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Zu viele Nachrichten: Eine Lehrerin und ihre Schüler zeigen: So stark werden Kinder im Unterricht durch ihre Handys abgelenkt

Eine Lehrerin aus Colorado teilte über Facebook das Ergebnis eines Experiments, das sie im Matheunterricht mit ihren Schülern durchgeführt hatte. Es zeigt, wie häufig Handys Schüler im Unterricht stören.

Schülerin, die ihr Handy nutzt

Smartphones lenken ab, das weiß jeder. In Deutschland werden sie deshalb während des Unterrichts an den meisten Schulen ausgeschaltet.

Getty Images

Das Experiment einer Schulklasse in Colorado zeigte, dass Handys eine große Ablenkung im Klassenzimmer sein können. Die Lehrerin testete dies gemeinsam mit ihren Schülern und teilte die Ergebnisse via Facebook.

Die Mathematiklehrerin bat ihre Klasse, ihre Handys auf den Schreibtischen zu platzieren und an einem Experiment teilzunehmen. Jedes Mal wenn die Schüler einen Text oder eine Benachrichtigung erhalten hatten, sollte er einen Strich an die Tafel zeichnen. Innerhalb des 30-minütigen Experiments füllte sich die Tafel schnell mit Markierungen.

Insgesamt 268 Störungen in einer halben Stunde

Das Ergebnis zeigte: Die 23 Schüler erhielten insgesamt 268 Mitteilungen. Davon waren 58 private Text-Nachrichten, 182 Social-Media-Push-Benachrichtigungen und 28 weitere Meldungen – alles binnen der halben Stunde, für die das Experiment angesetzt war.

Die Hillborough County Public Schools aus Florida teilten den Beitrag der Lehrerin auf ihrer Facebook-Seite und stellten die (überflüssige) Frage: "Sind Handys eine Ablenkung im Unterricht?" Hinzu fügten sie die Bitte: "Liebe Eltern, bitte finden Sie einen Weg, den Zugang der Schüler zu diesen Störungen während des Schultags zu blockieren."

Are cell phones a distraction in class? To prove a point, a math teacher asked her class to put their phones on the...

Gepostet von Hillsborough County Public Schools am Mittwoch, 27. Februar 2019

Warum gibt die Schule die Verantwortung an die Eltern ab?

Auch in Deutschland ist es in den meisten Familien üblich, dass Kinder mit dem Schulwechsel nach der Grundschule ein Smartphone erhalten. Oft sind weiterführende Schulen nicht zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar, sodass die Schüler auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen müssen. Es beruhigt Eltern und Kinder, wenn sie die Möglichkeit haben zu telefonieren, wenn etwa ein Bus oder eine Bahn ausfällt und man sich verspätet. Zudem kommunizieren Kinder in dem Alter bereits intensiv über Whatsapp-Gruppen, das Fehlen eines Smartphones würde sie sozial isolieren.

In Deutschland gibt es jedoch an den meisten Schulen die Regel, dass Handys während des Schultages aus sind. Erst nach Schulschluss dürfen sie wieder in Betrieb genommen werden. In höheren Klassen auch in den Pausen. Bei Zuwiderhandlungen werden die Telefone einkassiert und bleiben – je nach Schule – unterschiedlich lange im Besitz des Lehrers.

Die Hillborough County Public School macht es sich sehr einfach, wenn sie die Verantwortung für die Handys ihrer Schüler während der Schulzeit an die Eltern abgibt. Die unrealistische Forderung, dafür zu sorgen, dass Nachrichten "während des Unterrichts" blockiert werden, zeigt eher ein mangelndes Verständnis für Social Media. Vielleicht kann sich die Handhabung in Deutschland ja als ein Vorbild erweisen? Es wäre so viel leichter umzusetzen!

Quelle: "ABC Action News"

"Fluch der Karibik"-Melodie: Die wundersame Maschine eines Schülers ersetzt ein ganzes Orchester - und zwar durch Murmeln
bal/lber

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(