VG-Wort Pixel

US-Psychologe verrät Warum die meisten Paare falsch streiten – und wie richtiges Streiten Beziehungen rettet



Egal,  wie gut man sich versteht: Streits kommen in den besten Beziehungen vor. Die meisten Paare streiten jedoch falsch. Denn auch in Konfliktsituationen gilt: Gegenseitiger Respekt zahlt sich am Ende immer aus. US-Psychologe John Gottman sieht vier typische Verhaltensweisen als besonders kritisch bei Konflikten: Unsachliche Kritik: Wer unsachlich argumentiert, lässt Streits schnell eskalieren. Wer seinem Partner Vorwürfe macht, kommt selten weiter. Besser sei es, so Gottman, den Partner zu fragen, warum etwas nicht erledigt wurde. Rechtfertigung: Wer kritisiert wird, rechtfertigt sich schnell. Angriffe und Gegenangriffe zwischen den Streitenden lösen sich ab. Der Anlass des Streits rückt dadurch oft in den Hintergrund. Verachtung: Wer wütend ist, neigt zu abwertenden Bemerkungen und Sarkasmus. Die Folge: Der Partner fühlt sich verletzt, die Versöhnung rückt in weite Ferne. Mauern: Wer sich im Streit dem Dialog verweigert, oder gar das Weite sucht, bewirkt gar nichts. Der wer Problemen aus dem Weg geht, macht sie meist noch schlimmer. Professor Gottman rät Paaren daher: Auch im Streit sollte die Nähe zum Partner erhalten bleiben. Wer auch in Konflikten Verständnis zeigt, humorvolle Bemerkungen macht und liebevolle Gesten einbaut, hat gute Chancen, Streitigkeiten schnell der Welt zu schaffen.
Mehr
Egal, wie gut man sich versteht: Streits kommen in den besten Beziehungen vor. US-Psychologe John Gottman nennt vier typische Verhaltensweisen, die als besonders kritisch bei Konflikten gelten sollen.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker