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Betriebsfeiern: Models undercover: So irre löst das Silicon Valley das Männer-Problem auf Partys

Betriebsfeiern im Silicon Valley sind in Bezug auf die Frauenquote eine ziemlich traurige Angelegenheit. Um für mehr Stimmung zu sorgen, heuern deswegen immer mehr Firmen spezielle Party-Models an. Nur merken soll das keiner.

Junge Frauen feiern auf einer Party

Frauen sind im Silicon Valley ein seltener Anblick. Firmen wollen das zumindest auf Partys ändern.

Das Silicon Valley ist ein super Ort, um Firmenpartys zu feiern – zumindest theoretisch. Das Wetter ist gut, das IT-Geschäft brummt und die Unternehmen haben jede Menge Kohle, um auch die abgefahrensten Mottos cool umzusetzen. Da sind nur diese zwei klitzekleinen Probleme: Programmierer sind oft nicht die gesprächigsten Party-Monster und fast ausnahmslos männlich. Nun gibt es eigene Model-Dienste, die für Unterhaltung sorgen. Undercover.

Das Klischee wurde auch schon in der Comedy-Serie "Silicon Valley" kräftig durch den Kakao gezogen. "Mann, du hättest da sein müssen. Es waren bestimmt zwölf Frauen auf der Party", berichtet dort ein Entwickler. Die Serie wird auch in der Szene immer wieder für die gelungene Darstellung des Valley-Alltags gepriesen. Kein Wunder also, dass die Firmen verzweifelt versuchen, die Damenquote zu erhöhen und ein bisschen für Stimmung zu sorgen. Und dass einige Firmen diesen Wunsch nur zu gerne erfüllen.

Models Undercover

Die Agentur Cre8 Agency LLC etwa schickte deswegen am 8. Dezember 25 weibliche und fünf männliche Models auf die Firmenparty eines großen Spieleentwicklers, für die sie gebucht wurde. Dort sollten sie die fast ausschließlich männliche Belegschaft unterhalten. Das berichtet "Bloomberg". Die Angestellten durften davon aber nichts wissen.

Die aus Fotos handverlesenen Entertainer bekamen Namen von Angestellten genannt, die sie gegenüber anderen als Freunde nennen sollten. Nur für den Fall, dass sich jemand wundert, warum man das Model am Tisch gegenüber noch nie in der Kantine gesehen hat. Zwischen 50 und 200 Dollar zahlen die Firmen für die Vorstellung, pro Stunde und Model.

Lebendiges Ambiente

"Die Firmen wollen um jeden Preis verhindern, dass die Angestellten mit jemandem sprechen und bemerken, dass diese Person für die Konversation bezahlt wird", erklärt Agenturchefin Farnaz Kermaani. Ihre Models wurden dem Bericht zufolge alleine in dieser Woche für sieben Partys gebucht.

Die offiziell als "Ambiente und Atmosphären" bezeichnete Model-Rubrik ist eine Entwicklung der letzten Jahre. "Traditionell (...) wurden eher Models für spezifische Einsatzzwecke gebucht", erklärt Chris Hanna, der eine weitere Agentur betreibt. Etwa als Gastgeber oder für die Garderobe. "Jetzt geht es eher um Spaß, darum, eine Atmosphäre zu erzeugen."

Kein Alkohol, kein Sex

Für die Models ist das oft eine Herausforderung. Sie dürfen in der Regel keinen oder nur wenig Alkohol trinken und keine Kontaktinformationen mit den Gästen austauschen. Gar nicht so einfach, wenn man gleichzeitig behaupten muss, zur Firma zu gehören. Einige Agenturen lehnen die Jobs deswegen auch ab. Ihr sei es lieber, wenn ihre Models eine spezifische Aufgabe haben, etwa sich um die Mäntel zu kümmern, erklärt Agenturbetreiberin Olya Ishchukova gegenüber "Bloomberg". "Dann ist klar, dass nichts 'extra' geht."

Während in Hollywood die #metoo-Bewegung im vollen Gange ist, muss man die Silicon-Valley-Firmen durchaus noch bremsen. Anfragen nach tiefen Ausschnitten und extrem kurzen Shorts sind Ishchukova zufolge nach wie vor beliebt. Einmal wurde sogar nach einem Latex-Outfit im Look des Rosaroten Panthers gefragt. "Ich musste erklären, dass wir sowas nicht machen – und es der Firma auch schaden könnte." Man müsse die Models ja auch schützen, erklärt Agenturchefin Kermaani, die auch selbst auf die Partys geht. "Wenn mich ein Gast unangemessen anbaggert, macht er das auch bei meinen Models."

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