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Kinofeeling für Zuhause Stiftung Warentest prüft Soundbars – 375-Euro-Box schlägt Sonos und Bose

Testsieger bei Stiftung Warentest ist die Nubert nuBox AS-225
Testsieger bei Stiftung Warentest ist die Nubert nuBox AS-225
© Nubert
Welche Soundbar liefert den besten Sound für's Geld? Stiftung Warentest hat 16 Modelle zwischen 99 und 665 Euro geprüft. Der Testsieger klingt besser als doppelt so teure Premiummodelle.

Wer Kinofeeling auf dem heimischen Sofa will, braucht einen großen Fernseher und wuchtigen Sound. Dazu sind die ultradünnen, modernen Fernseher jedoch nur selten in der Lage. Abhilfe schafft eine Soundbar. Die Klangriegel sind kompakter als Standboxen und lassen sich innerhalb von wenigen Minuten anschließen - ganz ohne nerviges Strippenziehen.

Doch welches Modell ist empfehlenswert? Stiftung Warentest hat acht einteilige Soundbars und Soundplates und noch einmal so viele Soundbars mit separater Bassbox getestet. Die Preise reichten von 99 bis 665 Euro. Die große Überraschung: Der Testsieger ist mit 375 Euro vergleichsweise günstig.

Die besten einteiligen Soundbars

Einteilige Geräte haben den Vorteil, dass alle Lautsprecher und Verstärker in einem Gehäuse untergebracht sind. Diese Soundbars nehmen also weniger Platz weg und das Wohnzimmer wirkt aufgeräumter. In der Regel sind diese Modelle jedoch schwerer, weil die Basslautsprecher eingebaut sind - das kann die Wandmontage zur Herausforderung machen.

Den besten Ton im Test erzielt die Soundplate Nubert nuBox AS-225. Die Klangnote liegt bei 1,7, das Gesamtergebnis bei 2,2. Sie ist auf das Wesentliche beschränkt und kommt ohne Wlan- und App-Anbindung daher. Eine Fernbedienung ist daher Pflicht. Songs aus Musikstreaming-Diensten können nur via Bluetooth übertragen werden.

Wer es kompakter und smarter mag, sollte zur Bose Soundbar 700 oder der kleinen Sonos Beam (hier finden Sie den stern-Test der Beam) greifen. Beide erzielen die Gesamtnote von 2,6, beim Ton landen sie jedoch mehr als eine halbe Note hinter der nuBox.

Die besten Soundbars mit Subwoofer

Wer zu einem Modell mit separater Bassbox (Subwoofer) greift, der wird mit wuchtigeren Bässen belohnt. Zudem eignen sich diese Modelle besser für die Wandmontage. Und auch in dieser Kategorie glänzt ein verhältnismäßig günstiges Modell: Die Samsung HW-R450 (Gesamtnote: 2,4) gibt es bereits für knapp 140 Euro. In der Teilkategorie "Ton" reicht es für eine 2,3.

Damit ist sie klanglich fast der Yamaha Musiccast Bar 400 (YAS-408) ebenbürtig, die mit 500 Euro allerdings auch mehr als dreimal so teuer ist. Dafür ist sie deutlich vielfältiger und bietet etwa Wlan-Vernetzung.

Surround-Sound? Fehlanzeige

Was alle Soundbars - ob mit oder ohne externen Subwoofer - gemeinsam haben ist der fehlende Raumklang. Wer bei Verfolgungsjagden die Polizeisirenen hinter dem Sofa aufheulen hören will, ist zwingend auf weitere Lautsprecher angewiesen. Allerdings lässt sich nicht jedes Soundbar-Modell nachträglich mit sogenannten Satelliten ergänzen, auch Rücklautsprecher oder Rear-Speaker genannt. Informieren Sie sich daher vor dem Kauf, ob das Wunsch-Modell diese Funktion unterstützt. Übertragen wird der Surround-Sound heutzutage per Funk, meterlange Kabel sind nicht mehr notwendig.

Den vollständigen Test gibt es gegen Gebühr unter test.de/soundbars.

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cf

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