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US-Bundesstaat Missouri: Baby sitzt 15 Stunden in heißem Auto und stirbt

Im US-Bundesstaat Missouri saß ein 11 Monate altes Baby 15 Stunden lang in einem überhitzten Auto. Als Verwandte das Kind entdeckten, atmete es nicht mehr.

Ein Baby in Texas starb in einem überhitzten Auto

Ein Baby in Missouri ist in einem überhitzten Auto gestorben (Symbolbild)

Ein elf Monate altes Baby ist im US-Staat Missouri gestorben, nachdem es 15 Stunden lang in einem überhitzten Auto zurückgelassen worden war. Wie die Polizei von Calverton Park, einem Vorort von St. Louis, US-Medienberichten zufolge mitteilte, atmete die kleine Joseline E. bereits nicht mehr, als eine Verwandte sie am vergangenen Sonntagnachmittag in dem Fahrzeug entdeckte. Die sofort herbeigeeilten Rettungskräfte seien nicht mehr in der Lage gewesen, das Mädchen zu reanimieren.

"Es ist absolut herzzerreißend, wenn ein Leben egal welchen Alters verloren geht, aber wenn es ein so junges Kind ist, geht es den meisten Menschen besonders nahe", zitierte "People".com einen Polizeisprecher. "Wir erleben diese Geschichten immer wieder, vor allem wenn es heißer wird."

Eltern kamen in der Nacht mit dem Baby nach Hause

Der Nachrichtenseite "USA Today" zufolge entdeckte Joselines Großmutter ihre Enkelin, als sie das Auto, das in der Auffahrt ihres Hauses gestanden habe, wegfahren wollte. An dem Nachmittag sei es etwa 26 Grad warm gewesen und im Inneren eines Fahrzeugs werde es noch deutlich heißer, erklärte der Polizeisprecher.  "Leider ist das Kind durch die Hitze gestorben."

Ein Feuerwehrsprecher berichtete dem US-Sender KSDK, Joseline habe sich in dem Wagen befunden, als ihre Eltern in der vorangegangenen Nacht zwischen 0 und 1 Uhr nach Hause gekommen seien. "Du hast zwei junge Eltern. Einer bittet den anderen, das Kind zu holen, und der andere bittet den einen", zitierte "People".com eine Freundin der Familie. "Fehler werden gemacht, wissen Sie. Es ist ein Alptraum, sie sind traumatisiert. Sie können nicht aufhören zu weinen."

"Niemand würde das absichtlich tun", sagte eine Cousine der Familie dem US-Sender FOX 4. "Wenn Sie sie lächeln, lachen, kichern gesehen hätten, würden Sie dasselbe denken."

Die Polizei hat in dem Todesfall Ermittlungen eingeleitet. Nach Aussage des Sprechers wurde aber bislang niemand festgenommen.

In den USA sterben durchschnittlich jedes Jahr 38 Kinder, weil sie in heißen Autos zurückgelassen werden, wie "USA Today" unter Berufung auf einen Professor für Meteorologie an der San Jose State University berichtet. Im vergangenen Jahr seien es sogar 52 Kinder gewesen - ein tragischer Rekord.

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