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Umfrage: Seitensprung - die größte Gefahr lauert im Freundeskreis

Eine Beziehungs-Umfrage aus Australien zeigte schockierende Ergebnisse. Untreue findet häufig im Freundeskreis des Partners statt. In der Zukunft könnten sich viele einen Roboter im Schlafzimmer vorstellen. Und Frauen wollen wirklich merkwürdige Dinge im Bett hören.

Bei der Zahl der Ex-Beziehungen wird kräftig abgerundet.

Bei der Zahl der Ex-Beziehungen wird kräftig abgerundet.

Die australische Juwelier-Firma Forktip - spezialisiert auf Diamant-Schmuck - wollte wissen, was ihre Kunden über moderne Beziehungen denken und befragte dafür 5000 Erwachsene. Die Umfrage basiert daher nicht auf einer repräsentativen Datenbasis. Man kann vermuten, dass vor allem Personen daran teilgenommen haben, die sich in einer Einkommensklasse befinden, dass sie sich für teuren Diamant-Schmuck interessieren. Die Umfrage beschreibt sie dann auch "kinky couples" - freundlich könnte man das mit "experimentierfreudige Paare" übersetzen.

Ex-Partner? Besser nur die Hälfte zugeben

Mit der Ehrlichkeit nimmt man es nicht so genau. Es fängt bei kleinen Sünden an. Die Zahl der Ex-Partner mögen die wenigsten ehrlich angeben. 79,2 Prozent der Frauen schummeln, aber auch 50,3 Prozent der rechnen die Exen vorsichtshalber runter. Die meisten Personen (59,7 Prozent) halbieren die Zahl der Ex-Partner. Fast ein Drittel deckt den Mantel des Vergessens aber auch gleich über fast alle Ex-Partner. Auch mit der Treue wird es nicht so genau genommen. 30,9 Prozent der Frauen gaben, an ihren jetzigen Partner betrogen zu haben. Die Männer sind noch untreuer, hier sind es 40,4 Prozent.

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Untreue weit verbreitet

Kommt es zur Untreue, handelt es sich um ernsthafte Affären. One-Night-Stands machen nur 16,4 Prozent der Seitensprünge aus, über 50 Prozent sind längere Affären, etwa 30 Prozent der Affären dauerten zum Zeitpunkt der  noch an. Das Objekt der Begierde kann man überall finden, doch 22,4 Prozent finden auf der Arbeit zum Seitensprung. Besonders verletzend: 23,8 Prozent gaben an, mit einem Freund des Partners beziehungsweise mit einer Freundin der Partnerin ins Bett zu gehen.

Auch sonst passieren schlimme Dinge hinter dem Rücken des Partners. Genannt werden etwa ein aktiver Tinder-Account trotz Beziehung. Häufig sind auch die Gefühle für den oder die Ex noch nicht ganz erloschen. Und das äußert sich so: Beim Sex wird an die Ex-Partner gedacht, manchmal lebt die alte Beziehung auch via Snapchat weiter. Manche sehen aber auch schon heimlichen Pornokonsum des Partners als Problem.

Orgien? Nein, danke!

Bei anderen Themen sind die Befragten dann doch nicht so "kinky". 56 Prozent würden niemals an einer Orgie teilnehmen. Und an einer Ménage à trois mit einer zweiten Frau sind 72,3 Prozent aller Frauen nicht interessiert. Das Ergebnis für "Zwei Männer - eine Frau" fehlt leider genauso, wie die Angabe, wie viele Männer mal eine zweite Dame dazuholen wollen.

Beim Dirty Talk lieben es australische Frauen, wenn ihr Partner möchte, dass sie ihn im Bett "Daddy" nennen - zumindest laut dieser Umfrage. Bei Männern hat der Wunsch nach einem mächtigen Frauen-Po die Liebe zu festen Brüsten inzwischen überrundet. Sex-Roboter mögen viele für eine Passion verrückter Sonderlinge halten, die von Forktip Befragten sind hier überraschend aufgeschlossen. Wenn die Performance des Roboters im Bett stimmt, stehen 49,6 Prozent der Frauen und  71,3 Prozent der Männer der Idee aufgeschlossen gegenüber.


Kra
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