber sprechen, «dass eben nicht die Firma einfach die Daten an den Staat abgibt, die verwendet werden, sondern dass man da Sicherheiten bekommt», hatte Merkel in Tokio gesagt.

Ende März werden in Deutschland die 5G-Frequenzen versteigert. Das Kürzel steht für die 5. Mobilfunkgeneration. Die Übertragung ist etwa 100 Mal schneller als der aktuell weit verbreitete Standard 4G, auch LTE genannt.

Aus den Sicherheitsbehörden gibt es Stimmen, die vor dem Einsatz von Huawei-Produkten beim Aufbau der neuen Mobilfunkgeneration warnen. Dagegen würden sowohl das BSI als auch Telekommunikationsunternehmen dafür werben, Huawei nicht auszuschließen, um den schnellen Ausbau der Echtzeitnetze nicht zu behindern.

Jan-Peter Kleinhans, Leiter des Projektes IT-Sicherheit im Internet bei der Berliner «Stiftung Neue Verantwortung», verwies auf Expertenschätzungen, dass ein Verzicht auf Huawei-Gerätschaften den 5G-Ausbau um ein bis zwei Jahre verzögern würden.

Kleinhans räumte ein, man müsse damit rechnen, dass sich ein chinesisches Unternehmen wie Huawei nicht zur Wehr setzen werde, wenn die Staatsführung in Peking bestimmte Daten einsehen wolle. Dies stehe im Gegensatz zum Verhalten von Firmen wir Apple. Der iPhone-Hersteller habe sich in den Jahren 2015 und 2016 gegen die Herausgabe von iPhone-Daten an die US-Bundespolizei gewehrt, um nicht die Datensicherheit der Apple-Smartphones insgesamt zu gefährden.

Auf der anderen Seite sei bislang kein Fall bekannt geworden, dass ein Angriff auf die Mobilfunknetze für Industriespionage verwendet worden sei, sagte Kleinhans. «Klassische Attacken im Festnetz, beispielsweise über mit Schadprogrammen manipulierte E-Mails, sind einfacher umzusetzen und führen leichter zum Ziel.»​

dpa
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.