HOME

Josephine und Gerrit: Mit 14 brannte sie mit ihrem 47-jährigen Onkel durch - heute lebt das Paar gemeinsam in Berlin

2015 machte die Beziehung der damals 14-jährigen Josephine mit ihrem 32 Jahre älteren angeheirateten Onkel Gerrit Schlagzeilen. Vor Gericht kämpften sie dafür, zusammen sein zu dürfen. Heute ist ihre Beziehung legal.

Das ungewöhnliche Paar steht nebeneinander und schaut sich in die Augen

Josephine, 17, und ihr 32 Jahre älterer Onkel Gerrit äußern sich zu ihrer ungewöhnlichen Liebesgeschichte: 2015 waren die beiden nach Spanien und Frankreich geflüchtet, heute leben sie in einer gemeinsamen Wohnung in Berlin

Vor knapp drei Jahren sorgten Josephine und ihr angeheirateter Onkel Gerrit europaweit für Schlagzeilen. Die damals 14-Jährige war mit dem 32 Jahre älteren Mann durchgebrannt und mehrere Wochen durch Belgien, Spanien und Frankreich getourt. Nach einer europaweiten Fahndung wurden die beiden schließlich von der Polizei in Südfrankreich aufgegriffen, das junge Mädchen ihren Eltern übergeben. Gegen Gerrit wurde wegen sexuellen Missbrauchs und Entziehung Minderjähriger ermittelt, Josephine entlastete ihn jedoch von beiden Vorwürfen. Sie sei freiwillig mit ihm gegangen, weil sie in einer Liebesbeziehung seien und sexuelle Kontakte habe es keine gegeben. Die Ermittlungen wurden eingestellt.

Heute, fast drei Jahre später, sind die beiden immer noch ein Paar, leben mittlerweile auch ganz legal gemeinsam in einer Wohnung in Berlin. Sie ist inzwischen 17, er 49 Jahre alt. Beide haben mit RTL über ihren Geschichte gesprochen, wie der Sender mitteilte. Am Donnerstag wurde der Beitrag in mehren RTL-Magazinen gezeigt. "Sie ist unglaublich und auch unglaublich strukturiert. Ich möchte nichts anderes mehr erleben", sagt Gerrit darin. Anfangs habe er seine Zuneigung zu ihr verhindern wollen: "Ich wollte das ja vermeiden, indem ich das wegschiebe. Ich hatte ja eine Familie, die ich auch nicht im Stich lassen wollte."

Auch Josephine ist von der Beziehung zu ihrem mittlerweile geschiedenen Onkel überzeugt: "Ich wollte diesen Kontakt und habe aus meinem eigenen Willen die Gefühle entwickelt - auch den Willen eine Beziehung mit ihm zu führen. Ich wurde nicht manipuliert von ihm", sagt sie im RTL-Interview.

Josephine kämpfte vor Gericht für ihre Beziehung

Nach ihrer Rückkehr wollten Josephines Eltern die Beziehung zum Onkel unterbinden, sollen ihre Tochter sogar für Wochen in eine Psychiatrie gesteckt haben. Doch die junge Frau, denen die Richter damals überdurchschnittliche Reife attestierten, kämpfte darum, Gerrit weiter sehen zu können. Das Gericht hob im März 2016 ein Kontaktverbot gegen ihn auf, weil das Fernhalten Josephines von ihrem frei gewählten Liebespartner das Kindeswohl gefährde. Demnach hatte die nunmehr 15-Jährige ihren Wunsch, diese Liebesbeziehung weiter zu leben, "zielorientiert und stabil" geäußert. Die Richter sahen darin eine sehr bewusste Eigenentscheidung, die zu beachten sei. 

Nach Josephines 16. Geburtstag stand einer einvernehmlichen Liebesbeziehung der beiden auch rechtlich nichts mehr im Wege. In Deutschland sieht die Rechtslage dazu wie folgt aus: Kinder unter 14 sind streng geschützt, jeder sexuelle Kontakt gilt als Missbrauch. Ab 14 Jahren darf man mit Menschen intimen Kontakt haben, die nicht älter als 21 sind - und sofern dabei keine Zwangslagen oder Betreuungsverhältnisse ausgenutzt werden, etwa von einem Lehrer, und kein Geld für den Sex bezahlt wird. Ist der Partner über 21 Jahre alt, können die Eltern auch ohne diese Bedingungen einen Strafantrag stellen, wenn sie die fehlende Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung ihres Kindes ausgenutzt sehen. In der Praxis wird dann eine Einzelfallentscheidung fällig, wie damals bei der 15-jährigen Josephine. Mit Vollendung des 16. Lebensjahres darf man einvernehmlichen Sex mit Menschen jedes Alters (abgesehen von unter 14-Jährigen) haben, einige Einschränkungen für 14- und 15-Jährige gelten jedoch weiter. So darf ebenfalls kein Ausbildungs-, Erziehungs- oder Betreuungsverhältnis sowie eine Zwangslage ausgenutzt werden und es darf kein Geld fließen.

Entsprechend können Josephine und Gerrit heute auch wie jedes andere Pärchen gemeinsam in Berlin leben. "Wir sind ein glückliches Paar, beste Freunde, Seelenverwandte. Wir verstehen uns in jeder Hinsicht und tun uns einfach gut", sagt die 17-Jährige RTL.

Liebesbeziehung: Das ist der ideale Altersunterschied für eine glückliche Beziehung

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.