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Video-Streaming: Schlechte Nachrichten für Serien-Fans: Streaming wird bald deutlich teurer

Serien und Filme en masse, zu einem kleinen Preis, das ist der Traum der Streaming-Fans. Doch die müssen sich warm anziehen. Durch zunehmende Konkurrenz wird der Streamingmarkt immer chaotischer - und für die Nutzer deutlich teurer.

Beim Streaming drohen bald höhere Kosten

Beim Streaming drohen bald höhere Kosten

Getty Images

Für Fans guter TV- ist gerade eine goldene Zeit: Noch nie gab es so viele, so gute Serien-Produktionen zur Auswahl. Und das zu einem kleinen Preis: Wer Netflix und Amazon Prime Video gebucht hat, bekommt fast alles zu sehen - mit Ausnahme einiger Highlights wie "Game of Thrones" oder "Westworld". Und Film-Fans kommen bei den Flatrates auf ihre Kosten, solange man keine Aktualität erwartet. Doch dieses Zeitalter könnte bald zu Ende gehen.

Denn auf dem Streamingmarkt bahnen sich große Veränderungen an. Immer mehr Studios und Fernsehsender setzen auf eigene Dienste. Neben Netflix und Amazon tummeln sich dort auch noch Serien-Gigant HBO und hier unbekanntere Dienste wie Hulu, FX oder CBS auf dem Streaming-Markt. Und der mächtigste Konkurrent steht schon in den Startlöchern: Mit Disney plant der größte Film-Konzern der Welt im nächsten Jahr seinen eigenen Streaming-Dienst zu starten.

 

Exklusiv-Inhalte als Köder

Um die Kunden zum eigenen Dienst zu holen, setzen die Anbieter verstärkt auf Exklusiv-Inhalte. Während zum Start von und Amazon Prime Video vor allem Lizenzware geboten wurde, versuchen die Dienste längst, die Kunden mit Eigenproduktionen zu ködern. Für die Kunden bedeutet das: Wer alle Serien und Filme sehen will, muss immer mehr Abos abschließen - und damit immer mehr bezahlen. Eine Situation, die sich wohl noch weiter verschärfen wird.

Welche konkreten Folgen etwa Disneys Einstieg auf die Konkurrenz haben wird, deutete der Chef des Dienstes jetzt gegenüber der "New York Times" an: Ab nächstem Jahr werden alle neuen Filme des Studios exklusiv auf dem eigenen Streaming-Dienst erscheinen - also auch sämtliche Werke der extrem erfolgreichen Marken Marvel und Pixar. Die Ausnahme ist aktuell die "Star Wars"-Reihe. Die Rechte hat Disney bereits verkauft, man versucht allerdings gerade, sie zurück zu gewinnen. Eine zehnteilige "Star Wars"-Serie exklusiv für den Dienst ist schon in Arbeit. Budget: Gut 100 Millionen Dollar. 

Abo-Albtraum auch in Deutschland?

Ob Disney seinen -Dienst auch nach Deutschland holen wird, ist noch nicht bekannt. Denkbar ist es allemal. Auch US-Sender CBS ist ein möglicher Kandidat: Dessen Serien wie "NCIS" oder "The Big Bang Theory" sind im deutschen TV enorm erfolgreich. Auch die CBS-Serie "Arrow" und "Supernatural" erfreuen sich großer Beliebtheit. Genug Material, um als Basis für einen eigenen Dienst zu dienen.

Zudem sind noch weitere Abo-Varianten denkbar. Bei Amazon experimentiert man schon jetzt mit zusätzlichen Bezahlmodellen: Unter den über Prime Video vertriebenen Zusatzkanälen "Amazon Channels" gibt es kostenpflichtige. Etwa der Kanal "Starzplay", der für fünf Euro monatlich hierzulande exklusiv die Serie "Mr. Mercedes" und andere Inhalte des US-Senders Starz anbietet. Weitere dürften folgen. Gut möglich also, dass der fragmentierte Abo-Albtraum der USA bald auch hierzulande droht.

Mehr Kosten

Doch auch bei den wenigen vorhandenen Abos dürften die aktuell vergleichsweise günstigen Preise nicht von Dauer sein. Die aufwendigen Eigenproduktionen fressen immer mehr Budgets, 13 Milliarden Dollar will alleine Netflix in diesem Jahr für neue Inhalte ausgeben. Das muss irgendwie auch wieder in die Kassen kommen. Gerade experimentierte der Dienst mit Preiserhöhungen bis zu 20 Euro, betonte allerdings, dass die nicht zwangsläufig kommen müssen. Auf Dauer werden die Angebote zu den heutigen Preisen vermutlich nicht zu halten sein.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.