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Twitter-Thread: "Puddingbauch und Tigerstreifen": Mütter erzählen, was ihnen von der Schwangerschaft geblieben ist

Auf Twitter fragte eine Frau andere Mütter, was ihnen aus ihrer Schwangerschaft geblieben ist – außer natürlich ihrem Kind. Die Antworten kamen zahlreich. Viele Frauen berichten von den gleichen Überbleibseln, aber es gibt auch kuriose Einzelfälle.

Eine junge, schwangere Frau steht vor dem Spiegel und schaut auf ihren Bauch. Darauf sieht man einen vertikalen Streifen

Nach der Geburt bleiben oft Dehnungsstreifen, die liebevoll als "Tigerstreifen" bezeichnet werden (Symbolbild)

Getty Images

Eine Frau mit dem Usernamen Juniper fragte auf Twitter andere Mütter, welche Überbleibsel dauerhaft aus ihrer Schwangerschaft geblieben sind. Sie selbst könne größere Füße verzeichnen und trauere um ihre Schuhe, die sie vor der ersten Schwangerschaft noch tragen konnte. Tatsächlich berichten viele Frauen von größer und/oder breiter gewordenen Füßen. In den Antworten unter dem Post lassen sich einige Überbleibsel erkennen, mit denen sich wohl viele Frauen rumärgern müssen. Aber es wird auch von spannenden und kuriosen Einzelfällen berichtet. Was für alle Frauen bleibt und alles Negative in den Schatten stellt: Sie haben einen kleinen Menschen bekommen, das Einzige, was zählt. 

"Ich bin nicht mehr nah, sondern im Wasser gebaut"

Viele der Mütter berichten, dass sie seit der Geburt ihres Kindes emotionaler geworden sind. Eine Frau antwortet, dass sie früher sehr selten geweint habe, ihr aber nun die Tränen kommen, wenn die Kindergärtnerin süße Geschichten über die Kinder erzählt. Eine Userin schreibt: "Ich bin nicht mehr nahe, sondern im Wasser gebaut", woraufhin eine Mutter antwortet: "Ich bin nicht mehr im Wasser gebaut, ich bin Venedig." Die Emotionen scheinen ganz besonders hochzukommen, wenn in einem Film ein Kind zu Schaden kommt.

Die Überbleibsel "Puddingbauch" und "Tigerstreifen" werden oft genannt. Dabei meinen die Betroffenen, dass die Haut am Bauch nicht mehr straff ist und sich dort und an anderen Stellen auch noch Dehnungsstreifen gebildet haben. Außerdem klagen viele Mütter über ein "Siebhirn" nach der Schwangerschaft. Eine Userin fragt dazu, ob die anderen Frauen vielleicht vergessen hätten, diese Antwort zu nennen.

Nicht nur äußerlich verändert sich der Körper

Nach der Schwangerschaft scheint sich bei vielen Müttern der Geschmackssinn verändert zu haben. Einige sagen, dass sie nun Lebensmittel mögen, die sie früher nicht gegessen haben, wie etwa Tomaten, Brokkoli oder Rote Bete. Rohes Fleisch sei nach der Geburt nicht mehr zu genießen, das berichten viele Mütter. Besonders oft heißt es, dass Intoleranzen plötzlich verschwunden seien. Eine Frau sagt, dass ihre Mutter früher eine Pferdehaarallergie hatte, diese aber nach der Geburt verschwunden sei. Dafür bekam sie Heuschnupfen.

Auch die Haut veränderte sich bei den meisten Müttern. Einige klagen über pubertäre Pickel, während bei anderen Neurodermitis nach der Geburt verschwand. Eine Userin schreibt, dass sie vor der Geburt immer stark schwitzte und sich das deutlich gebessert habe. Auch über Haarwuchs wird viel diskutiert. Eine Mutter berichtet von ihrer Haardichte, "die laut Friseur für drei reicht". Andere Frauen beklagen sich über zunehmenden Haarwuchs, vor allem an Stellen, wo eigentlich keine Haare hingehören. Ein anderes großes Thema: Höhenangst und der damit verbundene Schwindel. Zahlreiche Mütter sagen, dass Karussell fahren und Aussichtsplattformen besteigen nach dem ersten Kind nicht mehr möglich seien. Auch Trampolinspringen scheint nach der Geburt eher unbeliebt zu sein – aus Inkontinenzgründen.

Eine Userin antwortet, dass sie seit der Schwangerschaft einen schlimmen Würgreiz verspürt, wenn sie ihre Zunge oder die hinteren Backenzähne putzt. Bei diesem Leiden stimmen ihr auch andere zu. Wiederkehrende Themen sind auch depressive Verstimmungen und Depressionen nach der Schwangerschaft, die nur langsam besser werden. Geteilte Meinungen gibt es bei der Veränderung der Augen. Einige sagen, dass ihre Augen nach der Geburt deutlich besser wurden, andere berichten davon, dass sie seitdem eine (stärkere) Brille brauchen.

Intensive Orgasmen, eine tiefe Stimme und ein Fleck auf der Stirn

In den Antworten lassen sich auch kuriose Einzelgeschichten finden. Eine Userin schreibt, dass sie seit der Geburt das Gefühl in sechs Fingern verloren habe. Eine andere berichtet, dass sich ihre Stimme verändert habe und diese nun tiefer ist. Eine Mutter muss ihre Schlafposition dauerhaft verändern, da sie nach der Schwangerschaft nicht mehr auf dem Bauch schlafen kann. Seltsames berichtet eine andere: Seit der Geburt habe sich auf ihrer Stirn ein dunkler Fleck gebildet. Aber trotz allem Negativen hat eine Mutter auch etwas Positives zu sagen: Seitdem sie Mutter ist, hat sie beim Sex intensivere Orgasmen. Die wohl kurioseste Geschichte: Eine Frau antwortet, dass sie nun sofort schmecken kann, wenn Lebensmittel anfangen, schlecht zu werden. Die wohl positivste Veränderung spürt eine junge Mutter, die seit der Geburt ihres Kindes keinen Kleine-Brüste-Komplex mehr hat und sich insgesamt viel weiblicher fühlt.

Quelle: Twitter-Post von @FrauHackenpiep 

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