HOME

HomePod: Siri aus der Dose: Das kann Apples neuer Sprachlautsprecher

Hey Siri, du bist jetzt im Wohnzimmer: Auf der WWDC hat Apple den Sprachlautsprecher HomePod vorgestellt. Er ist ein Frontalangriff auf Amazons Echo - und Sonos. Um ein Erfolg zu werden, ist Apple aber auf fremde Hilfe angewiesen.

Von Christoph Fröhlich, San José

Als Amazon vor zwei Jahren seinen smarten Echo-Lautsprecher vorstellte, war das Geschrei groß: Wer würde sich schon freiwillig eine Wanze mit permanenter Internetanbindung in die eigenen vier Wände stellen? Wie es aussieht, wollen das jede Menge. Mit Echo landete Amazon einen sensationellen Überraschungshit. Der zugrunde liegende Software-Assistent Alexa war der Star der diesjährigen Hightech-Messe CES. Kein Gerät, ob Kühlschrank oder Auto, in dem Alexa nicht zugegen war. Obwohl Apple mit Siri Sprachassistenten überhaupt erst massentauglich machte, hatte das Unternehmen definitiv den Anschluss verloren. Und das sowohl bei Hard- als auch Software.

Das will der Konzern nun ändern. Zunächst zur Hardware: Ein entsprechender Siri-Lautsprecher namens "HomePod" - quasi ein iPod für die eigenen vier Wände - wurde im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt. Es ist das erste komplett neue Produkt seit der Apple Watch im Jahr 2014.

Optisch erinnert der Lautsprecher an eine Mini-Version des Mac Pro, die mit einem Metallnetz überzogen ist. Auf der Oberseite gibt es eine Art Display, hier erkennt man etwa, wenn der Sprachassistent Siri anspringt. Der HomePod ist in den Farben weiß und schwarz erhältlich. Der Lautsprecher kommt allerdings erst Ende des Jahres auf den Markt, in Deutschland gar erst 2018.

Apples HomePod gibt es in Schwarz und Weiß.

Apples HomePod gibt es in Schwarz und Weiß.

Konkurrenz für Sonos

"Wir wollen das Musikhören zuhause neu erfinden", verkündete Apples Marketing-Chef Phil Schiller vollmundig auf der Bühne. Mit seinem Siri-Lautsprecher zielt Apple nämlich nicht nur auf Amazons Echo oder Googles Home, sondern noch ein anderes Unternehmen: Sonos. Im HomePod stecken ein 20-Millimeter-Subwoofer und sieben Hochtöner, die vollen 360-Grad-Sound liefern. Zum Vergleich: Im Echo stecken gerade einmal ein Subwoofer und ein Hochtöner. Ebenso sieht es bei Sonos' Play:1 aus (229 Euro). Selbst das Premiummodell (Play:5, 500 Euro) hat insgesamt nur sechs (drei Hoch- und drei Tieftöner) eingebaute Lautsprecher.

Als Funkstandard greift Apple auf das neue Format AirPlay 2 zurück, das nun auch Multi-Room-Sound unterstützt. Besitzt man mehrere HomePods, kann man diese miteinander koppeln, sodass diese ohne Versatz in unterschiedlichen Räumen den gleichen Song spielen können. Ob HomePod auch Bluetooth unterstützt, ließ der Konzern offen. Der Siri-Lautsprecher kann direkt mit einem Apple TV gekoppelt werden. 

WWDC: iPads und ein Siri-Lautsprecher: Apples neue Produkte in Bildern
Der Star des Abends ist der neue HomePod. Der smarte Lautsprecher hört Dank Assistentin Siri aufs Wort. Im Gegensatz zu anderen Sprachlautsprechern wie Google Home und Amazon Echo soll er dazu noch einen hervorragenden Klang bieten, der sich etwa mit den Geräten der Soundexperten von Sonos messen können soll.

Der Star des Abends ist der neue HomePod. Der smarte Lautsprecher hört Dank Assistentin Siri aufs Wort. Im Gegensatz zu anderen Sprachlautsprechern wie Google Home und Amazon Echo soll er dazu noch einen hervorragenden Klang bieten, der sich etwa mit den Geräten der Soundexperten von Sonos messen können soll.

Eine weitere Besonderheit: Die sechs eingebauten Mikrofone empfangen permanent Schallwellen und messen dadurch in Echtzeit den Raum, der HomePod passt daraufhin den Klang an. Das klingt trivialer als es ist: Bei Sonos muss man etwa vor der ersten Inbetriebnahme eine solche Messung mit einem iPhone durchführen, Yamaha-Systeme benötigen ein spezielles Mikrofon und eine aufwendige Prozedur. Sollte der HomePod in Echtzeit den Raum ohne Zutun des Nutzers ausmessen, wäre das bemerkenswert. Leider konnten wir die Technik vor Ort nicht prüfen, es waren weder Sprach- noch Soundtests möglich. Das Produkt scheint über die Prototyp-Phase noch nicht hinausgekommen zu sein.

Wohnzimmer statt Küche

Aufgrund des raumfüllenden Klangs und des Preises - HomePod kostet in den USA 349 Dollar - dürfte der Siri-Speaker als Premium-Wohnzimmergerät im Markt positioniert werden und eher selten in der Küchenzeile stehen. Hier sieht Apple gegen den preislich extrem attraktiven Echo Dot (49 Euro) ohnehin keinen Stich.

Ob der HomePod am Ende wirklich als "Sonos-Killer" taugt, wird sich zeigen. Dazu bedarf es mehr als exzellenter Technik. Denn Sonos verfügt nicht nur bereits über eine vollwertige Anbindung an Apple Music, sondern auch zu allen anderen relevanten Streamingdiensten - egal ob Spotify, Deezer und Tidal. Und Sonos wird im Laufe des Jahres Alexa-Support bekommen. Hier muss Apple - ähnlich wie beim Apple TV - möglichst viele Entwickler ins Boot holen. 

Zentrale für das Smart Home

Der Siri-Lautsprecher kann aber mehr als nur Musik abspielen. Er ist auch eine Schaltzentrale für das immer wichtiger werdende Smart Home. Das setzt sich allmählich in Haushalten durch, ob in Form von Lampen mit App-Steuerung, Wlan-Kameras, Staubsaugerrobotern oder Funksteckdosen. Den Analysten von McKinsey zufolge wird der Smart-Home-Markt um 30 Prozent pro Jahr zulegen.

Überraschenderweise hat der HomePod - im Gegensatz zur zweiten Echo-Version - keinen richtigen Bildschirm. Dabei betonte Apples Marketingchef Phil Schiller erst vor wenigen Monaten: "Es gibt viele Momente, in denen ein Sprachassistent wirklich hilfreich sein kann, aber das bedeutet nicht, dass man keinen Bildschirm will". Und weiter: "Ich denke, Sprachassistenten sind sehr mächtig, sie werden schlauer, sie werden mehr können, aber die Bedeutung des Bildschirms wird für uns sehr wichtig bleiben."

Ob Displays bei Sprachlautsprechern überhaupt einen Mehrwert bieten, muss sich aber erst noch zeigen. Wichtig ist nur, dass der Lautsprecher ein optisches Feedback gibt, etwa das der Befehl verstanden wurde - dafür ist die Anzeige auf der Oberseite vorhanden.

Viel wichtiger dürfte für viele Nutzer die Privatsphäre sein. Ruft der Nutzer "Hey Siri", greift das Gerät zwar auf Apples Server zu, um Antworten auf die Nutzerfragen zu finden. Sämtliche Daten werden aber mit einer anonymen Siri-ID Ende-zu-Ende verschlüsselt, sie können also von keinem Außenstehenden mitgelesen werden. Das zumindest verspricht Apple.

iOS11: Diese zehn coolen Features bekommt Ihr iPhone und iPad

Siri muss schlauer werden

Ob der Siri-Lautsprecher am Ende ein Hit wird, hängt vor allem von der Software ab. Denn derzeit ist Siri im Vergleich zu Alexa nicht konkurrenzfähig. Amazons Sprachassistent versteht komplexere Befehle und unterstützt viel mehr Apps. Siri unterstützt derzeit etwa Spotify nicht. Das mag aus Apples Sicht sinnvoll sein, sperrt aber Millionen potenzielle Nutzer aus. Auch andere Dienste werden derzeit nicht unterstützt. Bis zum Herbst, wenn auch iOS 11 zum Download freigegeben wird, wird Apple noch an vielen Stellschrauben drehen.

Apples großer Vorteil: Alexa gibt es derzeit nur auf Englisch und Deutsch. Siri unterstützt aktuell bereits 21 Sprachen, die zum Teil noch für einzelne Dialekte in verschiedenen Ländern lokalisiert sind - insgesamt gibt es Siri in 36 Sprachvariationen. Dadurch kann Apple vom Start weg in vielen Märkten durchstarten. Womöglich beherrscht Alexa bis 2018 aber weitere Sprachen, sodass dieser Vorteil verpufft, bevor HomePod überhaupt in den Regalen der Händler steht..

Noch ist das Rennen der virtuellen Assistenten nicht gelaufen. Wenn Apple vorne mitmischen will, muss der Konzern bei Siri weiter Gas geben und den HomePod schnellstmöglich in den Markt bringen. Denn Amazon schläft nicht - und auch Sonos wird Apple nicht kampflos das Feld überlassen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(