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Sprachlautsprecher: Amazon wollte Alexa vor allem für dieses Feature - doch die Kunden nutzen es nicht

Als Amazon seinen Sprachlautsprecher Echo vorstellte, hatte man damit ein ganz bestimmtes Ziel. Doch die Kunden machen dem Handelsriesen einen Strich durch die Rechnung.

Amazon Echo Hands On ausprobiert

Wofür benutzen die Menschen ihren Echo? Das beschäftigte eine Studie vor einigen Wochen. Die Antwort überrascht wenig: Musik spielen, nach dem Wetter und aktuellen Nachrichten fragen und gelegentlich ein Timer für das Kochen stellen - das sind die beliebtesten Funktionen. Sogar Dating-Hilfe erhoffte sich mancher Nutzer. Für Amazon steht aber eigentlich ein ganz anderes Feature auf der Spitzen-Position - und genau das scheint kaum jemanden zu interessieren: Shopping.

Auch wenn der Konzern mit den Fire-Geräten und der Echo-Familie immer mehr herstellt: Am Ende ist Amazon immer noch in erster Linie ein Online-Händler. Sämtliche Hardware ist primär darauf getrimmt, den Kunden etwas zu verkaufen - natürlich bei Amazon. Auch über Alexa kann jeder mit wenigen Worten aus dem gigantischen Angebot des Händlers schöpfen. Bloß scheint das fast niemand zu tun.

Keiner shoppt über Alexa

Das behauptet zumindest die Tech-Seite "The Information" unter Berufung auf einen mit Amazons Verkaufszahlen betrauten Insider. Gerade einmal zwei Prozent der Besitzer eines Echo-Gerätes haben demnach in diesem Jahr schon einmal über Alexa eingekauft. Keine gute Nachricht für Amazon. Viel schlimmer ist allerdings eine andere Zahl: Von den Kunden, die tatsächlich etwas kauften, tun es über 90 Prozent kein zweites Mal. Der Traum von Alexa als direktem Vertriebskanal wäre demnach nicht wahr geworden.

Der Konzern gibt sich gegenüber "The Information" selbstbewusst. Millionen von Kunden würden Alexa zum Einkauf nutzen, erklärte eine Sprecherin. Konkrete Zahlen nennt Amazon aber nicht. Das ist beim Onlineriesen zwar nicht ungewöhnlich: Selbst die Zahl der verkauften Echo-Geräte wird stets nur schwammig kommuniziert. Ein Hinweis auf hervorragende Zahlen ist es aber auch nicht.

Theoretisch praktisch

Dabei ist Amazons Idee zunächst durchaus nachvollziehbar. Theoretisch gibt es keine einfachere Art einzukaufen, als die Namen der benötigten Waren einfach in den Raum zu sagen und sich dann nicht weiter kümmern zu müssen. Etwa, wenn der Kaffee ausgegangen ist oder das Waschmittel zuneige geht. Glaubt man dem Insider, scheinen die Alexa-Käufer tatsächlich vor allem einfache Haushaltsgegenstände wie Küchenrollen über ihren Echo zu kaufen.

Eine Zahl dürfte Hoffnungen machen: Knapp 20 Prozent der Kunden würden sich nach dem Insider bei Echo über Amazon-Käufe erkundigen, die woanders - also etwa auf dem PC oder dem Smartphone - getätigt wurden. Dazu zählen etwa Fragen, wo die Bestellung bleibt oder welche Angebote es gerade gibt. Um Sprachkäufe schmackhaft zu machen, bietet Amazon zudem manchmal Rabatte an, wenn ein Produkt über Alexa gekauft wird.

Was bringt die Zukunft?

Aktuell scheinen Sprachassistenten noch nicht als Handelsplattform gesehen zu werden, bemerkt auch Entwickler Patrick Givens gegenüber "The Information". Er entwickelt Skills, also Programme für Alexa, im Auftrag von anderen Unternehmen. "Wir verbringen viel Zeit damit, die Erwartungen an Verkäufe zu dämpfen", sagte er der Seite. Noch sei keine der Apps über Verkäufe profitabel, man solle sie eher als Markenaufbau betrachten.

In Zukunft sollen die Verkäufe aber nach oben gehen, waren sich die Marktbeobachter von RBC Capital Markts noch Anfang des Jahres sicher. Im Jahr 2020 erwarteten sie zwischen 10 und 11 Milliarden Dollar Umsätze über die Lautsprecher. Und zwar nur in den USA und Großbritannien. Ob die Analyse richtig liegt, wird sich zeigen müssen. Ihrer Einschätzung nach kauften bereits 36 Prozent der Echo-Besitzer über das Gerät ein - also deutlich mehr, als nach den von "The Information" ermittelten Zahlen.

Auch in Zukunft dürfte sich der Sprach-Einkauf aber vermutlich eher auf Haushaltswaren und Lebensmittel beschränken. Bei größeren Käufen wird Alexa schließlich kaum eine Preis- und Qualitätsrecherche ersetzen. Wer will schließlich etwa ein Smartphone oder einen Staubsauger kaufen, ohne sich 

Gerät und Bewertungen angesehen zu haben?

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.