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18 Geräte im Test: Warentest prüft Bluetooth-Kopfhörer: Den besten Klang gibt es für nur 40 Euro

Kabelloser Musik-Genuss - das versprechen Bluetooth-Kopfhörer, ob Zuhause oder unterwegs. Stiftung Warentest hat nun 18 Modelle getestet. Und den besten Klang gibt es bei einem der günstigen Modelle. Ganz ohne Haken ist das leider nicht.

Bluetooth-Kopfhörer werden immer beliebter

Bluetooth-Kopfhörer werden immer beliebter

Getty Images

Ob auf der Couch, der U-Bahn oder im Büro: Mit Bluetooth-Kopfhörern ist die Lieblingsmusik immer dabei, ganz ohne lästige Kabel. Doch welcher soll es sein? Stiftung Warentest hat 18 Overear-Modelle mit Bügel getestet. Das klare Ergebnis: Guten Klang gibt es schon für wenig Geld. Trotzdem sollte man überlegen, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Der beste Klang: Skullcandy Riff Wireless

Wer sich nur um den Sound kümmert, kann im Vergleich zum Testsieger viel Geld sparen. Gerade mal 40 Euro kostet der Skullcandy Riff Wireless, schafft es mit seinem ausgeglichenen Sound als einziger bei der Klangnote unter der "2" zu bleiben. Leider schwächelt er aber an anderer Stelle. Die Bedienung und der Tragekomfort sind nur mittelmäßig. Die Abschirmung ist die schlechteste im Test, von außen ist die Musik deutlich zu hören. Größtes Manko ist die Stabilität: Zwei der drei Testmuster gingen bei Stürzen zu Bruch. Deshalb wertet Warentest ab: Am Ende reicht es nur für das Urteil "befriedigend" (2,6) und damit den zwölften Platz.

Der Testsieger: Teufel Real Blue

Da liefert der Real Blue von Teufel ein deutliches runderes Paket. Er klingt ausgewogen, lässt sich bequem tragen und steuern und ist zudem stabil. Die Akkulaufzeit von 27 Stunden gehört zu den besseren im Test. Die Steuerelemente auf der Seite funktionieren laut Warentest aber nicht so gut, wie man es erwarten würde, zudem ist der Sitz bei Bewegung nicht ideal. Trotzdem reicht es für eine "gute" Gesamtwertung (2,2). Der Preis: ab 170 Euro.

Guter Zweiter: Bang & Olufsen Beoplay H4

Wer es edler mag, sollte sich den Beoplay H4 von Bang & Olufsen ansehen. Warentest nennt die Verarbeitung des 200 Euro teuren Modells "auffallend gut", der toll klingende Kopfhörer wird auf Dauer allerdings etwas schwer. Und: Die Bügel lassen sich leider nicht einklappen. Die Akkulaufzeit liegt bei gut 29 Stunden. Die Gesamtwertung: "gut" (2,3).

Preis-Leistungs-Tipp: Sennheiser HD 4.40BT

Die beste Leistung fürs Geld gibt es beim Sennheiser HD 4.40BT. Für 70 Euro bekommt man beim Drittplatzierten guten, wenn auch recht hellen Klang, solide Verarbeitung und gut 30 Stunden Laufzeit. Laut Warentest ist der Sennheiser allerdings trotz Klapp-Bügel etwas sperrig. Als Gesamtnote gibt es ein "gut" (2,4).

Dauerläufer für Bass-Freunde: Skullcandy Crusher Wireless

Wer besonders lange unterwegs ist und/oder viel Bass sucht, wird beim Skullcandy Crusher Wireless fündig. Der Viertplatzierte im Test klingt fast so gut wie die Testsieger, bietet den mit Abstand dicksten Bass im Test. Das hören allerdings auch die Sitznachbarn: Wie sein günstiges Schwestergerät ist der Crusher recht schalldurchlässig. Dafür ist er mit 61,5 Stunden aber ein echter Dauerläufer, länger hielt im Test keiner durch. Die Gesamtnote: "gut" (2,3). Der Preis ist mit gut 120 Euro im mittleren Bereich.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter test.de.

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DAB+-Radio ohne Internet: Sony XDR S61D

Das Sony XDR S61D ist das beste DAB+-Radio ohne Internet-Verbindung. Neben dem günstigen Preis ab 80 Euro punktet es vor allem mit dem sehr guten Empfang bei DAB+. Über UKW ist der Empfang in Ordnung. Mit einem Stromverbrauch von 0,7 Watt im Betrieb zieht es weniger als viele Konkurrenten im Standby und funktioniert sogar klassisch mit Batterien. Ein Manko ist der im Vergleich nur "befriedigende" Ton. Die Gesamtwertung: "gut" (2,4) .

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr unter Test.de.

Sehen Sie hier im Video: "Suche nach dem perfekten Klang: Was taugen Kopfhörer für 1000 Euro?"

Kopfhörer: Sennheiser HD 800 S und Beyerdynamic T 1 im Test - Suche nach dem perfekten Sound


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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.