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Ungewöhnliche Ehe: Australierin heiratet eine Brücke: Sie hat all das, "was ich mir von einem Ehemann wünsche"

Eine Australierin hat ihren Seelenverwandten gefunden – in der Teufelsbrücke in Südfrankreich. Aus einer zunächst professionellen, jobbedingten Begegnung entstand eine tiefe Verbindung. Dann entschloss sich die Frau, die Pont du Diable zu heiraten.

Rose trägt ein langes, weißes Hochzeitskleid, einen Schleier und Blumen. Um die Teufelsbrücke ein großer Ring befestigt.

"Sie dürfen die Braut jetzt küssen" – Bei dieser Hochzeit musste wohl die Braut Jodi Rose den Kuss an ihren Ehemann, die Teufelsbrücke in Südfrankreich, vergeben.

Dieses Hochzeitsfoto ist etwas ungewöhnlicher als die meisten anderen. Darauf zu sehen ist die Australierin Jodi Rose mit ihrem Bräutigam an ihrem Hochzeitstag. Der Bräutigam ist jedoch nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Stein. Hierbei handelt es sich um die Pont du Diable, eine zweibogige Steinbrücke aus dem 11. Jahrhundert, die in Südfrankreich steht.

Rose ist ihrem heutigen Ehemann erstmals jobbedingt begegnet. Sie ist Musikerin und lässt durch ihr "Singing Bridges"-Projekt Brücken auf der ganzen Welt singen. Dafür verstärkt und nimmt sie die Schwingungen der Brücken auf, um den besonderen Klang für alle Welt hörbar zu machen. Die Schwingungen der Teufelsbrücke haben es Rose besonders angetan, so sehr, dass sie die Brücke heiratete. "Die Geschichte unserer Romanze ist eine moderne Liebesgeschichte – ich bin mehr als zehn Jahre um die Welt gereist, habe Musik mit dem Klang von Brücken gemacht und als er spürte, wie meine Vibrationen näherkamen, zog er mich zu sich", beschreibt Rose in ihrem Blog die Anziehungskraft ihres Ehemanns.

Rose verspürt keine sexuelle Begierde nach der Teufelsbrücke

Die Hochzeit fand im Kreise von 20 Gästen statt. Hilfe bei der Organisation bekam Rose von Freunden aus Barcelona, aber auch von den Bewohnern und Künstlern in den umliegenden Städten. Von ihrem Bräutigam schwärmt sie: "Die Teufelsbrücke ist alles, was ich mir in einem Ehemann wünsche – robust, vertrauenswürdig, sinnlich, liebenswürdig und gutaussehend." 

Nach eigener Angabe ist Rose allerdings nicht objektophil. Objektophilie bezeichnet eine sexuelle Ausrichtung, in der sich Menschen von nicht lebendigen Objekten sexuell angezogen fühlen. Sie verlieben sich in ein Objekt und wollen eine Beziehung mit diesem eingehen, flirten mit ihm und verführen es. Objektophile können aber auch, wie in einer zwischenmenschlichen Beziehung, ihren Partner betrügen oder einem Flirt mit einem anderen Objekt nachgehen.

Die Beziehung beruht auf einer spirituellen Verbindung zwischen den beiden

Die Basis der Beziehung von Rose und der Teufelsbrücke sei daher nicht auf sexueller Leidenschaft gebaut, sondern auf einer spirituellen Verbindung zwischen den beiden, schreibt sie in ihrem Blog. Die Ehe sei somit symbolischer Art. "Obwohl er aus Stein ist, ist die Resonanz seines Wesens sehr präsent und ich fühle mich in seiner starken Umarmung in Frieden. Er lässt mich die Verbindung mit der Erde spüren und zieht mich von meinen endlosen nomadischen Wanderungen zur Ruhe."

Sie ist stolz auf ihre Ehe, die vor fünf Jahren geschlossen wurde, auch wenn diese in Frankreich nicht offiziell anerkannt wird. Ihren Ehering trägt sie jeden Tag. Und auch für ihren Mann wurde ein Ehering angefertigt. Eine maßgefertigte, größere Version sitzt an einer Stelle der alten Brücke. In ihrer Ehe kann Rose außerdem viele Freiräume genießen. Denn täglich sehen kann die Wahl-Berlinerin ihren Gatten nicht. "Er versteht, dass ich andere Brücken – und Männer – liebe. Unsere Liebe umfasst die Launen des Lebens, die sich in den wirbelnden Strömungen des Flusses manifestieren, der unter seinem prächtigen Körper fließt". In dem australischen Fernsehprogramm "Sunday Night" hat Rose nun neue Details über ihre Hochzeit preisgegeben. Sie erzählt von ihrem Prinzessinnen-Hochzeitstag und davon, dass sie sich wunderschön fühlte.

Quelle: Blog von Jodi Rose, "Daily Mail", Sunday Night 

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fis
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