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Stiftung Warentest: Großes WM-Bild für kleines Geld: Warentest prüft Beamer - und die günstigen sind besser

Fußball schaut man gerne mit Freunden - und bei diesem Traumwetter am liebsten im eigenen Garten. Die passenden Beamer dazu hat sich nun Stiftung Warentest angesehen - mit überraschendem Ergebnis.

WM Beamer Test

Mit den Freunden im Garten macht Public Viewing noch mehr Spaß

Getty Images

Die Sonne scheint, das Bier ist kalt - und auf der Leinwand knallen Jogis Jungs den Ball ins Tor. Damit dieser kleine Traum vom privaten Public Viewing wahr wird, muss natürlich der passende Beamer ins Haus. Stiftung Warentest hat 15 Modelle unter die Lupe genommen. Der Testsieger kostet nur 650 Euro.

Das perfekte Modell war aber nicht dabei: Alle Geräte sind für den Betrieb bei strahlendem Sonnenlicht eigentlich nicht hell genug. Das lässt sich auch kaum ändern. Da die Leinwand sämtliches Licht reflektiert, lassen sich dunkle Bereiche nicht so gut darstellen wie auf dem Fernseher. Im schlimmsten Fall kann man dann die Spieler nicht mehr vom Rasen unterscheiden, bemängelt Stiftung Warentest. Die Beamer eignen sich draußen also eher für den Abend.

Günstig ist besser

Ansonsten fällt der Test überraschend einheitlich aus. Der Epson Eh-TW5400 ist mit seiner guten Gesamtwertung (Note:  2,2) zwar Testsieger, von den 15 getesteten Geräten schnitten allerdings ganze zehn "gut" ab. Das günstigste Modell im Test, der Viewsonic Lightstream PJD7720HD, kostet nur 440 Euro, erhält aber trotzdem eine "gute" Note (2,4) und landet so auf Platz 6. Dabei kostet er ganze 240 Euro weniger als der Erstplatzierte.

Anders sieht es am anderen Ende der Preisskala aus: Die teuersten Geräte im Test landeten auf den letzten Plätzen. Der Sony VPL-PHZ10 für 2800 Euro schaffte nur eine Note 3,7, auch der 3000 Euro teure Epson EH-LS100 kratzte mit einer Wertung von 3,5 haarscharf am "Ausreichend" vorbei. Dabei benutzen beide die moderne Laser-Technologie, die Bilder viel heller auf die Leinwand zaubert. Alle anderen Modelle setzen auf Hochdrucklampen mit Quecksilberdampf ("HQL"). Leider sorgt der Laser aber für einen deutlich höheren Stromverbrauch, der Epson-Beamer wird zudem sehr laut.

Zusatzkostenfalle

Bei allen Beamern sollte bedacht werden, dass zu den Anschaffungskosten auch noch der Kauf einer Leinwand gerechnet werden muss. Da kommen schnell zwischen 50 und 200 Euro zusammen. Bei den Beamern mit HQL muss zudem regelmäßig eine neue Lampe gekauft werden. Die schlägt dann mit Zusatzkosten von 70 bis zu 225 Euro zu Buche.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter test.de 

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