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Genialer Verkaufstrick: Elfjähriger Junge lockt mit "eiskaltem Bier". Dann kommt die Polizei – und ist beeindruckt

Ein Junge aus Utah hatte einen cleveren Verkaufstrick: Auf ein Schild schrieb er "eiskaltes Bier". Einige riefen daraufhin die Polizei. Was sie nicht sahen: Der Elfjährige hatte klein das Wort "Root" hinzugefügt. Es war Kräuterlimo.

Wer gutes Geld verdienen will, der muss sich schon was einfallen lassen. Das dachte sich auch der Elfjährige Seth Parker aus dem US-Bundesstaat Utah, der sich einen cleveren Trick einfallen ließ, um ein paar kühle Getränke an seinem Straßenstand zu verkaufen.

Auf ein Schild schrieb der Junge in großen, schwarzen Buchstaben "ice cold beer", also eiskaltes Bier. Das rief einige Nachbarn in seiner Straße auf den Plan. Denn immerhin ist der Junge minderjährig. Alkohol darf in Utah erst mit 21 Jahren konsumiert werden. Die Nachbarn riefen also die Polizei, wie das Magazin "People" berichtet. Die Polizei der Stadt Brigham teilte die Geschichte und Fotos auf Facebook.

This young man, in the area of 600 South 200 East, has a twist on a lemonade stand. Yep, he’s selling beer ... ROOT...

Gepostet von Brigham City Police Department am Dienstag, 16. Juli 2019

Polizisten finden Idee "genial"

Doch als diese ankam, konnten die Cops schnell Entwarnung geben. Seth hatte ganz klein vor das Wort "beer" das Wörtchen "root" gequetscht. Er verkaufte also kein richtiges Bier, sondern Root Beer, eine Art Kräuterlimonade, die man in Deutschland häufig fälschlicherweise als Malzbier bezeichnet.

Die Polizei schrieb auf Facebook: "Ja, er verkauft Bier … Root Beer, das ist es. Seine Marketingstrategie hat zu mehreren Anrufen beim BCPD geführt, aber anscheinend hat sich dieses Geschäft gut ausgezahlt." Die Beamten kauften dem jungen Geschäftsmann sogar ein paar der alkoholfreien Getränke ab. Ein Beamter sagte dem Sender CNN: "Ganz ehrlich, als unsere Polizisten dort ankamen, fanden sie es ziemlich genial."

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Root-Beer-Stand will expandieren

Laut "CNN" hätten die Eltern von Seth ihn bei seiner Marketing-Strategie unterstützt. "Was gibt es Besseres, um die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen?", sagte seine Mutter dem US-Sender. Der Getränkestand solle noch die ganzen Sommerferien geöffnet bleiben und sogar expandieren– was bei Seth wahrscheinlich die Kasse klingeln lässt.

Der Facebook-Post der örtlichen Polizei wurde mittlerweile über 1700 Mal geliked und über 2600 Mal geteilt. Viele kommentierten die Bilder. So schrieb einer: "Ein Genie! Wir brauchen mehr junge Unternehmer." Andere schrieben, dass sie ein Root Beer bei dem Elfjährigen gekauft hätten und lobten die Polizei dafür, dass sie den Jungen unterstützten.

Quellen: Facebookseite Brigham City Police Department, UPI, "People", CNN, CBS News

rw

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