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Schnell, aber schlecht für das Essen Das passiert beim Aufwärmen in der Mikrowelle

Mikrowellen sind sehr praktisch, keine Frage. Stellt man sie auf drei Minuten Aufwärmen ein, ist es ganz schnell geschehen. Diese Aufwärm-Methode hat auch Nachteile. Zuerst muss man aber verstehen, wie eine Mikrowelle funktioniert. Sie lässt die Wassermoleküle vibrieren, und zwar so stark, dass sich diese in Dampf verwandeln und so das Essen erhitzen. Anders gesagt: Die Mikrowellen verändern die chemische Struktur des Gerichts. Viele Studien haben schon belegt, dass ein in der Mikrowelle aufgewärmter Brokkoli bis zu 97 Prozent seiner wichtigen Antioxidantien verliert. Wird er normal gekocht, verliert er nur elf Prozent. Nur 60 Sekunden in der Mikrowelle und schon hat er alle gesunden Nährstoffe verloren. Ähnlich ist es beim Aufwärmen von Milch, Spargel und Bohnen: Sie verlieren den Großteil ihrer Nährstoffe. Vielleicht also lieber wieder häufiger traditionell kochen und erhitzen.
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Schnell noch einmal die Mahlzeit vom Vorabend in der Mikrowelle erwärmen. Doch das hat einen großen Nachteil gegenüber dem Erwärmen von Essen in Topf oder Pfanne.

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