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Studie zu Expertenwissen von Kindern: Ihr Kind kennt die Namen und Nahrungsvorlieben all seiner Dinos? Gut so!

Dinosaurier sind zwar ausgestorben, aber echte Wiedergänger. Keine Generation kommt ohne sie aus, manche Vierjährigen sind geradezu besessen von ihnen. Eine amerikanische Studie sieht darin einen Hinweis auf besondere Intelligenz.

Ein Junge sitzt vor seiner Dinosaurier-Sammling

Erkennen Sie den Triceratops? Nein? Dann fragen Sie mal Ihr Kind!

Getty Images

Der Brachiosaurus gehört mit seiner Länge von bis zu 27 Metern zu den größten Landtieren der Erdgeschichte und ist ein Pflanzenfresser. Wenn Ihr Kind sich wirklich für Dinosaurier interessiert, weiß es das. Über den Tyrannosaurus, Stegosaurus, Triceratops und wie sie alle heißen, weiß es ebenfalls alle Einzelheiten. Ein solches Wissen ist etwas anderes als zum Beispiel Fan von Einhörnern oder begeisterter Playmobil-Fan zu sein. Eine amerikanische Studie der Universitäten von Indiana und Wisconsin hat herausgefunden, dass Kinder mit einem ausgeprägten Interesse an Themen wie Dinosauriern ein höheres Intelligenzniveau haben können und diese Neigung sich zu einer Reihe von Vorteilen entwickeln kann. Zu den Vorzügen, die sich entwickeln können, gehören zum Beispiel größere Ausdauer, verbesserte Aufmerksamkeit und die Zunahme der Fähigkeit, komplexer zu denken und Informationen zu verarbeiten. Die Studie ist zwar nicht neu, aber erst kürzlich online veröffentlicht worden.

Aus der Art und Weise, wie Kinder sich mit Dinosauriern auseinandersetzen, folgerten die Experten, dass sie sich auf den strategischen Umgang mit Problemen im späteren Leben positiv auswirkt. Der untersuchte Alterszeitraum lag bei Kindern zwischen vier und sechs Jahren und, keine Panik, es ist völlig normal, wenn das Interesse an Dinosauriern mit der Einschulung wieder abnimmt. Die große Leidenschaft für einen bestimmten Bereich kann bei Kindern ebenso schnell wieder verblassen.

Ihr Baby schläft nicht durch? Bravo!

Die Liebe zu Dinosauriern ist allerdings nicht das einzige Merkmal für höhere Intelligenz bei Kindern. Ein weiteres mag manche geplagten Eltern vielleicht versöhnen, denn wenn ein Baby nachts nicht durchschlafen kann, kann dies ebenfalls ein Indikator für Cleverness sein. Professor Peter Fleming, der an der Universität in Bristol zu Gesundheit von Kindern und Entwicklungspsychologie forscht, sieht hier einen Zusammenhang. "Menschliche Babys sind nicht darauf ausgelegt, lange zu schlafen", erklärte er. "Das ist wohl nicht das, was Eltern gern hören wollen, aber es ist nicht gut für sie. Es gibt keinen Nachweis, dass es für irgendjemand von Vorteil wäre, ein Kind zu haben, das durchgehend lange schläft", zitiert die "Daily Record".

Uns würde da schon jemand einfallen ... 😉 

Quellen: "Daily Record", Studie zu Cognitive Development

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