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Mit «Tetris» zum Erfolg: 30 Jahre Game Boy: Wie ein Klotz das Spielen revolutionierte

Vor 30 Jahren brachte Nintendo seinen Game Boy auf den Markt und machte damit das Videospielen unterwegs salonfähig. Der Erfolg des klobigen Spielgeräts brachte der Branche auch bei, dass einfache Technik manchmal besser ist.

30 Jahre Game Boy

Vor 30 Jahren brachte Nintendo seinen Game Boy auf den Markt und machte damit das Videospielen unterwegs salonfähig. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa) - Spiele auf dem Smartphone gehören heute zum Alltag - vor 30 Jahren wurde der erste Schritt gemacht. Nintendo brachte in Japan den Game Boy heraus, seine erste mobile Spielekonsole. Aus heutiger Sicht ist es ein klobiger Klotz mit lachhaften technischen Daten.

Damals war es eine Revolution, die Videogames aus Spielhallen und - damals auch noch nicht so verbreiteten - Konsolen am heimischen Fernseher herausholte. Nintendo erreichte mit dem Game Boy nicht nur Kinder, sondern - dank Spielen wie «Tetris» - auch Erwachsene. Über mehrere Generationen hinweg wurden fast 120 Millionen Geräte verkauft.

Der Game Boy war nicht die einzige Mobil-Konsole auf dem Markt. Auch starke Rivalen wie Sega und Atari brachten eigene Geräte heraus. Doch der Game Boy gewann - unter anderem, weil Nintendo so schlau war, seine Ambitionen zu zügeln und den damaligen Stand der Technik nicht auszureizen.

Der LCD-Bildschirm war schwarz-weiß statt farbig und hatte keine Hintergrund-Beleuchtung. Im Dunklen spielen konnte man damit also nicht. Die Auflösung lag lediglich bei 160 zu 144 Pixeln. Zum Vergleich: Jedes einzelne App-Symbol auf dem Display eines heutigen iPhone wird mit 180 zu 180 Pixeln angezeigt. Die Einschränkungen sorgten aber zur Freude der Nutzer für eine lange Batterielaufzeit.

Vater des Game Boy war Gunpei Yokoi. Er kam bereits in den 1960er Jahren zu Nintendo und musste sich zunächst mit der Wartung der Spielkarten-Druckmaschinen beschäftigen - das war das traditionelle Kerngeschäft der Firma. Nebenbei dachte sich Gokoi Spielzeug aus. Schon eine seiner ersten Erfindungen - der ausstreckbare Greifarm «Ultra Arm» - wurde zum Hit. Gokoi stand auch hinter dem Vorläufer des Game Boy - einem kleinen

Gerät mit dem Namen Game & Watch, das einfache Spiele enthielt. Nintendo verkaufte mehr als 40 Millionen Stück davon, Game & Watch hatte aber einen großen Nachteil: Man konnte die Spiele nicht wechseln, sondern sie waren fest einprogrammiert. Der Game Boy mit seinen Wechsel-Kartuschen behob dieses Problem.

Nintendo war klar, dass die Mobil-Konsole ein attraktives Spiel als Zugpferd brauchte - und man fand es hinter dem Eisernen Vorhang. Das von einem Moskauer Programmierer entwickelte «Tetris», bei dem der Spieler von oben herabfallende Blöcke in verschiedenen Formen schnell einbauen muss, passte perfekt zur Game-Boy-Technik - und taugte auch als unverbindliche Unterhaltung für unterwegs.

Die damals für die Vermarktung zuständigen Sowjet-Bürokraten hatten zwar schon «Tetris»-Lizenzen in den Westen verkauft. Aber Nintendo wurde schnell klar, dass die neue Gerätekategorie der Mobil-Konsolen davon nicht abgedeckt war. In einem abenteuerlichen Verhandlungsmarathon in Moskau sicherten sich die Japaner die Rechte. Die Kinder des «Tetris»-Erfinder Alexej Paschitnow bekamen Nintendo-Konsolen.

«Tetris» war genau das Spiel, das der Game Boy brauchte. Später feierte auf der Plattform unter anderem auch die bis heute erfolgreiche «Pokémon»-Spielereihe Premiere. Gokoi erfand für Nintendo Mitte der 90er Jahre auch eine erste Konsole mit einer VR-Brille. Doch der «Virtual Boy», bei dem die Brille auf dem Tisch stehen statt wie heute auf dem Kopf getragen werden sollte, floppte. Wohl unter anderem, weil die Optik mit roten LED zu primitiv und anstrengend für die Nutzer war. Gokoi verließ Nintendo, um eine eigene Firma zu gründen - und starb 1997 bei einem Verkehrsunfall.

dpa
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.