VG-Wort Pixel

Haushaltsgeräte Akku- und Beutelsauger bei Warentest: Dyson V11 deklassiert die Konkurrenz

Die Bodendüse des Dyson V11 Absolute Extra Pro passt die Saugleistung automatisch an den Untergrund an.
Die Bodendüse des Dyson V11 Absolute Extra Pro passt die Saugleistung automatisch an den Untergrund an.
© Hersteller / PR
Überraschung, der Akkusauger Dyson V11 reinigt deutlich besser als alle Kabelgeräte und bietet dazu den Schnurlos-Komfort. Es gibt nur ein Problem bei Dysons Supersauger.

Die Stiftung Warentest hat sich mal wieder Staubsauger angesehen – mit Akkubetrieb und mit Kabel. Das Testergebnis 2021 kann man einfach zusammenfassen: Wer es sich leisten kann, sollte einen Dyson kaufen. Das Akkugerät saugt mit Abstand am besten und deklassiert alle Kabelgeräte. Wichtig dabei: In dem Test fließen die großen Komfortvorteile eines Saugers ohne Stromschnur gar nicht so richtig mit ein. Ein akkubetriebener Sauger ist eine verlockende Alternative. Er ist leichter, handlicher und man muss keine Kabel einstecken, wenn man etwas wegsaugen möchte.

Besserer Nachfolger des Dyson im Markt

Und dabei hat es "nur" der Dyson SV17 V11 Absolute Extra Pro in den Test geschafft, die neueste Generation V15 ist erst seit Kurzem auf dem Markt und legt noch einmal richtig zu. Genau genommen hat der Dyson nur einen Nachteil und das ist sein Preis. Der Sauger kostet mit einer Menge Zubehör stolze 785 Euro, in dem "Absolute Extra Pro"-Paket befinden sich zwei Akkus. Wenn man nicht das ganze Haus auf einmal saugen will oder den Dyson als Ergänzung zu einem Robotersauger nutzt, kann man zu einem Bundle mit nur einem Akku greifen, das kostet dann etwa 700 Euro. Immer noch teuer genug. Bei diesem Test ist der V11 der einzige gute Akkusauger unter den Kandidaten. Das liegt auch an der Auswahl der Modelle, im letzten Jahr gab es mehrere und auch günstigere gute Akkusauger.

Sehr gute Saugleistung des Dyson V11

Die Stiftung formuliert die Leistung des Dyson so. "Sehr gut saugen – das muss ein Staubsauger in unseren Tests erst einmal schaffen. Der Dyson SV17 V11 Absolute Extra Pro schafft das – auf Teppich- und Hartboden genauso wie über Ritzen und im Kampf gegen lästige Tierhaare. Damit zeigt der Akkusauger von Dyson die beste Saugleistung im aktuellen Test." Er erreichte in der Einzeldisziplin Saugen eine Note von 1,5, das beste Kabelgerät kam "nur" auf eine 2,0. Das ist ein deutlicher Abstand. Woran liegt das? Der Hersteller versteht sein Handwerk und beim Dyson arbeitet anders als beim Kabelsauger eine Rotationsbürste in der Bodendüse, die von einem eigenen Motor und nicht nur vom Luftstrom angetrieben wird. Der Staub wird so kraftvoll aufgebürstet und hochgewirbelt, bevor er eingesaugt wird. Da kommt eine einfache Saugdüse nicht mit. Interessenten sollten daran denken, dass Dyson mit dem V15 einen Nachfolger in den Markt gebracht hat. Der V15 bringt weitere Features mit und das zum gleichen Preis.

Weitere gute Geräte gibt es in diesem Test nur noch mit Kabel. 350 Euro kostet der Beutelsauger Bosch BGB75X494, ebenfalls gut und mit Beutel schnitt der Rowenta RO 7793 EA für 190 Euro ab. Beutellos überzeugte der Philips PowerPro Expert FC9741/09 für 165 Euro. Von den sechs kabellosen Geräten fielen drei mit "Mangelhaft" durch. Unter 300 Euro ist ein akzeptabler Akkusauger kaum zu finden, urteilen die Experten. Häufig bricht die Saugleistung drastisch ein, sobald sich auch nur etwas Dreck im Auffangbehälter gesammelt hat.

Fazit

Wer nur wenig Geld ausgeben will oder kann, ist mit einem guten Kabelsauger besser bedient als mit einem schlechten Akkugerät. Diese Geräte reinigen gut, auch wenn sie keine 200 Euro kosten. Bei Beutelsaugern muss man allerdings die Kosten für die Beutel einkalkulieren. Das Originalzubehör ist relativ teuer, doch auch gute Staubsaugerbeutel kann man zu sehr viel günstigeren Preisen von Drittanbietern kaufen. Bei allen Geräten müssen Filter ab und an ersetzt werden, das führt zu weiteren Kosten. Hier sollte man sich vor dem Kauf erkundigen, wieviel das Zubehör kostet – original und von Drittherstellern. Theoretisch halten diese Filter eine ganze Zeit, aber man kann sie auch sehr schnell ruinieren, etwa wenn feuchter Schmutz aus Versehen eingesaugt wird.

Bei beutellosen Geräten muss der Auffangbehälter regelmäßig geleert werden. Die Prozedur sollte man vor dem Kauf einmal ausprobieren. Beim Dyson geht es sehr leicht. Beim Ausleeren wird immer Staub aufgewirbelt, empfindliche Personen sollten diese Aufgabe delegieren. Es ist auch zu empfehlen, den Sauger dann nicht in der Wohnung zu entleeren, sondern direkt an der Hausmülltonne.

Den ganzen Text können Sie gegen eine Gebühr hier einsehen.

Lesen Sie auch:

Dyson V11 Absolute Extra Pro: Was kann ein Staubsauger für 800 Euro?

Staubsauger bei Warentest – muss ein Kabel heute wirklich noch sein?

Akkusauger bei Warentest: viel Power auch ohne Kabel

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker