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Kleine Welt in einer Kugel: So gelingen Ihnen aufregende Fotos mit Glaskugeln

Sie lieben es zu fotografieren und sind auf der Suche nach einer neuen künstlerischen Herausforderung? Das könnte die Glaskugel-Fotografie sein. In der gespiegelten Realität der Kugel wirken die Fotomotive besonders aufregend. Alles Wissenswerte zu dem Thema erfahren Sie hier.

Spannende Perspektiven sind bei der Glaskugel-Fotografie Pflicht

Spannende Perspektiven sind bei der Glaskugel-Fotografie Pflicht

Getty Images

Fotografie lebt von neuen Experimenten und spannenden Perspektiven. So erscheint die Welt in einem anderen Licht. Der Fotograf ist für die Inszenierung genauso wie für die Motivauswahl verantwortlich. Deswegen macht das Ausprobieren neuer Techniken – wie der Glaskugel-Fotografie – großen Spaß? Alles, was sie dafür brauchen, ist das richtige Objektiv und eine passende Kristallkugel. Während der Hintergrund stimmungsvoll verschwimmt, steht die Spiegelung des Motivs in der Kristallkugel im Vordergrund. Das führt zu interessanten Blickwinkeln und aufregenden Bildern.

Das Equipment

Eine geeignete Glaskugel (auch Lensball genannt) verfügt über eine klare Beschaffenheit. Das Motiv muss sich darin gut spiegeln können, sodass Sie es mit der Kamera einfangen können. Hier finden Sie einen hochwertigen Lensball für die Glaskugel-Fotografie.

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Die richtige Technik

Die Kunst der Glaskugel-Fotografie ist eine perfekte Symbiose aus unscharfem Hintergrund und gespiegeltem Motiv in der Kugel. Ein Objektiv mit einer weit geöffneten Blende bietet die besten Chancen, die Hintergrundunschärfe zu erzielen. Natürlich spielen auch Lichtverhältnisse eine wichtige Rolle: So benötigen Sie für abendliche Aufnahmen ebenfalls ein offenblendiges Objektiv (beispielsweise Blende f/1,8).

Das ist aber nicht zwingend nötig – je näher sie an der Glaskugel dran sind und je weiter weg der Hintergrund ist, desto unschärfer wird das Motiv. Sie können also auch ein Kit-Objektiv benutzen, das über eine größere Blende verfügt. Insbesondere bei guten Lichtverhältnissen können Sie damit gute Ergebnisse erzielen. Dieses Objektiv von Canon mit einer Blende f/1,8 eignet sich aufgrund der offenen Blende und der Telebrennweite gut für die Glaskugel-Fotografie.

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Geeignete Motive

Das Besondere an der Glaskugel-Fotografie und das Herzstück des Bildes ist die Kugel. In ihr können Sie die Welt verkehrt herum inszenieren und auf diese Weise für spannende Kontraste sorgen. So lohnt es sich, einige grundsätzliche Dinge zu beachten.

Alles steht Kopf. Genauso soll es bei der Glaskugel-Fotografie sein

Alles steht Kopf. Genauso soll es bei der Glaskugel-Fotografie sein

Getty Images

Die Spiegelung in der Kugel sollte scharf sein. Deswegen achten Sie auf den Fokus und prüfen Sie, welcher Bereich scharf gestellt ist. Sie können im Grunde jedes Motiv ablichten, das Ihnen gefällt. Besonders interessant wirken auffallende Strukturen oder markante Landschaften. Das könnten beispielsweise Brücken oder auch Berge sein. Falls Sie diese Motive nicht vor der Haustür haben sollten, können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen – denn die Glaskugel-Fotografie können Sie überall umsetzen.

Kleine Welt in einer Kugel

Kleine Welt in einer Kugel

Unsplash

Ein guter Tipp für interessante Fotos ist, die Glaskugel nicht bei jeder Aufnahme in der Mitte des Bildes zu positionieren. Versuchen Sie die Kugel zum Beispiel aus einem seitlichen Winkel oder am Rand des Bildes zu abzulichten. Bleiben Sie offen für neue Perspektiven und trauen Sie sich zu experimentieren. 

Die Glaskugel können Sie auf den Boden legen oder sie in der Hand halten. Je nachdem, welchen Bildausschnitt Sie wählen, können Sie die Hand mit in das Bild integrieren.

Hier sehen Sie die Glaskugel-Fotografie in Aktion:

Und der letzte Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie sich richtig positionieren und sich nicht im Lensball spiegeln. So vermeiden Sie, dass Sie auf dem späteren Bildmotiv zu sehen sind.

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