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diplomand: Diplomand des Monats: Dennis Sögding

geb. 1971

Fachhochschule Hildesheim/Holzminden

Sozialpädagogik

dennissoegding@hotmail.com

Zur Person:

Ich heiße Dennis Sögding und bin am 2. Februar 1971 in Wernigerode im Harz geboren. Somit erlebte ich Teile meiner Jugend in der ehemaligen DDR sowie Teile im wiedervereinigten Deutschland. Das an sich ist noch keine vollständige Eignung für sozialwissenschaftliches Arbeiten, führte aber zu einem verstärkten politischen und sozialen Interesse und möglicherweise auch zu meinem späteren Weg.

Nach einer Ausbildung im Handwerk und dem Zivildienst in einem psychiatrischen Heim, holte ich 1992 in Celle mein Abitur nach. Schwerpunkte bei meinem Studium an der FH Hildesheim/Holzminden waren Kriminologie, Strafvollzugsgeschichte und Philosophie.

Praktische Erfahrungen machte ich in einem Jugendzentrum bei Hannover und in der Justizvollzugsanstalt Hannover.

Nach einem Praktikum im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) bekam ich die Gelegenheit zur Mitarbeit an einem Forschungsprojekt. In diesem wurde der Versuch unternommen, anhand der Legalbewährung die Effektivität des Anti-Aggressions-Trainings der Jugendanstalt Hameln zu untersuchen. Da bisher keine empirischen Erhebungen zu diesem Thema gemacht wurden, lag ein besonderer Reitz in dieser Arbeit. Der Aufbau des Trainings, der Weg und die Ergebnisse dieser ersten Untersuchungsphase bilden den Kern meiner Diplomarbeit.

Die Arbeit ist an der Fachhochschule zur Auszeichnung vorgeschlagen.

Nachdem ich das Studium mit sehr gutem Erfolg nach neun Semestern beendet habe, will ich zunächst ein Jahr als Bewährungshelfer arbeiten. Mich reizt besonders die im Bereich der Bewährungshilfe enthaltene Praxis. Parallel dazu werde ich am KFN das weitergeführte Training wissenschaftlich begleiten.

Bei weiteren Fragen senden Sie mir eine E-Mail an: dennissoegding@hotmail.com

Rückfalluntersuchung für Teilnehmer am Anti-Aggressivitäts-Training der JA Hameln

Diese Arbeit resultiert aus einer durch das Niedersächsische Justizministerium angeregten Evaluation des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), an welcher der Autor maßgeblich beteiligt ist.

Sie beschäftigt sich im Kern mit einer Gruppe von 73 Insassen der Jugendanstalt Hameln, die zwischen 1987 und 2000 das Anti-Aggressivitäts-Training dieser größten deutschen Jugendanstalt absolviert haben.

Ziel war es, anhand einer Untersuchung der Legalbewährung den Rückfall der Teilnehmer zu ermitteln und mit Hilfe einer Kontrollgruppe die Effektivität des Anti-Aggressivitäts-Trainings zu messen.

Da alle vorliegenden Evaluationen des Anti-Aggressivitäts-Training sich auf Befragungs- und Verhaltensdaten beziehen, gibt es bisher keine auf die Auswertung von Daten zur Legalbewährung ausgerichtete Erhebung.

Nach einer kurzen Einführung werden in Kurzform in Kapitel 2 Aggressionstheorien, insbesondere die in ein Anti-Aggressivitäts-Training einfließenden Theorien, vorgestellt.

Im dritten Teil werden zwei Institutionen beschrieben, mit deren Einflüssen das Anti-Aggressivitäts-Training geformt wurde. Mit der Geschichte und der Beschreibung des Anti-Aggressivitäts-Training in Kapitel 4 soll dem Leser ein Einblick in die Ziele und die Arbeitsweisen dieser Verhaltenstherapie ermöglicht werden. Danach werden die Unterschiede der in der Evaluation erfolgten Differenzierungen der Trainerphasen herausgestellt. Während des Anti-Aggressivitäts-Trainings wurden bisher zwei Erhebungen zur Effizienz des Trainings durchgeführt. Die Methodik, die Durchführung und die Ergebnisse, sowie eine kurze Analyse der Methodik wird in Kapitel 4.4. erfolgen.

Im Hauptteil wird zunächst die Methodik der eigenen Untersuchung beschrieben. Es folgen Abschnitte zu den untersuchten Anti-Aggressivitäts-Trainingsteilnehmern, den Personen der Vergleichsgruppe und zum entstandenen Datensatz. Die Befunde teilen sich in drei Untergruppen: Unter 5.2. werden die Befunde zum allgemeinen Rückfall beschrieben. Abschnitt 5.3. widmet sich dem differenzierter untersuchten und trainings- relevanten Gewaltrückfall. In 5.4. wird der Gewaltrückfall unter besonderer Berücksichtigung der einzelnen Trainerphasen betrachtet.

Die bereits erwähnten Ergebnisse der vorangegangenen Erhebungen werden in 5.6. mit Ergebnissen der vorliegenden Evaluation und anderen publizierten Rückfallzahlen verglichen.

Ein Überblick der mir bekannten, nach Hamelner Modell durchgeführten Trainings soll ein besseres Verständnis zur Notwendigkeit dieser Untersuchung ermöglichen. Am Ende steht eine Zusammenfassung der in dieser Arbeit behandelten Themen und Evaluationsergebnisse.

1. EINFÜHRUNG 2. AGGRESSIONSTHEORIEN

2.1 THEORIEANSÄTZE

2.2 POSITIVE AGGRESSION

2.3 TRAININGSRELEVANTE AGGRESSIONSTHEORIEN

3. INSTITUTIONELLE EINFLÜSSE ZUM AAT

3.1 DIE JUGENDANSTALT IN HAMELN

3.2 DIE GLEN-MILLS-SCHOOLS IN DEN USA

4. DIE GESCHICHTE DES ANTI-AGGRESSIVITÄTS-TRAININGS DER JUGENDANSTALT HAMELN

4.1 STRUKTUR DES ANTI-AGGRESSIVITÄTS-TRAININGS

4.2 MODIFIKATIONEN IN DEN EINZELNEN PHASEN DES TRAININGS

4.2.1 BESCHREIBUNG DER ERPROBUNGSPHASE

4.2.2 BESCHREIBUNG DER KONZENTRATIONSPHASE

4.2.3 BESCHREIBUNG DER WEITERENTWICKLUNGSPHASE

4.2.4 BESCHREIBUNG DER DIVERSIFIKATIONSPHASE

4.3 KRITIK AN DER BEHANDLUNG DURCH DAS ANTI-AGGRESSIVITÄTS-TRAINING

4.4 DIE TRAININGSPHASEN UND JEWEILIGEN EFFIZIENZERHEBUNGEN

4.4.1 ERPROBUNGSPHASE

4.4.2 WEITERENTWICKLUNGSPHASE

4.5 ZU DEN EFFIZIENZERHEBUNGEN MIT FAF UND FPI-P

5. ERHEBUNG ÜBER DIE EFFIZIENZ DES ANTI-AGGRESSIVITÄTS-TRAININGS

5.1 AAT TEILNEHMER UND VERGLEICHSGRUPPE

5.1.1 BESCHREIBUNG DES DATENSATZES

5.1.2 BESCHREIBUNG DER GRUPPE DER AAT-TEILNEHMER

5.1.3 AUSWAHL DER VERGLEICHSGRUPPE

5.1.4 BESCHREIBUNG DER VERGLEICHSGRUPPE

5.2 BEFUNDE ZUM ALLGEMEINEN RÜCKFALL

5.2.1 ANZAHL DER ALLGEMEINE RÜCKFÄLLE

5.2.2 ZEITPUNKTE DER ALLGEMEINEN RÜCKFÄLLE

5.2.3 VERSTÖßE GEGEN DAS BETÄUBUNGSMITTELGESETZ

5.2.4 BERECHNUNGEN ÜBER DIE WAHRSCHEINLICHKEIT EINES ALLGEMEINEN RÜCKFALLS

5.2.5 FAZIT ZUM ALLGEMEINEN RÜCKFALL

5.3 BEFUNDE ZUM GEWALTRÜCKFALL

5.3.1 ANZAHL DER GEWALTRÜCKFÄLLE

5.3.2 ZEITPUNKTE DER GEWALTRÜCKFÄLLE

5.3.3 BERECHNUNGEN ZUR RÜCKFALLINTENSITÄT

5.3.4 BERECHNUNGEN ZUR WAHRSCHEINLICHKEIT EINES GEWALTRÜCKFALLS

5.4 DIE VIER PHASEN DES AAT (TRAINERPHASEN S. 4.2.)

5.4.1 GEWALTRÜCKFALL BEZOGEN AUF DIEVIER PHASEN DES AAT (TRAINERPHASEN S. 4.2.)

5.4.2 »ÜBERLEBENSTAFELN« GEWALTRÜCKFALL, NACH PHASEN DES AAT

5.5 ZUSAMMENFASSUNG UND INTERPRETATIONEN DER UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE

5.6 PRE-/ POST-TEST EVALUATIONSERGEBNISSE IM VERGLEICH MIT DEN EX-POST ERGEBNISSEN ZUR ANALYSE DER LEGALBEWÄHRUNG

6. ÜBERSICHT ÜBER ANTI-AGGRESSIVITÄTS-TRAININGS NACH HAMELNER MODELL 7. RESÜMEE 8. ABBILDUNGSVERZEICHNIS 9. LITERATURVERZEICHNIS

Diplomarbeit: Rückfalluntersuchung für Teilnehmer am Anti-Aggressivitäts-Training der JA Hameln

Hochschule: Fachhochschule Hildesheim/Holzminden

Institut:

Fachbereich: Sozialpädagogik

Art der Arbeit: Diplom

Abgabe: Januar 2001

Bearbeitungsdauer: Forschung: 14 Monate / Verschriftlichung: 2 Monate

Seitenzahl: 75

Note: 1,0

Preis: 423,72 ?

Preis für Studierende: 211,86 ?

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