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Werken & Gestalten Gipsfiguren gießen und bemalen: So kreieren Sie kleine Kunstwerke

Gipsfiguren werden gegossen und angemalt
Der Gips wird in eine Form gegossen, ausgehärtet kann er angemalt werden
© Andrii Zorii / Getty Images
Nicht erst seit der Corona-Pandemie stellen sich Millionen Eltern jeden Tag der Herausforderung, ihre Kinder sinnvoll zu beschäftigen. Neben zahlreichen Spiel-Möglichkeiten lassen sich in der Wohnung kreative Bastelideen umsetzen, für die Sie wenige Zutaten benötigen. Wie zum Beispiel das Gipsfiguren gießen.

Bevor Sie mit Ihren Kindern loslegen können, benötigen Sie erst einmal sämtliche Materialien, aus denen die Figuren hergestellt werden. Und natürlich auch die entsprechenden Förmchen, in denen der anfangs noch flüssige Gips aushärten muss. Hier können Sie zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen: Entweder Sie kaufen ein fertiges Set, in dem bereits alle Zutaten und Förmchen für die Gipsfiguren enthalten sind. Oder aber Sie besorgen die Materialien und Vorlagen für die Figuren (zum Beispiel Schmetterlinge oder Dinosaurier) separat voneinander. Eine dritte Variante wäre, nur den Gips zu kaufen und gewöhnliche Haushaltswaren zum Gießen einzusetzen – wie etwa Eiswürfelbehälter, Keksausstecher oder Sandkastenförmchen aus Silikon.

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Material: Das benötigen Sie zum Gipsfiguren gießen

Wenn Sie sich für ein fertiges Kreativset entscheiden, finden sich darin die wichtigsten Zutaten (samt Anleitung). Möchten Sie die Gipsfiguren jedoch in Eigenregie herstellen, benötigen Sie dafür folgende Materialien:

Noch ein Basteltipp: Nachdem Sie die fertigen Gipsfiguren bemalt und mit Lack versiegelt haben, können Sie daraus Magnete basteln – um sie zum Beispiel am Kühlschrank aufzuhängen. Dafür müssen Sie nur noch folgendes Zubehör ergänzen: kleine Magnete und eine Heißklebepistole samt Kleber.

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Anleitung: So stellen Sie die Gipsfiguren her

Bevor Sie mit dem Gießen der Gipsfiguren beginnen, müssen Sie die Modelliermasse im richtigen Verhältnis anmischen. Beachten Sie hier die Gebrauchsanweisung auf der entsprechenden Verpackung. Haben Sie den flüssigen Gips angerührt, füllen Sie ihn mithilfe des Löffels vorsichtig in die dafür vorgesehenen Förmchen möglichst blasenfrei bis zu jeweiligen Kante. Lassen Sie die Figuren anschließend an einem warmen und trockenen Ort für mindestens 24 bis 48 Stunden (das hängt immer von der Menge ab) trocknen. Erst wenn der Gips richtig ausgehärtet ist, kann er problemlos aus der Vorlage gedrückt werden – andernfalls besteht die Gefahr, dass vereinzelte Stellen daran haften bleiben.

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Feinschliff: Diese Abschlussarbeiten sind wichtig

Nachdem Sie die Gipsfiguren aus den Förmchen gedrückt haben, werden Ihnen sehr wahrscheinlich störende Ecken, Rillen oder kleine Knubbel ins Auge fallen. Diese lassen sich jedoch mit etwas Schleifpapier ganz einfach (und vorsichtig!) beseitigen. Um den Feinstaub zu entfernen, der beim Glätten der Oberflächen entstanden ist, verwenden Sie einen trockenen Pinsel oder ein sauberes Tuch. Anschließend können Sie mit dem Bemalen der Gipsfiguren starten – hier eignen sich besonders gut Acrylfarben. Diese werden im Anschluss noch mit etwas Klarlack versiegelt, um sie länger haltbar zu machen.

Ein Tipp zum Schluss: Solange die Farbe noch nicht trocken ist, können die kleinen Kunstwerke mit weiteren Accessoires wie Glitzerpulver dekoriert werden.  

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ast

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