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Corona-Aerosole Luftfilter für Innenräume: Diese Geräte minimieren das Ansteckungsrisiko

Ein Luftfilter für die Wohnung
Ein Luftfilter ist in der Lage, Corona-Aerosole aus der Luft zu saugen, sagt Stiftung Warentest
© Jomkwan / Getty Images
Ursprünglich wurden Luftreiniger entwickelt, um Feinstaub, Blütenpollen und Schimmelsporen in geschlossenen Räumen zu reduzieren – und damit auch das Gesundheitsrisiko. Seit der Corona-Pandemie werden die Geräte jedoch vermehrt eingesetzt, um infektiöse Aerosole aus der Luft zu filtern. Mit Erfolg.

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Grundsätzlich gilt es zu wissen, dass Luftreiniger nicht die Anzahl der Coronaviren minimieren können, da diese zu klein sind. Dafür sind die Geräte jedoch in der Lage, Aerosole aus der Luft zu filtern, die das gefährliche Virus SARS-CoV-2 übertragen. In geschlossenen Räumen, die selten gelüftet werden, sammeln sich die feinen Tröpfchen schnell – und erhöhen somit das Ansteckungsrisiko um ein Vielfaches. Aus diesem Grund macht die Anschaffung auch nur dann Sinn, wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten. Stellt sich die Frage: Welche Luftfilter eignen sich für die Wohnung, wie funktionieren die Geräte und wie hoch ist der Schutz? Stiftung Warentest hat es herausgefunden.

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So funktioniert ein Luftfilter für die Wohnung

Unabhängig davon, für welches Gerät Sie sich entscheiden, die Funktionsweise bleibt immer die Gleiche: Jeder Luftfilter besitzt einen Ventilator, der die Umgebungsluft ansaugt, reinigt und anschließend wieder in den Raum zurückschickt. Je nach Hersteller gibt es unterschiedliche viele Stufen, zwischen denen Sie wählen können. Und auch die Quadratmeteranzahl, also die Größe der zu reinigenden Zimmer kann von Gerät zu Gerät durchaus variieren – aus diesem Grund reicht ein Luftfilter für besonders große Räume nicht immer aus. Um herauszufinden, wie gut die Geräte in der Praxis arbeiten, hat Stiftung Warentest drei Luftfilter getestet, die bereits 2020 (erfolgreich) unter die Lupe genommen wurden. Damals wurde allerdings nicht getestet, ob auch die Aerosole aus der Luft gefiltert werden. Das wurde bereits Anfang 2021 nachgeholt.

Diese Luftfilter empfiehlt Stiftung Warentest

Getestet wurden der Philips AC2889/10, der Rowenta PU6080 und der Soehnle Airfresh Clean Connect 500. Alle drei Luftfilter wurden 20 Minuten lang in einem Raum eingeschaltet, der 16 Quadratmeter Fläche und 40 Kubikmeter Raumvolumen besitzt. Dabei herausgekommen ist, dass die beiden Geräte von Philips und Rowenta bis zu 95 Prozent der Aerosole minimieren konnten – und somit den ersten und zweiten Platz belegen. Das Modell von Soehnle schaffte immerhin noch 90 Prozent und landete somit auf dem 3. Platz:

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Der AC2889/10 Luftreiniger von Philips eignet sich – laut Hersteller – für eine Raumgröße von bis zu 79 Quadratmetern. Er kann via App (iOS und Android) gesteuert werden, zudem liefert er umfassende Informationen über die Luftqualität in geschlossenen Räumen.

2. Platz: Rowenta Intense Pure Air Connect PU6080

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Der Intense Pure Air Connect Luftreiniger PU6080 von Rowenta besitzt ein vierstufiges Filtersystem (Vorfilter, Aktivkohle, Allergy+, Nanocaptur) und soll Herstellerangaben zur Folge die Aerosole aus einem Raum von bis zu 140 Quadratmetern Größe filtern können.

3. Platz: Soehnle Airfresh Clean Connect 500

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Der Airfresh Wash 500 Luftwäscher von Soehnle kann hingegen nur kleine Räume reinigen: Laut Hersteller reicht die Leistung für gerade einmal 35 Quadratmeter. Dank einer automatischen Überwachung der Raumluft soll das Gerät zudem für eine optimale Luftbefeuchtung sorgen.

Noch ein Hinweis:
Tatsächlich können diese Werte von den Geräten nicht dauerhaft gehalten werden: Sobald ihre Filter nachlassen, sinkt auch die Leistung: bei Philips auf 90 Prozent, bei Rowenta auf 80 Prozent und bei Soehnle sogar auf 46 Prozent.

Wie sicher sind Luftfilter in der Wohnung?

Auch wenn Stiftung Warentest herausfinden konnte, dass Luftreiniger Aerosole aus der Luft filtern und das Ansteckungsrisiko minimieren – einen hundertprozentigen Schutz haben Sie in geschlossenen Räumen (zusammen mit anderen Menschen) leider nicht. Würden Sie zum Beispiel mit einer Person an einem Tisch sitzen, die das Coronavirus in sich trägt, würde diese permanent infizierte Aerosole ausatmen. Da der Luftfilter die Belastung jedoch nicht auf 100 Prozent reduzieren kann, würden Sie weiterhin einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt bleiben. Selbst wenn das Risiko dank der stetigen Luftreinigung minimal wäre.

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ast

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