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Sinkende Verkäufe: Sony wechselt Chef der Spielesparte aus

Tokio - Sonys Spielesparte mit der Playstation bekommt einen neuen Chef. Zum 1. April rückt Jim Ryan aus der Rolle eines Vizepräsidenten an die Spitze vor, wie der japanische Elektronikriese am Dienstag mitteilte.

Kenichiro Yoshida

Sony-Konzernchef Kenichiro Yoshida sagte, die das Geschäft in der Spielebranche bewege sich «gnadenlos» schnell und daher müsse auch der Konzern sich ununterbrochen wandeln. Foto: Jörg Carstensen

Sonys Spielesparte mit der Playstation bekommt einen neuen Chef. Zum 1. April rückt Jim Ryan aus der Rolle eines Vizepräsidenten an die Spitze vor, wie der japanische Elektronikriese am Dienstag mitteilte.

Sein Vorgänger John Kodera, der erst seit Herbst 2017 im Amt war, solle sich vorrangig um die Entwicklung innovativer Erlebnisse für die Nutzer kümmern, hieß es.

Sony-Konzernchef Kenichiro Yoshida sagte, die das Geschäft in der Branche bewege sich «gnadenlos» schnell und daher müsse auch der Konzern sich ununterbrochen wandeln.

Im Weihnachtsquartal war die Spielesparte zwar weiterhin der mit Abstand größte Sony-Bereich - die Playstation 4 zeigte allerdings Ermüdungserscheinungen.

Die Verkäufe sanken im Vergleich zum Weihnachtsquartal des Vorjahres von 9 auf 8,1 Millionen Geräte. Dabei wurden sie bereits durch Rabatt-Aktionen angekurbelt. Seit dem Marktstart der Playstation 4 im Weihnachtsgeschäft 2013 wurden mehr als 90 Millionen Geräte verschiedener Versionen verkauft. Wann die nächste Playstation-Generation erscheinen könnte, ist bisher nicht bekannt.

dpa
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