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Anschlag in Neuseeland: Video und Manifest des Massenmörders gehen viral: Warum die sozialen Netzwerke versagt haben

Eine ganze Stunde lang war der Livestream des Schützen von Christchurch auf Facebook zu sehen. Und auch nachdem sein Profil blockiert wurde, verbreitete sich das Video über die sozialen Netzwerke. Der Fall zeigt, wie fehlerhaft die Kontrollmechanismen sind. 

Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch

Die Terror-Attacke auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch hat weltweit Trauer und Entsetzen ausgelöst. Besonders perfide bei diesem Anschlag: Der Haupttäter streamte den Angriff live auf Facebook. Die Aufnahmen davon, wie er aus nächster Nähe seine Opfer erschießt, sind extrem brutal. 

Die Polizei rief alle Internetnutzer auf, das Video nicht weiterzuverbreiten. "Dass ein Attentäter eine Gewalttat live bei Facebook überträgt, ist ein offensichtlich neues Vorgehen", erklärte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow, der "Rheinischen Post". "Terrorismus will Angst und Schrecken in der Gesellschaft erzeugen und verbreiten - mit sozialen Medien wie Facebook und Twitter geht das weltweit und unmittelbar."

Wie unmittelbar, demonstriert nun der Anschlag in Christchurch. Denn trotz des grausamen Inhalts, war das Video mindestens eine Stunde lang auf dem Facebook-Account des Schützen zu sehen. Erst nachdem sich die neuseeländische Polizei an das soziale Netzwerk gewandt hatte, wurde sein Profil gesperrt. Auch der Livestream sei entfernt worden, teilte Facebook mit. 

Warnhinweis, aber keine Löschung?

Doch da war es längst zu spät. Immer noch geistern Kopien des Videos durch das soziale Netzwerk. Mit demselben Problem haben auch Youtube und Twitter zu kämpfen. Man arbeite daran, jegliche gewalttätige Inhalte zu entfernen, beteuerte Youtube via Twitter. Doch offenbar ist man auch hier damit überfordert. Außerdem sollen einige der verbreiteten Kopien zuerst nur mit einem Warnhinweis versehen worden sein - ohne dass sie entfernt wurden. Davon berichten zahlreiche Nutzer im Netz.

Auch das Bekennerschreiben des festgenommen Schützen, das zunächst auf Twitter veröffentlicht wurde, verbreitet sich rasend weiter. Dass sowohl das Video als auch das Schreiben derart viral gehen konnten, zeigt, wie schwach die Kontrollmechanismen der Netzwerke sind. 

"Das ist Teil der Propaganda-Strategie"

Der Terrorismus-Experte Peter Neumann fordert von den großen Internetfirmen daher einen stärkeren Einsatz im Kampf gegen Terror und Gewalt.  Zwar sei eine hundertprozentige Live-Überwachung von YouTube, Facebook und anderen Online-Plattformen zum Aufspüren blutrünstiger Terrorpropaganda unrealistisch, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dennoch könnten die Unternehmen mehr tun als bislang, um etwa die Übertragung von Attentaten zu erschweren. "Gegen die rasante und massenhafte Verbreitung lässt sich nur mit mehr Einsatz von Personal und Technik vorgehen, mit deren Hilfe diese brutalen Videos gelöscht werden", sagte Neumann, der am Londoner King's College zu Extremismus und Radikalisierung forscht.

Die brutale Tat live zu übertragen dient zum einen einer narzisstischen Selbstinszenierung des Täters", erklärte Neumann. "Zum anderen soll die Tat so medial verbreitet werden. Das ist neben Manifest und Verweisen durch den Attentäter Teil der Propaganda-Strategie." Die einschlägigen Online-Plattformen könnten dies mit geeigneten Mitteln durchkreuzen "und so auch ihrer Verantwortung als global agierendes Unternehmen" gerecht werden.

Im Video: Mordanklage gegen mutmaßlichen Moschee-Attentäter von Christchurch

ivi
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(