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Fahndung mit Happy End: In Polizisten verguckt: Frühlingsfest-Besucherin bittet Polizei, ihren Schwarm zu finden

Auf dem Stuttgarter Frühlingsfest entdeckt eine junge Frau einen Polizeibeamten, der ihr "sehr sympathisch" war - doch sie traut sich nicht, ihn anzusprechen. Dessen Kollegen spielten nun Amor.

Eine Kellnerin mit Bierkrügen inmitten einer Menschenmenge beim Stuttgarter Frühlingsfest.

Im bunten Getümmel auf dem Stuttgarter Frühlingsfest hatte sich eine Besucherin heftig verliebt

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Derzeit wird in fröhlich gefeiert – beim traditionellen Frühlingsfest auf den "Canstatter Wasen", einem großen Festplatz am Neckar. Direkt am ersten Festtag am 21. April war auch eine junge Frau auf dem Volksfest unterwegs.

Ihr passierte aber etwas, womit sie zwischen Bierbuden und Riesenrad vermutlich nicht gerechnet hatte: Sie verguckte sich in einen der Polizisten, die im Getümmel für Sicherheit sorgen sollten. Klar, die Gesetzeshüter sind berufsbedingt meist gut gebaut und haben bestenfalls auch noch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Kann man gut finden.

Das Problem: Die Dame traute sich nicht, den Mann anzusprechen. Schüchternheit - ein Hindernis, das schon vielen potenziellen Paaren einen Strich durch die romantische Rechnung gemacht hat. So blieb es bei Augenkontakt und Schwärmerei. Das hätte das betrübliche Ende der Geschichte sein können.

Der Mann ging ihr nicht aus dem Kopf

Aber der charismatische Polizist ging der Frühlingsfest-Besucherin nicht aus dem Kopf. Sie nahm ihren Mut zusammen und kontaktierte die Stuttgarter Polizei auf Facebook. "Die Dame hat uns angeschrieben und gesagt, dass sie auf dem Wasen einen Polizisten gesehen und sympathisch gefunden hat", berichtete Ende April ein Polizeisprecher der "Südwest-Presse". "Wir versuchen nun rauszufinden, welcher Kollege das ist."

Immerhin konnte die junge Frau genau beschreiben, wo der Polizist am entsprechenden Tag postiert gewesen war. Das erhöhte die Chance der Kollegen, ihn ausfindig zu machen. "Er hätte dann auf jeden Fall die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen", erklärte der Polizeisprecher.

Wirklich damit gerechnet hätte wohl aber selbst die verliebte Festbesucherin nicht. Auch, weil die Chance, dass der Mann bereits vergeben war, definitiv recht groß gewesen sein dürfte. Mehr als eine Woche verstrich ohne neue Erkenntisse.

"Auf dem Wasen sind je nach Tageszeit oder Wochentag bis zu 130 Beamte im Einsatz“, erklärte der Polizeisprecher. Hätte die junge Frau nicht so genau beschreiben können, wann und wo sie ihren Traumprinzen gesehen hatte, wäre die "Fahndung" wohl vergeblich gewesen. Doch die Stuttgart hatte beschlossen, in diesem Fall für ein Happy End zu sorgen. Dafür nahm sie ordentlich Aufwand auf sich: Die Kollegen telefonierten und mailten mit allen Dienststellen, die in Frage kamen.

Die Stuttgarter Polizei nahm viel Mühe auf sich

Und am Ende mit Erfolg. Der Gesuchte meldete sich. "Wir haben den Kollegen gefunden", verriet die Polizei stolz auf Twitter. "Den Kontakt haben wir hergestellt. In diesem Sinne: Einsatz erfolgreich beendet." Was aus den beiden Turteltauben wird, soll deren Privatsache bleiben. Immerhin ist der Mann offenbar tatsächlich noch zu haben: "Ich hoffe mal, dass er auch Single ist, wenn er sich gemeldet hat", so der Polizeisprecher.

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wt
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