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Facebook-Post: Mutter "bewertet" ihr Baby mit Down-Syndrom: "Würde ich auf jeden Fall wieder nehmen"

Die Nachricht, dass ihr Kind das Down-Syndrom haben würde, war für Jessica Egan zunächst ein Schock. Mittlerweile aber würde sie ihr zwei Monate altes Baby gegen nichts in der Welt eintauschen.

Mutter Jessica Egan und ihr Baby mit Down-Syndrom

Jessica Egan posiert stolz mit ihrer auf dem Bild sieben Monate alten Tochter Gwendolyn

Wird bei einem ungeborenen Kind während der Schwangerschaft das Down-Syndrom festgestellt, kommt das Kind meist gar nicht zur Welt. In vielen Fällen entscheiden sich die Eltern für eine Abtreibung. Doch als Jessica Egan die Nachricht bekam, dass ihr Baby das Down-Syndrom haben würde, wollte sie ihr Kind dennoch bekommen.

In einem Facebook-Post hat die junge Mutter jetzt berichtet, dass sie ihre Entscheidung nicht bereut – ganz im Gegenteil. Jessica Egan und ihr Mann, die in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah leben, sind glücklich mit der kleinen Gwendolyn. Auch wenn der Weg nicht einfach war. Egan hat ihre Gefühle und Erlebnisse in einer Art Produktbewertung, wie man sie von Online-Einkaufsplattformen kennt, verarbeitet. Und sie macht klar: Ihr Baby ist perfekt, so wie es ist.

When I placed my order I said, “Regular amount of chromosomes, please!” That’s what everyone else got and what I wanted...

Gepostet von Jessica Young Egan am Sonntag, 24. Februar 2019

Baby mit Down-Syndrom: "Ein kostenloses Chromosomen-Update"

Allerdings gibt sie zu, dass sie sich zu Beginn ihrer Schwangerschaft etwas Anderes vorgestellt habe. "Die normale Menge an Chromosomen" habe sie bestellt, schreibt Jessica Egan in dem Post. Schließlich habe das auch jeder andere bekommen, den sie kannte. Stattdessen aber wurde recht bald klar: "Sie bekommen ein kostenloses Chromosomen-Upgrade". Bei vom Down-Syndrom betroffenen Menschen ist das 21. Chromosom dreifach vorhanden, man spricht deshalb auch von Trisomie 21.

Zuerst sei sie sauer gewesen, schließlich hätten all die Babys in den "perfekten Instagram-Posts" keine Extra-Chromosomen. Trotzdem habe sie sich entschieden, dass solch eine Lieferung besser sei als gar keine. Ihr Fazit: "Ich habe meine Bestellung jetzt seit zwei Monaten und schreibe diese Bewertung, um anderen zu sagen, dass das Chromosomen-Update großartig ist. Wenn es euch angeboten wird, nehmt es!" Jessica Egan freut sich über ihre Entscheidung, das Kind bekommen zu haben: "Ich würde es auf jeden Fall wieder nehmen."

"Es ist nichts, wovor man Angst haben müsste"

Mehr als 75.000-mal wurde ihr Post schon geteilt. Viele User bedanken sich für ihre mutmachenden Worte und schmelzen bei dem Foto der kleinen Gwendolyn förmlich dahin. Das Paar hatte das Baby durch künstliche Befruchtung bekommen. In der elften Schwangerschaftswoche hatten Egan und ihr Mann dann die Nachricht erhalten, dass das Kind Trisomie 21 haben würde: "Wir waren drei Tage lang tieftraurig, aber dann haben wir beschlossen, uns vorzubereiten und uns auf die Geburt unseres Babys zu freuen", sagte Egan der Online-Plattform "Bored Panda".

Schon vor der Geburt hätten sie sich viel mit anderen Eltern von Kindern mit Down-Syndrom ausgetauscht. "Wir haben gemerkt, dass es nichts ist, wovor man Angst haben muss und dass wir uns stattdessen glücklich schätzen können, eine solche besondere und einzigartige Tochter zu haben."

Quellen: Jessica Young Egan auf Facebook / "oursweetgwendolyn" auf Instagram / "Bored Panda"

epp
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(