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Sicherheitslücke: IT-Experte warnt vor Schadecode für «Meltdown»

Berlin - Für die schweren Sicherheitsprobleme bei Computerhardware weltweit kursiert nach Angaben eines IT-Experten bereits funktionierender Schadcode im Netz.

Cybersicherheit

Die Sicherheitslücken «Spectre» und «Meltdown» wurden vergangene Woche veröffentlicht und gelten bereits jetzt als das schwerwiegendste Sicherheitsproblem in der Geschichte des Computers. Foto: Monika Skolimowska/Illustration

Für die schweren Sicherheitsprobleme bei Computerhardware weltweit kursiert nach Angaben eines IT-Experten bereits funktionierender Schadcode im Netz.

«Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass wir in Kürze Malware sehen werden, die die Meltdown-Sicherheitslücke nutzt», sagte der Anders Fogh von G Data. Es sei deshalb sehr wichtig, die verfügbaren Updates zu installieren. Je leistungsfähiger ein Chip ist, desto wahrscheinlicher sei er von einem Angriff bedroht. Fogh hat mit seinen Arbeiten die Basis für die Entdeckung der Sicherheitslücken «Spectre» und «Meltdown» gelegt.

«Spectre» sei «deutlich komplizierter und nicht so einfach auszunutzen», sagte der Sicherheitsforscher. Bis es Malware für diese Schwachstelle geben wird, werde es deshalb «sicher etwas länger dauern». Beide Schwachstellen wurden vergangene Woche veröffentlicht und gelten bereits jetzt als das schwerwiegendste in der Geschichte des Computers. Anders als herkömmliche Sicherheitslücken liegt das Problem nicht in der Software oder dem Betriebssystem, sondern im Herzen eines jeden Computers, dem Prozessor. Ein besonderes Design, das den Chip eigentlich schnell und leistungsfähig machen soll, wurde nun als Ursache dafür erkannt.

Dass es einen universellen Angriff geben wird, hält der Sicherheitsforscher aber für «sehr unwahrscheinlich». Dafür gebe es eine zu große Palette an Modellen mit den verschiedensten Systemarchitekturen. «Der Teufel steckt im Detail.» Um einen effektiven Angriff zu programmieren, müsse sehr großer Aufwand betrieben werden. Die neuen Lücken ermöglichen aber zum Beispiel mit einem Angriff, dass nun Daten aller Nutzer abgegriffen werden können, die sich einen Rechner teilen, wie etwa in Unternehmen.

Eine schnelle Entwarnung ist demnach nicht in Sicht. «IT-Sicherheit ist ein Langzeitprojekt. Meltdown und Spectre sind nur eine Station auf einer langen Reise», sagte Fogh. In modernen Prozessoren arbeiteten mehr als drei Milliarden Transistoren. «Das sind etwa tausendmal mehr Teile als in der Saturn V Rakete, die Menschen zum Mond gebracht hat.» Wenn in so komplexen Umgebungen nicht noch weitere Unzulänglichkeiten entdeckt werden würden, wäre das sehr ungewöhnlich. «In den wenigsten Fällen werden sie jedoch so gravierende Konsequenzen haben wie Spectre und Meltdown.»

dpa
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.