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Wirklich immer ein Schnäppchen?: So finden Sie immer den billigsten Amazon-Preis

Amazon gilt als Schnäppchenparadies, doch das ist nicht bei allen Produkten der Fall. Wir sagen, wie Sie wirklich den günstigsten Amazon-Preis herausbekommen.

Nicht alle Angebote bei Amazon sind echte Schnäppchen

Nicht alle Angebote bei Amazon sind echte Schnäppchen.

Schnell, sicher - und auch noch am billigsten. Das ist der Mythos, der das Shopping-Portal großgemacht hat. Mittlerweile macht der Online-Händler allein in Deutschland 6,5 Milliarden Euro Umsatz. Vor allem jetzt, zwei Wochen vor Weihnachten, klingeln die Kassen.

Doch ist Amazon wirklich das Schnäppchenparadies, für das man es immer hält? Tatsache ist: Schon eine Anfang des Jahres veröffentlichte Studie des Startups Boomerang bewies das Gegenteil und zeigte, dass die Preise vieler Produkte durchschnittlich eher im oberen Bereich angesiedelt sind. Um wie ein Billiganbieter zu wirken, aber saftige Gewinne einzufahren, greift Amazon auf viele Tricks und ein ausgeklügeltes System zurück.

Das Prinzip Tankstelle

So analysiert der Konzern ständig, welche Produkte derzeit besonders angesagt sind. Diese werden dann am unteren Ende der Preisskala in das eigene Warensystem einsortiert. Weniger beliebte Produkte sind hingegen meist etwas teurer zu haben als bei der Konkurrenz. Der Preis für Zubehör - etwa HDMI-Kabel - ist zugleich höher. Denn Amazon weiß, dass nur die wenigsten Kunden bei günstigen Produkten einen Preisvergleich durchführen - und viele Kunden so die teureren Kabel kaufen.

Zugleich hat Amazon das Prinzip Tankstelle perfektioniert: Bei jedem fünften Produkt (20 Prozent) ändert sich täglich der Preis, manchmal sogar mehrfach. Kostete das nagelneue iPhone 6s morgens etwa 679,90 Euro, war es am Nachmittag für 699,80 Euro zu haben - und am frühen Abend fiel der Preis wieder um 20 Euro. Schätzungen zufolge gibt es bis zu drei Millionen Preis-Anpassungen pro Tag, in der vergangenen Weihnachts-Saison sollen es sogar zehn Milliarden Preisänderungen gewesen sein, behauptet Boomerang-CEO Guru Hariharan.

Preise stets vergleichen

Verbraucherschützer empfehlen deshalb, die Preise stets zu vergleichen. Vor einem teuren Einkauf lohnt es sich deshalb, die Seite "de.camelcamelcamel.com" aufzurufen, die sämtliche Preise von Amazon überwacht. Dort kann man sich etwa einen E-Mail- und Twitter-Alarm erstellen, der über Preissenkungen informiert und Preisverlaufsdiagramme der letzten 18 Monate untersuchen. Dabei fällt auf: Viele Preise sind tatsächlich auf einem sehr niedrigen Niveau.

Einige vermeintliche Schnäppchen enttarnt man aber schnell, wie der stern an drei Produkten demonstriert.

Beispiel 1: Fernseher

Der 40-Zoll-Fernseher UE40JU6550 ist eines der beliebtesten TV-Geräte im Amazon-Portfolio, derzeit (Stand: 10.12.) ist er auf Platz neun der TV-Bestseller. Die UVP liegt bei 1049 Euro, bei Amazon gibt es das Modell für 615 Euro. Eine Ersparnis von satten 434 Euro, frohlockt die Shoppingplattform in roten Lettern. 41 Prozent gespart!

Doch so spitze ist der Preis beim genauen Hinsehen gar nicht. Den Fernseher gibt es auch bei anderen Plattformen wie Redcoon oder Mindfactory zu denselben Konditionen. Und: In den vergangenen Wochen gab es den 4K-Fernseher mehrfach für 529,99 Euro bei Amazon. Sieht man sich die Verlaufskurve genau an, erkennt man, dass der Preis vermutlich demnächst noch einmal auf solch ein Preisniveau purzeln wird. Wer noch etwas warten kann, macht womöglich ein Schnäppchen.

Beispiel 2: Navigationsgerät

Das TomTom Start 60 Europe Navigationsgerät ist eines der beliebtesten Amazon-Produkte überhaupt. In der Kategorie Elektronik steht es auf Platz 12 der Bestseller. Derzeit kostet es 144,94 Euro. Jagt man das Gerät durch eine Preisvergleichsmaschine, stellt man fest, dass es das Gerät woanders bereits für 135 Euro inklusive Versand gibt. Und auch bei Amazon sind die Preise immer wieder niedriger, vor wenigen Tagen kostete es noch 125 Euro.

Beispiel 3: Waschmaschine

Vor allem bei Großgeräten lohnt sich der Preisvergleich. Die Bosch WAW28500 etwa kostet bei Amazon 684,95 Euro. Auch dieses Gerät gibt es bei anderen Online-Shops gut 50 Euro günstiger. Bei Amazon selbst ist dieser Preis sogar der Höchststand: Vor zwei Tagen kostete sie noch 679 Euro, vor einer Woche sogar nur 634 Euro. Insgesamt wechselte der Preis in den vergangenen zwei Wochen fünfmal.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.