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Facebook-Chef: Dieses unglaublich echt aussehende Fake-Video von Mark Zuckerberg stellt seine Firma vor ein Problem

Es sind gruselige Geständnisse, die Mark Zuckerberg in einem neuen Videoclip ablegt: Über die Daten seiner Milliarden Nutzer kontrolliere er die Zukunft, behauptet der Facebook-Chef dort. Doch das Video ist ein gut gemachter Fake – und stellt das soziale Netzwerk vor ein gigantisches Problem.

Marc Zuckerberg Deepfake

Es ist aufgemacht wie ein Interview einer Nachrichten-Sendung: In einem hellen Büro sitzt Mark Zuckerberg. Doch was der Facebook-Chef sagt, ist düster: "Stellen Sie sich vor: Ein Mann hätte die komplette Kontrolle über die gestohlenen Daten von Milliarden Menschen, alle ihre Geheimnisse, ihre Leben, ihre Zukunft", kommt es bedrohlich aus seinem Mund. Der Clip ist eine Vorschau auf die gigantische Herausforderung für die sozialen Netzwerke.

So echt das Video auch wirkt: Es ist eine Fälschung. Ein Fake. Denn natürlich würde Zuckerberg niemals vom Diebstahl der Abermilliarden über Facebook und Instagram gesammelten Nutzerdaten sprechen. Der bei Instagram die Runde machende Clip ist Teil des Kunstprojekts "Spectre", das auf dem Sheffield Doc Fest, einem Festival in England, präsentiert wurde.

Facebook-Chef: "Deepfake": Künstler lassen Zuckerberg von Weltherrschaft schwärmen

Deepfake als Kunst

Dass Zuckerberg fast wie echt wirkt, erreichten die Macher Bill Posters und Daniel Howe mithilfe der Deepfake-Technologie. Dabei gibt man einem Rechner Unmengen Daten und Clips einer Person und kann sie dann quasi beliebige Dinge sagen und tun lassen. Zunächst wurde das - wie so oft - genutzt, um Pornos von Promis zu basteln. Der dem jetzigen Video zugrunde liegende Clip zeigte tatsächlich Zuckerberg, als er 2017 eine Erklärung zur Transparenz bei Werbung abgab. Der Algorithmus der Firma Canny schuf dann aus anderen Aufnahmen den Zuckerfake.

Das Ergebnis ist erstaunlich echt. Der falsche Zuckerberg blinzelt, gestikuliert genauso wie der echte. Das Gesagte ist perfekt synchron mit seinen Lippen. Nur die Stimme ist nicht exakt gelungen, sie hat eine etwas andere Klangfarbe, klingt, als würde jemand Zuckerberg imitieren. Die Sprechweise ist allerdings wieder nah am Original. Auch weitere im Rahmen von Spectre entstandene Clips der Künstler, die Kim Kardashian und Donald Trump zeigen, sind ähnlich glaubwürdig umgesetzt.

Wie geht man mit den Fakes um?

Die Deepfakes sind eine der größten Herausforderungen der sozialen Netzwerke, die ohnehin schon mächtig mit Fake News zu kämpfen haben. Mit relativ einfachen Mitteln erlaubt es die Technologie, politischen Gegnern, persönlichen Feinden oder beliebigen anderen Menschen zu schaden, indem man kompromittierende Videos von diesen Personen erstellt.

Für Facebook stellt sich nun natürlich die Frage, wie man mit dem Clip des Chefs umgehen soll. "Wir werden diesen Clip wie jede andere Falschinformation behandeln", sagte ein Instagram-Sprecher gegenüber "Motherboard". "Sollte sie von externen Faktenprüfern als Fälschung markiert werden, werden wir sie aus Instagrams Empfehlungen herausfiltern."

Facebooks Position zu den gefälschten Videos ist noch jung. Erst vor Kurzem war ein manipulierter Clip der demokratischen Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, viral gegangen. Der Konzern entschied sich dafür, das Video weiter online zu lassen, es aber in der Priorität abzusenken, sodass es weniger Personen in ihrem Feed sahen. Zudem blendete man zusätzliche Informationen von Factcheckern ein.

Im Rahmen des Pelosi-Videos war der Konzern auch gefragt worden, wie man mit einem Clip von Chef Mark Zuckerberg umgehen würde. Die Antwort des Konzerns war eindeutig: Man würde es genauso wenig löschen. Nun muss der Konzern Wort halten.

Quellen: Instagram, Motherboard, Twitter, Sheffield Doc Fest

Sehen Sie im Video, wie die gleiche Art der Manipulation auch bei Ex-Präsident Barack Obama angewendet wurde:  

"Fake or No Fake": "Vollidiot": Beschimpft Obama hier Trump oder ist dieses Video eine dreiste Fälschung?

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(