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Haushaltstipps: Mit diesen Tricks lebt Ihre Wäsche länger

Weißwein hilft gegen rote Flecken, Haar-Conditioner bringt Wolle wieder in Form und die Tiefkühltruhe kann manchmal den Waschgang ersetzen. Wir zeigen ihnen, wie Sie mit Problemfällen im Wäschekorb fertig werden.

Manchmal hilft normales Waschen allein nicht weiter.

Manchmal hilft normales Waschen allein nicht weiter.

Wäsche will gut gepflegt werden. In einer Waschtrommel befinden sich schnell Wäsche-Werte von mehr als 500 Euro, die man leicht vernichten kann. Daher muss man zuerst sicherstellen, dass die Waschmaschine richtig bedient wird. In dem Artikel "Mit diesen Fehlern ruinieren Sie Ihre Wäsche – garantiert" räumt die Wäsche-Expertin Jenifir Provateare mit gängigen Irrtümern auf. Anders als vielfach behauptet, solle man etwa nicht mit dem Waschmittel sparen und ruhig auch mal heiß waschen, sagt Provateare. Und sie muss es wissen, Provateare  hat 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Waschmaschinen. Das sind die Basics, damit die Wäsche nicht verdorben wird.

Für spezielle Problem-Fälle haben wir darüberhinaus hier einige nützliche Tricks zusammengetragen. 

Eingelaufene Kleidung lässt sich (manchmal) wieder vergrößern 

Wenn ihr Lieblingswollpullover in der Waschmaschine oder dem Trockner eingelaufen ist, müssen sie nicht verzweifeln. Laut Lifehacker kann es ausreichen, wenn man den Schrumpel-Pulli in warmem Wasser und Haar-Conditioner einige Minuten lang badet. Danach kann man den Pulli auf einem Badelaken vorsichtig wieder zu seiner Original-Größe ausstreichen. Einschränkung: Dafür müssen die Wollfasern noch intakt sein. Wenn Sie den Pulli aus Versehen gekocht haben, sind die Fasern vermutlich rettungslos verfilzt. 

Weißwein bekämpft Rotwein

Hört sich dumm an, kann aber funktionieren: Rotweinflecken sind bekanntermaßen am schwersten zu entfernen. Man kann das Kleidungsstück jedoch in Weißwein baden. Der Weißwein greift nämlich das Anthocyanin an, das dem roten Wein seine Farbe gibt. Danach sollte man das Kleidungsstück mit einem herkömmlichen Fleckentferner waschen. Sonst bleiben Streifen nach dem Trocknen zurück. 

Do it your­self: Bauabnahme aus der Hölle - der lebensgefährliche Irrsinn von Heimwerkern
So kann man eine Decke auch abstützen. Offen bleibt die Frage, welche Urgewalt den T-Träger aus Stahl so deformiert hat.

So kann man eine Decke auch abstützen. Offen bleibt die Frage, welche Urgewalt den T-Träger aus Stahl so deformiert hat.

Sicherheitsnadel rettet Hoodie 

Wenn das Band der Hoodie-Kapuze herausgezogen wurde, bekommt man es normalerweise nie wieder durch den Tunnel. Außer man befestigt eine größere Sicherheitsnadel an einem Ende, dann lässt sich die Kordel durch den Stoff hindurch anfassen und Stück für Stück durch den Tunnel schieben.

Anstatt einer Sicherheitsnadel kann man es auch mit einem breiten Strohhalm oder der Plastikröhre eines Kugelschreibers probieren. Profis können sich auch einen kleinen Schlauchabschnitt für diesen Zweck beiseite legen.

Stinkende Sportschuhe 

Gute Sportschuhe sollte man nie in der Waschmaschine waschen. Nie! Der Kleber, der die verschiedenen Materialien verbindet, verträgt diese Behandlung meist nicht. Die teuren Schuhe fallen zwar nicht auseinander, verlieren aber ihre Eigenschaften.

Alternativ kann man nur die Einlegesohle waschen, wenn sie sich entfernen lässt. Und zusätzlich die Schuhe mit alten Zeitungen ausstopfen. Die Zeitung saugt Feuchtigkeit und Gerüche aus dem Schuh. 

Faserperlen abrasieren

Gerade auf Mischfasern bilden sich schnell kleine Kügelchen. Sie kann man einfach mit einem Rasiermesser entfernen. Wichtig ist, dass das Messer wirklich scharf ist und die Kügelchen sauber abtrennt. Ein stumpfes Messer würde die Fasern nur noch mehr beschädigen. Mit der Klinge muss man sorgsam auf einer Unterlage arbeiten, rutscht man ab, wird man den Stoff durchtrennen.

Hände-Desinfektionsmittel, wenn sonst nichts hilft

Hartnäckigen Flecken, an denen sich Fleckentferner bereits die Zähne ausgebissen haben, kann man mit Hände-Desinfektionsmittel zu Leibe rücken. Das Mittel muss aufgetragen werden, dann muss man es einwirken lassen. Einreiben verstärkt den Prozess. Das ist aber ein Mittel der letzten Wahl, weil es zu einem Aufhellen der Farbe führen kann.

Tiefkühlung statt Waschen

Minusgrade entfernen keine Flecken und keine Schmutz, sie beseitigen aber Gerüche. Wenn man die originale Farbe und Form von Hemden, Blusen oder auch Jeans möglichst lang erhalten will, kann man auch mal eine Wäsche auslassen und das Kleidungstück nach dem Tragen über Nacht tiefkühlen. Der Effekt wirkt stärker als das Lüften an der frischen Luft. Echte Verschmutzung beseitigt man so allerdings nicht. 

Kra
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.