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Obst & Gemüse Gartenarbeit im Mai: Die besten Tipps für Beet- und Rasenpflege

Gartenarbeit im Mai: Hochbeet wird mit einer Gartenbrause bewässert
Für die Gartenarbeit im Mai sollten einige Tools bereitliegen. Welche das sind und was beim Gärtnern im Wonnemonat wichtig ist, erfahren Sie hier. 
© brebca / Getty Images
Der Wonnemonat Mai bringt Klein- und Balkongärtner ordentlich ins Schwitzen. Im Gemüsegarten müssen jetzt die Beete und Jungpflanzen gehegt und gepflegt werden. Was zu tun ist und welche Tools Sie dafür brauchen, lesen Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

Im Mai können Klein- und Schrebergärtner schon mal durcheinander kommen. Denn mit den steigenden und konstant frühsommerlichen Temperaturen haben sie im Zier- und Gemüsegarten alle Hände voll zu tun. Die Grashalme sind beim Wachsen kaum zu bremsen und müssen regelmäßig gebändigt und gewässert werden. Auch das junge Gemüse will umsorgt werden. Damit sich Tomate, Gurke & Co. draußen wohlfühlen, muss zunächst aber Hand an die Beete gelegt werden. Auch die Beerensträucher und Obstbäume sollte man im Mai im Auge behalten. 

Mit diesen Tools bringen Sie im Mai Schwung in den Garten:

1. (Klein)-Hacke

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Wer die Beete für seine Jungpflanzen jetzt noch nicht vorbereitet hat, sollte das so langsam angehen. Die Setzlinge dürften so langsam fit für die Freiheit sein. Vergessen sie nicht, die zarten Pflänzchen In den Tagen vor dem Umzug von der Fensterbank ins Freie tagsüber an die frische Luft zu setzen. Das härtet ab und macht vor allem Gurken und  die empfindlichen Tomaten widerstandsfähiger gegen Wind und etwas niedrigere Nachttemperaturen. Doch zurück zu den Beeten: Die sollten zunächst grob von allem Grün befreit werden, das sich dort im Frühling ausgebreitet hat. Dafür reicht eine kleine Kombihacke oder ein Kleingrubber (z.B. von Gardena)Etwas rückenschonender und genauso geeignet sind die Hacken mit langem Stiel, wie die Solid Hacke von Fiskars.

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Je nachdem, welches Gemüse Sie ins Beet setzen möchten, kann es auch sinnvoll sein, der Erde eine kleine Frischzellenkur zu verpassen. Dafür arbeiten Sie am besten etwas frische Komposterde aus dem eigenen Garten ein. Alternativ freuen sich die Jungpflanzen natürlich auch über den einen oder anderen Liter abgepackte Erde. Für Klassiker wie Gurken, Zucchini, Tomaten oder Kohlrabi bietet sich mit Guano angereicherte Pflanzerde wie die Tomaten- und Gemüseerde von Plantaflor an. Wichtig: Kratzen Sie mit der Hacke nicht nur an der Oberfläche des Beets herum. Je tiefer und intensiver die Erde aufgelockert und gelüftet wird, desto besser können Regen und Gießwasser aufgenommen werden. Spätestens nach den Eisheiligen (2022 zwischen dem 11. und 15. Mai) dürfen die Jungpflanzen dann raus. Wichtigste Helfer beim Umzug: ein Paar Pflanz- und Bodenhandschuhe und eine kleine Kelle für das Pflanzloch.

2. Gießkanne/Gartenbrause

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Ohne Wasser geht im Gartenmonat Mai nichts. Die ins Freie umgesiedelten Pflanzen müssen gut angegossen werden, damit sie den Umzug unbeschadet überstehen. Auch der Rasen, vor allem, wenn er an einigen Stellen ausgebessert wurde, muss gewässert werden. Bleibt der Regen aus, sollte mit den gesammelten Vorräten aus der Regentonne nachgeholfen werden. Und hierfür muss die gute alte Gießkanne ran. Beim Rasen greift man aus praktischen Gründen aber besser zum Gartenschlauch, der mit einer Gartenbrause (z.B. von Gardena) aufgerüstet werden kann. Tipp: Wässern Sie den Rasen möglichst in den Abendstunden. Morgens zehrt das Grün noch von der Feuchtigkeit der Nacht. In den Mittagsstunden verdunstet das Wasser vor allem bei starker Sonneneinstrahlung sehr schnell. Zudem besteht die Gefahr, dass die Halme "verbrennen".

3. Streuwagen

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Der Streuwagen wird im Garten nicht allzu häufig gebraucht. Doch wer den kleinen Helfer auf zwei Rädern einmal lieben gelernt hat, wird Rasendünger, Samen, Sand & Co. nie wieder per Hand streuen. Im Mai sparen damit vor allem die Gärtner Zeit, deren Rasen im Winter gelitten hat. Rasen säen per Hand ist eine Kunst für sich und vor allem bei Wind eine Arbeit mit hohem Frustpotential. Deutlich gleichmäßiger klappt das mit einem Streuwagen (z.B. von Substral). Und wie geht's?

  1. Streugut einfüllen
  2. Gewünschte Streumenge (pro m²) einstellen
  3. Zu streuende Fläche sorgfältig abfahren
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Besonders praktisch: Einige Streuwagen haben einen integrierten Streu-Stopp, über den das Ausbringen zum Beispiel beim Wenden des Wagens per Hand kurz unterbrochen werden kann. Wenn der Schuppen schon aus allen Nähten platzt, erfüllt ein praktischer Handstreuer diese Aufgabe ähnlich zuverlässig. Hier sollten Sie aber darauf achten, dass es beim Ausbringen möglichst windstill ist. Ansonsten ist das gleichmäßige Verteilen des Streuguts aus dieser Höhe nahezu unmöglich.

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