VG-Wort Pixel

Peinliche Panne Zweijähriges Mädchen verschickt Nacktbilder seiner Mutter per Handy

Kind mit Handy
Kind mit Handy – da ist Vorsicht geboten
© Alina Demidenko / Getty Images
Unangenehme Überraschung für eine Mutter aus den USA: Ihre zweijährige Tochter hatte unbemerkt Fotos von ihrem nackten Hinterteil gemacht und sie per Snapchat an einige Kontakt geschickt. Dabei hatte die Frau aber noch Glück.

Kleinkinder und Handys – das ist immer wieder eine gefährliche Kombination. Dass sie damit absichtlich Unfug treiben, kann man den meisten wohl nicht vorwerfen. Doch die meisten Funktionen auf dem Smartphone sind mittlerweile so intuitiv angelegt, dass ein paar Patscher aufs Display schon weitreichende Folgen haben können. Das kann teuer werden – und manchmal auch richtig peinlich.

Emily Schmitt aus dem US-Bundesstaat Ohio jedenfalls wäre wohl am liebsten im Boden versunken, als sie feststellte, was ihre kleine Tochter mit ihrem Mobiltelefon angestellt hatte. Die zwei Jahre alte Carysn hatte Bilder des nackten Hinterteils ihrer Mutter an einige ihrer Kontakte verschickt, berichtete Schmitt dem Portal "Unilad". Die delikaten Fotos gingen unter anderem an ihre ehemaligen College-Freunde und einige Arbeitskollegen.

Zum Glück war es Snapchat und nicht Whatsapp

Das Malheur passierte, während Schmitt dem Mädchen nach dem Baden die Haare trocknete. Währenddessen ließ sie Carysn mit ihrem Handy spielen – eine Entscheidung, die sie sehr bald bereute. Ihre Tochter hatte die App Snapchat geöffnet und damit wild drauf los fotografiert. Das Bild mit dem Po ihrer Mutter ging an 15 Bekannte. Schmitt bekam davon erst etwas mit, als eine Freundin sich per Privatnachricht bei ihr für das Bild bedankte.

"Das waren Leute, mit denen ich nicht ständig rede", sagte Schmitt über die Liste der Empfänger. "Zum Beispiel ein Kommilitone, der mal in mich verliebt war, oder eine ehemalige Kundin." Dabei hatte die 30-Jährige noch Glück: Nicht alle ihre Kontakte bekamen Nacktbilder zugeschickt. Manchen hatte Carsyn auch einfach ein Foto der Zimmerdecke gesendet. 

Und noch eine gute Seite hatte die Geschichte: Auf Snapchat verschwinden Nachrichten nach 24 Stunden automatisch, dann sind die Bilder nicht mehr verfügbar. Sie sei froh, dass ihre Tochter dafür nicht Whatsapp benutzt habe. Dort werden die Bilder auf dem Smartphone gespeichert, außerdem hatte Emily Schmitt in der App deutlich mehr Kontakte. Auch die meisten Empfänger der Nachrichten sowie Schmitts Ehemann reagierten mit Humor – für die kleine Carsyn gibt es jetzt aber wahrscheinlich trotzdem erst einmal eine Handypause.

Quelle: "Unilad"

epp

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker