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Pixel 3 und Pixel 3 XL: Nachtmodus und Weitwinkel-Selfie: Das können die neuen Google-Smartphones

Google hat mit dem Pixel 3 und Pixel 3 XL zwei neue Smartphones vorgestellt, die sich vor allem mit Kamera-Tricks von der Konkurrenz abheben sollen. Preislich liegen sie allerdings auf iPhone-Niveau.

Links das Pixel 3, rechts das Pixel 3 XL mit der charakteristischen Notch.

Links das Pixel 3, rechts das Pixel 3 XL mit der charakteristischen Notch.

hat am Dienstag seine neuen Smartphones vorgestellt, mit denen es der Konzern mit Apple, Samsung und Co. aufnehmen will. Mit den Vorgängern konnte Google einen Achtungserfolg in der Technikwelt landen, bei den Endkunden gelang dem Konzern trotz großem Marketingaufwands aber nicht der Durchbruch. Google schafft es nicht einmal in die weltweiten Top Ten der Smartphone-Hersteller. Zu den Verkaufszahlen hält sich der Suchmaschinenriese bedeckt, doch vermutlich dürfte es auch diesmal keine langen Schlangen beim Verkaufsstart geben. Dabei zählen die Pixel-Phones zu den besten Android-Geräten überhaupt. 

Das kleine Pixel 3 hat 5,5 Zoll

Die neuen Geräte gibt es in zwei Größen: Das “kleine” Pixel 3 hat einen 5,5-Zoll-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung (2160 x 1080 Pixel), das Display des -Modells erstreckt sich über 6,3 Zoll bei QHD-Auflösung (2960 x 1440 Pixel). In beiden Geräten werden OLED-Bildschirme verbaut, die auch die Bildtechnik HDR unterstützen - leider kein Dolby Vision. 

Das kleine Modell wirkt auf den ersten Blick recht klassisch, das große mit der Kombination aus Notch (einer Aussparung für die Frontkamera) und einem Balken am unteren Bildschirmrand etwas moderner. Eine Gesichtsentsperrung wie beim gibt es trotz der breiten Notch nicht, stattdessen entriegelt man sein Gerät mit dem Fingerabdruckscanner auf der Rückseite.

Die Notch reicht vergleichsweise tief, bietet aber keine Gesichtsentsperrung wie beim iPhone XS. In der Aussparung befinden sich zwei Frontkameras.

Die Notch reicht vergleichsweise tief, bietet aber keine Gesichtsentsperrung wie beim iPhone XS. In der Aussparung befinden sich zwei Frontkameras.

Das Gewicht des XL-Modells liegt bei 184 Gramm, das kleine wiegt 148 Gramm. Neu ist bei beiden Modellen die IP68-Zertifizierung - das Pixel 2 besitzt nur IP67. Damit ist es wasser- und staubdicht.

Angetrieben wird das vom Snapdragon-845-Prozessor, der auch im Sony Xperia XZ3, Samsung Galaxy Note 9 oder Oneplus 6T steckt. Eine Dual-SIM-Option gibt es bei den neuen Pixel-Phones nicht.

Kamera ist das wichtigste Feature

Sein Hauptaugenmerk legt Google in diesem Jahr auf die . Singular. Denn Google verbaut nach wie vor nur eine Linse, während einige Hersteller (etwa Huawei) bereits bei drei Linsen angekommen sind. Dass mehr Linsen nicht zwangsläufig für bessere Bilder sorgen, demonstrierte Google bereits eindrucksvoll mit dem Pixel 2, das häufig bessere Porträtfotos schoss als viele Doppelkameras.

Das Pixel 3 hat nur eine Linse, die aber trotzdem für tolle Fotos sorgen soll.

Das Pixel 3 hat nur eine Linse, die aber trotzdem für tolle Fotos sorgen soll.

Beim Pixel 3 legt Google nochmal eine Schippe drauf: Die Kamera knipst mit 12,2 Megapixel (1,8er-Blende) und soll dank Software-Tricks vor allem im Dunkeln bessere Ergebnisse erzielen. Dafür sorgt etwa das “NightSight”-Feature, das zum Verkaufsstart allerdings noch nicht verfügbar ist und per Software-Update nachgereicht wird. Erste Beispielbilder wirkten sehr überzeugend, doch erst ein Test kann zeigen, wie gut das Feature im Alltag wirklich funktioniert.

Die Frontkamera knipst mit acht Megapixeln. Auch hier hat sich Google ein Feature einfallen lassen, das viele Mitbewerber nicht bieten: Tummeln sich viele Personen vor dem Smartphone, passen mitunter nicht alle auf das Gruppenselfie. Beim Pixel 3 ist es möglich, den Bildausschnitt dank einer Weitwinkellinse (mit festem Fokuspunkt) zu vergrößern, sodass alle Personen komplett zu sehen sind.

Das Display des Pixel 3 XL.

Das Display des Pixel 3 XL.

Videos können in Full-HD (1080p) mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, bei 4K-Auflösung ist bei 30 Bildern pro Sekunde Schluss. Die eingebauten Stereo-Lautsprecher überzeugten im ersten Hands-on mit einer sehr lauten und dennoch klaren Wiedergabe.

Android 9 als Betriebssystem

Aufgeladen werden die neuen Pixel-Phones entweder kabellos via Qi oder via USB-C. Im Gegensatz zu den aktuellen iPhones ist ein Schnellladenetzteil im Lieferumfang enthalten. Zur Akkulaufzeit lässt sich noch nicht allzu viel sagen. Die Kapazitäten der Batterien sind eher mittelmäßig, das Pixel 3 hat 2915 mAh, das Pixel 3 XL 3430 mAh. Zum Vergleich: Samsungs ähnlich großes Galaxy Note 9 bietet 4000 mAh. Allerdings kommt es bei der Akkulaufzeit auch auf das Zusammenspiel von Hard- und Software an, insofern kann Google hier womöglich punkten. Das werden Tests zeigen.

Alle drei Farben der neuen Pixel-Phones

Alle drei Farben der neuen Pixel-Phones

Als Betriebssystem ist Android 9.0 Pie installiert. Damit ist es eines der ersten Smartphones mit dem aktuellsten Android-Betriebssystem. Für Google spielen die Verkaufszahlen der Pixel-Phones deshalb auch kaum eine Rolle, vielmehr möchte der Konzern demonstrieren, was mit Android alles möglich ist. Die Pixel Phones sind quasi das Aushängeschild der Android-Welt.

Die Geräte sind ab 2. November erhältlich und kommen in drei Farben: Just Black (schwarz), Clearly White (weiß) und Not Pink (rosa).

Ein Schnäppchen sind die neuen Pixel-Modelle nicht, preislich liegen sie auf iPhone-Niveau.

Pixel 3 (64 GB): 849 Euro
Pixel 3 (128 GB): 949 Euro
Pixel 3 XL (64 GB): 949 Euro
Pixel 3 XL (128 GB): 1049 Euro 

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.