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Neue Datenschutzrichtlinie WhatsApp-Konkurrenten melden starken Zulauf

Sehen Sie im Video: Diese Emojis verwenden Sie garantiert immer falsch.




Eine ganz gewöhnliche WhatsApp-Nachricht, wie sie weltweit täglich bis zu 30 Milliarden Mal verschickt wird...
 
Abgefilmte Whats-App Konversation: „Arbeit nervt heute wieder (Emoji)“
 
Doch eigentlich steht dieser Emoji für etwas ganz anderes.
 
Der wütende Smiley mit Dampfwolken vorm Mund bedeutet nicht Ärger oder Unmut, sondern steht für Triumph.
Wohl eher nicht das was einem gleich in den Sinn kommt, genauso wie bei unserem nächsten Beispiel:
 
„Kopf hoch, das nächste Wochenende kommt bestimmt! (Emoji)“
 
Nein, dieses Stern-Emoji steht nicht für eine Sternschnuppe, oder einen Wunschtraum, sondern für Schwindel, Benommenheit und eher für Betrunkensein. Man sieht also sprichwörtlich Sternchen und genau DAS bedeutet dieses Zeichen auch.
 
Auch dieses Emoji wird meistens falsch verwendet
 
„Danke aber nicht für mich..“ (Emoji)
 
Es bedeutet nämlich nicht „Stopp“ oder „Nein danke“. Zwei offene Hände stehen in Japan für eine Umarmung.
 
„Läuft heute.“ (Emoji)
 
Aber wofür steht diese Dame in Ballerinapose tatsächlich?
Nicht für Tanzen. Sie bildet mit ihren Armen ein „O“, für alles ok, alles gut.
 
Und der Gegensatz dazu sind die gekreuzten Arme. (Emoji) Die benutzt man, um auszudrücken, dass etwas nicht in Ordnung ist und nicht passt.
 
(Emoji)
 
Und auch dieses Emoji sorgt für reichlich Verwirrung: Denn Einige sehen hier womöglich eine „Pups-Wolke“ – dabei steht es für Eilen und Sausen. Wie in den meisten Comics üblich soll dieses Emoji nämlich eine Staubwolke darstellen und ist kein Zeichen für Verdauungsstörungen.
 
 
Und für alle, die schon immer wissen wollten wofür diese Buchstaben in den Kästchen stehen.
 
(Emoji)
Das sind die verschiedenen Blutgruppen: A, B, AB und Null – ob die schon jemals jemand benutzt hat?
 
Wenn man jedoch seine Liebe zu Hochhäusern oder Hotels ausdrücken möchte, ist DIESES Emoji das falsche: (Emoji)
 
Es steht nämlich für sogenannte Stundenhotels, die wohl eher für das kurze Vergnügen, als für ausgiebige Schlafphasen genutzt werden...
Egal in welchem Zusammenhang die Emojis genutzt werden – Hauptsache, der Empfänger kapiert worum es geht.
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Whatsapp will persönliche Daten seiner Nutzer an die Mutter Facebook weitergeben - zumindest außerhalb der EU. Diese Nachricht löste offenbar eine große Welle der Abwanderung ein.

In den Markt der Internet-Messenger kommt Bewegung. Konkurrenten des Marktführers Whatsapp legen seit der Änderung der Datenschutzrichtlinie des Dienstes überdurchschnittlich zu.

Der Schweizer Messengeranbieter Threema teilte mit, seit vergangenem Freitag hätten sich die täglichen Download-Zahle «vervielfacht». «In den App-Stores in Deutschland, Schweiz und Österreich ist Threema auf Platz 1 der App-Charts der Bezahl-Apps», sagte ein Sprecher. Ähnliche Meldungen gab es von Telegram und Signal.

Telegram-Chef Pawel Durow erklärte am Mittwoch auf seiner Plattform, in der ersten Januarwoche habe Telegram die Marke von 500 Millionen monatlich aktiven Nutzern überschritten. «Danach wuchsen wir weiter: Allein in den letzten 72 Stunden kamen 25 Millionen neue Nutzer zu Telegram. Diese neuen Nutzer kamen aus der ganzen Welt - 38 Prozent aus Asien, 27 Prozent aus Europa, 21 Prozent aus Lateinamerika und 8 Prozent aus dem Nahen Osten und Afrika.» Dies sei ein signifikanter Anstieg im Vergleich zum vergangenen Jahr, als sich täglich 1,5 Millionen neue Nutzer anmeldeten.

WhatsApp-Konkurrent Signal profitierte auch von einer Empfehlung durch Elon Musk. Der Tesla-Chef schrieb am vergangenen Donnerstag auf Twitter: «Use Signal» (Verwendet Signal). Danach gingen die Signal-Server für die Anmeldung neuer Kunden unter dem Ansturm immer wieder in die Knie.

Nutzungsbedingungen bei Whatsapp
Seit der Änderung der Datenschutzrichtlinie bei Whatsapp legen Konkurrenzangebote des Dienstes überdurchschnittlich zu. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
© dpa-infocom GmbH

WhatsApp ist mit mehr als zwei Milliarden Anwendern der weltweit erfolgreichste Dienst gefolgt vom Facebook-Messenger (1,3 Milliarden) und dem chinesischen Dienst WeChat (1,1 Mrd.).

Zuletzt war eine veränderte Datenschutzrichtlinie von WhatsApp kontrovers diskutiert worden, in der es auch um das Teilen von Daten mit dem Mutterkonzern Facebook geht. Allerdings gibt es in der für die EU und Großbritannien geltenden, überarbeiteten Richtlinie keine Änderungen, die das Teilen von Daten mit anderen Facebook-Unternehmen betreffen. Anders sieht es global aus. Denn für den Rest der Welt gilt eine andere Datenschutzrichtlinie. Außerhalb der EU fließen Whatsapp-Nutzerdaten an Facebook zu Werbezwecken oder zur Verbesserung von Produkten - allerdings bereits seit dem Jahr 2016.

Zum Aufstieg von Telegram hat auch der Trend beigetragen, dass etablierte Online-Plattformen wie Twitter, Facebook und Google schärfer gegen Extremisten und Verschwörungserzählungen vorgehen. Telegram unternimmt nur wenig, um falsche Informationen oder gar strafbare Inhalte von der Plattform zu verbannen. Allerdings sorgt dieser Trend auch dafür, dass sich etliche Telegram-Anwender auf der Plattform unwohl fühlen und zu Signal oder Threema abwandern.

dpa

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