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Test von Telefónica: Highspeed-Internet für die Wohnung per 5G

Hamburg - Kurz vor Abschluss eines Tests von Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen auf der Basis von 5G-Technologie in Hamburg hat Telefónica Deutschland eine positive Zwischenbilanz gezogen.

Telefonica

Das Kürzel 5G steht für die fünfte Mobilfunk-Generation, die Datenübertragung soll damit drastisch schneller sein als LTE. Foto: Lino Mirgeler

Kurz vor Abschluss eines Tests von Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen auf der Basis von 5G-Technologie in Hamburg hat Telefónica Deutschland eine positive Zwischenbilanz gezogen.

«Die Erfahrungen sind bisher vielversprechend», sagte Sprecher Jörg Borm in der Hansestadt. Mit den in diesem Test erstmals konkret genutzten 5G-Frequenzen im 26 GHz-Band sei es möglich, mit mehreren Gigabit pro Sekunde blitzschnell im Internet zu surfen.

Es geht um eine drahtlose Anbindung vom einem Verteilerkasten in eine Wohnung. Die Technologie «Fixed Wireless Access» (FWA) auf Basis der fünften Mobilfunkgeneration 5G ist vor allem für ländliche Gegenden und Kleinstädte gedacht und soll laut Unternehmen Alternative zum klassischen DSL- oder Kabel-TV-Anschluss sein. Der Vorteil der hohen Frequenz, die sich ähnlich wie Licht ausbreite, liege in der erzielbaren Bandbreite, erklärte Telefónica. Die Reichweite liege maximal bei einem Kilometer. Dickes Mauerwerk sei eine Herausforderung, aber es gebe dafür Lösungen, sagte Borm.

Der dreimonatige Test, an dem rund 20 Kunden in der Hansestadt teilnahmen, sollte nach Angaben von Telefónica zeigen, ob Haushalte auch ohne das aufwendige Verlegen von Glasfaserleitungen mit hochqualitativen Gigabit-Anschlüssen versorgt werden können.

Die Testkunden der schnellen FWA-Lösung sollen in den kommenden Wochen befragt werden. Erst dann solle entschieden werden, ob daraus ein kommerzielles Produkt entwickelt werde und wie ein Geschäftsmodell aussehen könnte, betonte Borm. Unterstützt wurde der Test vom koreanischen Technologie-Unternehmen Samsung.

Das Kürzel 5G steht für die fünfte Mobilfunk-Generation, die Datenübertragung soll damit drastisch schneller sein als LTE. Damit kann 5G auch schneller als bisherige Festnetzleitungen sein. Die Versteigerung von entsprechenden Frequenzblöcken ist zwar für dieses Frühjahr geplant, kommerziell genutzte 5G-Funkmasten dürften im größeren Maßstab aber erst 2020 in Betrieb gehen.

dpa
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.