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Trennung von Paypal: Das steht Ebay jetzt bevor

Im Jahr 2002 kaufte Ebay den Bezahldienst Paypal für 1,5 Milliarden Dollar. Wenn sich die Wege am Montag wieder trennen, dürfte Paypal bei den Börsianern beliebter sein als die bisherige Konzernmutter, die zuletzt mit Wachstumsproblemen zu kämpfen hatte.

Ebay schwächelt vor Zukunft ohne Paypal

Ebay schwächelt vor Zukunft ohne Paypal

Die Handelsplattform Ebay und der Bezahldienst Paypal gehen am Montag nach 13 Jahren unter einem gemeinsamen Dach wieder getrennte Wege - und den beiden neuen Unternehmen schlägt sehr unterschiedliche Stimmung entgegen.

Paypal galt schon in den vergangenen Jahren als die Ertragsperle des Konzerns, und die Anleger freuen sich auf die Unabhängigkeit. Das Kalkül ist: Entweder treibt Paypal entfesselt die Neuordnung der Bezahlwelt voran - oder sie profitieren schnell, wenn ein Käufer wie die Handelsplattform Alibaba sich das Unternehmen schnappen sollte. Auf jeden Fall dürfte PayPal mit einem deutlich größeren Gewicht an der Börse starten als das restliche Geschäft der ehemaligen Konzernmutter. Die Projektionen in einem inoffiziell Markt gingen in Richtung eines Börsenwerts bei 45 Milliarden Dollar für Paypal und über 30 Milliarden Dollar für das neue Ebay, berichtete die "Financial Times".

Grund ist vor allem das unterschiedliche Wachstumstempo, das sich zuletzt auch im letzten gemeinsamen Quartal vor der Aufspaltung zeigte. Die Nettoerlöse des Bezahldienstes wuchsen um 16 Prozent auf 2,26 Milliarden Dollar. Das Ebay-Geschäft mit den Handelsplattformen schrumpfte dagegen um drei Prozent auf gut 2,1 Milliarden Dollar.

Paypal liegt auch bei Nutzer-Entwicklung vorn

Auch bei der Entwicklung der Nutzerzahlen liegt Paypal trotz einer Abschwächung in Vergleich zu vergangenen Jahren klar vorn. Zuletzt wuchs die Zahl der Kunden um elf Prozent auf 169 Millionen. Ebay hatte 157 Millionen aktive Käufer. Das waren sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im vergangenen Sommer lag die Wachstumsrate noch bei 14 Prozent. Ein Hacker-Angriff im vergangenen Jahr, nach dem alle Nutzer ihre Passwörter ändern sollte, hatte das Geschäft monatelang belastet.

Auffallend ist, wie unterschiedlich sich die beiden bisherigen Konzernteile auf die Eigenständigkeit vorbereiteten. Paypal rüstete aggressiv mit Zukäufen auf. Nach dem Handels-Dienstleister Paydiant wurde jüngst das auf Online-Überweisungen spezialisierte Startup Xoom übernommen. Paypal ließ sich den Deal 890 Millionen Dollar kosten. Und der künftige Paypal-Finanzchef Patrick Dupuis sagte dem "Wall Street Journal", dass die Kriegskasse von 6,6 Milliarden Dollar für weitere Übernahmen eingesetzt werden könnte.

Der künftige Ebay-Chef Devin Wenig hat andere Sorgen. "Unsere absolute Priorität, ist es, unsere Wettbewerbsposition zu verbessern und auf lange Sicht stabiles profitables Wachstum zu erzielen", sagte er nach Vorlage der Quartalszahlen in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Ebay kündigt harte Entscheidungen an

Ebay habe viel Arbeit vor sich und er werde auch zu "harten Entscheidungen" greifen, versprach Wenig. Zuletzt wurde eher aufgeräumt. Der Anteil von 28 Prozent an der Online-Anzeigenbörse Craigslist wurde zurückverkauft, das Ebay-Geschäft mit Unternehmenskunden ging für 925 Millionen Dollar an Finanzinvestoren. Der Kaufpreis machte eine Wertberichtigung von fast 800 Millionen Dollar notwendig, die den Gewinn des gesamten Konzerns auf schmale 83 Millionen Dollar schmelzen ließ.

Als Ebay im Sommer 2002 Paypal für 1,5 Milliarden Dollar kaufte, war die Rangordnung noch gang anders. Die Idee war damals, dass ein eigener Bezahldienst die Abwicklung von Geschäften vor allem auf der Ebay-Auktionsplattform vereinfachen sollte. Doch Paypal entwickelte eine Eigendynamik weit über den Heimathafen hinaus. Zuletzt machten die Erlöse auf der Ebay-Plattform nur noch 22 Prozent des Geschäfts aus.

cf / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.