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Weltraumwaffe: Chinas Superrakete ist viel zu schnell für den US-Raketen-Schutzschild

Weltweit errichten die USA eine unsichtbare Schutzmauer gegen Raketenangriffe. Chinas DF-ZF Flugkörper macht den teuren Schirm nutzlos, bevor er fertig wird.

Computeranimation der Weltraumdrohne

Computeranimation der Weltraumdrohne

Die USA sind die Weltmacht Nummer Eins. Ein globaler Raketenabwehrschirm soll die USA und wichtige Verbündete dazu praktisch unangreifbar machen. Den konkurrierenden Großmächten gefällt dieses Ungleichgewicht nicht.  China machte in den vergangenen Wochen deutlich, wie Peking auf den Schutzschirm der USA reagieren wird. Er wird einfach überholt, Chinas neue Waffe ist jedenfalls viel zu schnell für Obamas Abwehrraketen.

Chinas Hypersonic-Rakete ist bereits erprobt

Das Projekt DF-ZF ist keine reine Absichtserklärung, die Waffe ist startbereit. Chinas Superrakete DF-ZF absolvierte im Dezember 2015 bereits den sechsten Test. Damit dürfte Peking im Wettrennen um neue strategische Waffen die Nase vorn haben. Auch Russland und die USA arbeiten an neuen Raketen, sind aber noch nicht so weit wie die Chinesen. Vom neuen russischen Super-Torpedo existieren vermutlich nur Computergrafiken.

Chinas Rakete ist eine Art von Drohne 

Chinas Volksarmee – in Teilen noch auf dem Stand der Mao-Zeit – modernisiert sich mir rasender Geschwindigkeit. Die DF-ZF erreicht eine Geschwindigkeit von zwischen fünf und zehnfacher Schallgeschwindigkeit. Diese ungeheure  Geschwindigkeit verkürzt die Vorwarnzeit des Gegners. Für konventionelle Raketen ist es zudem unmöglich, das Hypersonic-Geschoss einzuholen. Und damit nicht genug: Die DF-ZF ist eher eine schnelle Drohne als eine Rakete. Anstatt auf einer leicht zu berechnenden ballistischen Bahn festzukleben, ist die DF-ZF lenkbar. Ein Kurs ist also nicht vorherzusehen.

Schlupfloch im Weltraum

Möglich wird die Geschwindigkeit, weil die China-Rakete in den Weltraum vordringt. Oder nicht ganz: Sie bleibt im äußersten Rand der Atmosphäre, weil der Einsatz im Weltraum selbst durch internationale Verträge verboten ist. Auch die USA entwickeln vergleichbare Waffen, sie fürchten allerdings, dass die DF-ZF als Träger von Atomsprengköpfen konzipiert ist. Sie wäre in der Lage in extrem kurzer Zeit, jede Stadt der Welt zu zerstören.

China locken die USA in einen Finanzwettlauf

Natürlich ist die neue Waffe auch zu überwinden. Laserwaffen könnten auch Geschosse mit dieser Geschwindigkeit abschießen. Es ist zu erwarten, dass die USA versuchen werden, den Schutzschild entsprechend aufzurüsten. Aber genau damit laufen sie in die strategische Rüstungsfalle Chinas und die lautet einfach: Geld. Viele Militärprogrammen, die den globalen Anspruch der USA in Frage stellen, habe eine gemeinsame Idee. Relativ günstige Systeme erfordern sehr teure Gegenmaßnahmen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.