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Ab der 36. Schwangerschaftswoche : Kliniktasche schon gepackt? Diese Dinge sollten Schwangere nicht vergessen

Auch wenn der Gynäkologe den ungefähren Geburtstermin ermittelt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr Kind an einem anderen Tag zur Welt kommt. Umso wichtiger ist es, die Kliniktasche rechtzeitig zu packen – bevor es am Ende hektisch wird.

Pränatale schwangere Frau und Checkliste für Baby-Planung

Spätestens in der 36. Woche sollte jede Schwangere ihre Kliniktasche packen

Getty Images

Nur knapp fünf Prozent aller Frauen bekommen ihr Baby an dem Tag, der von ihrem Frauenarzt vorhergesagt wurde, die restlichen 95 Prozent gebären ihre Kinder zwei Wochen vor oder zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin. Das ist zwar nicht weiter schlimm und gehört zum normalen Schwankungsbereich, allerdings kann das schnell in Stress ausarten, wenn die Wehen plötzlich einsetzen – und noch nicht einmal die Kliniktasche gepackt wurde. Hier wird empfohlen, dass Schwangere spätestens ab der 36. Schwangerschaftswoche alles zusammengetragen haben sollten, was sie für den Kreißsaal und die ersten Tage nach der Geburt benötigen. In der folgenden Checkliste für werdende Eltern werden die wichtigsten Dinge für den bevorstehenden Klinikaufenthalt noch einmal im Detail aufgeführt.

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1. Diese Unterlagen dürfen nicht fehlen

Damit ein Neugeborenes noch in der Klinik seine Geburtsurkunde bekommt, müssen Sie entweder Ihre Heiratsurkunde vorlegen oder aber – sofern Sie nicht verheiratet sind – Ihre Geburtsurkunden und gegebenenfalls auch eine Vaterschaftsanerkennung. Sofern Sie ein Familienstammbuch besitzen, müssen Sie auch dieses in die Kliniktasche packen sowie folgende wichtige Unterlagen:

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Versicherungskarte
  • Allergiepass (falls vorhanden)

2. Diese Sachen brauchen Sie im Kreißsaal

Spätestens wenn die Wehen einsetzen, werden Sie über die fertig gepackte Kliniktasche sehr dankbar sein: Damit Ihr Aufenthalt im Kreißsaal für Sie so angenehm wie möglich gestaltet werden kann, sollten Sie in jedem Fall bequeme Kleidung einstecken – andernfalls wird Ihnen das Krankenhaus ein klassisches Nachthemd zur Verfügung stellen. Nehmen Sie daher lieber Folgendes mit:

  • ein bis zwei bequeme Shirts zum Wechseln (Sie werden während der Geburt viel schwitzen)
  • einen Bademantel (wenn das Baby auf sich warten lässt)
  • warme Socken (für kalte Füße)
  • offene Hausschuhe (zum Reinschlüpfen)
  • einen Still-BH (nach der Geburt sehr hilfreich)
  • einen Fettstift (für Ihre Lippen, die durch die vielen Atemübungen austrocknen können)
  • ein Haargummi (bei langen Haaren)
  • ein bisschen Verpflegung (für lange Wartezeiten)
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3. Diese Hygieneartikel unterstützen die Körperpflege

Da Sie im Vorfeld nicht wissen können, wie viel Zeit Sie tatsächlich im Krankenhaus verbringen werden, sollten Sie die wichtigsten Hygieneartikel einpacken, die Sie für die tägliche Körperpflege benötigen, wie etwa:

  • Zahnbürste und Zahnpasta
  • Creme für Gesicht und Körper
  • Deo
  • Duschgel
  • Shampoo und Spülung
  • Haarbürste
  • Stilleinlagen
  • Binden

4. Diese Dinge sind nützlich und praktisch

Damit Sie Freunde und Familienmitglieder auf dem Laufenden halten können, sollten Sie neben dem Smartphone auch Ihr Ladekabel in die Kliniktasche packen. Für das erste Foto Ihres Babys können Sie Ihr Telefon nutzen, mit einer guten Spiegelreflexkamera lassen sich jedoch in der Regel noch bessere Fotos schießen. Ein weiterer nützlicher wie praktischer Begleiter ist das Stillkissen, das Sie vor, während und nach der Geburt nutzen können, um Ihren Körper und Ihr Baby optimal zu stützen.

5. Diese Erstausstattung braucht Ihr Baby

Nach der Geburt wird Ihr Neugeborenes im Krankenhaus mit allem, was es braucht, versorgt. Wollen Sie die Klinik jedoch verlassen, sind Sie an der Reihe, Ihr Baby mit allem Nötigen auszustatten. Angefangen bei der Kleidung über Wickelsachen bis hin zur Sicherheitsschale für Ihr Auto. Damit Sie für alle Eventualitäten auf der Heimfahrt gewappnet sind, empfehlen wir Ihnen folgende Erstausstattung für Babys:

  • Baby-Sicherheitsschale (für das Auto)
  • ein bis zwei Bodys (Größe 50 oder 56)
  • ein warmes Jäckchen (im Herbst oder Winter)
  • ein Strampelanzug
  • eine Mütze
  • warme Söckchen
  • kleine Decke
  • ggf. Schnuller und Fläschchen
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6. Diese Artikel gehören in die Wickeltasche

Ist die Kliniktasche gepackt, können Sie auch schon die Wickeltasche für Ihr ungeborenes Baby packen. Ja nachdem, wie lange Ihre Heimreise dauert, kann unterwegs schnell mal ein Malheur passieren. Aus diesem Grund sollten Sie alle wichtigen Gegenstände mit sich führen, die Sie zum Wickeln benötigen – von der Wickelunterlage über Feuchttücher bis hin zu Plastiktüten (für die dreckigen Windeln, falls kein Mülleimer in der Nähe ist). Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, dürfen die folgenden Dinge in der Wickeltasche nicht fehlen:

7. Wickeltasche kaufen: Darauf müssen Sie achten

Dass eine Wickeltasche in erster Linie praktisch sein muss, steht außer Frage. Dennoch sollten Sie sich im Vorfeld gut überlegen, welches Modell das richtige für Sie ist. Gerade dann, wenn Sie die Tasche auch noch dann nutzen wollen, wenn sie nicht mehr für Ihr Kind benötigt wird, haben Sie die Qual der Wahl: Mögen Sie zum Beispiel grundsätzlich lieber große Handtaschen, sind Shopper oder Shoulder Bags gut geeignet – sind Sie jedoch mehr der Rucksack-Typ, um die Hände frei zu haben, sollten Sie sich für eine Wickeltasche entscheiden, die Sie auch auf dem Rücken tragen können. Das macht vor allem dann Sinn, wenn Sie Ihr Baby öfter in einem Tuch an Ihrem Körper herumtragen – dann würde eine Umhängetasche nur stören.

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Des Weiteren ist auch der Verschluss entscheidend, wenn Sie Ihr Kind kurzerhand wickeln müssen. Gerade dann, wenn Ihr Baby nicht stillliegen will und Sie es mir einer Hand festhalten müssen, können Reißverschlüsse sehr hinderlich sein. Hier sind magnetische Verschlüsse, Druckknöpfe oder auch Klettverschlüsse die bessere Wahl, damit Sie so schnell wie möglich alle wichtigen Sachen (Windeln, Feuchttücher, Schnuller, Trinkflasche und Co.) griffbereit haben, die sich in der Tasche befinden.

Mindestens genauso wichtig ist auch das Material der Wickeltasche. Wenn Sie sich für ein schickes Modell aus Leder entscheiden, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass die Tasche zwar sehr robust ist, aber auch anfällig für Flecken. Hinzukommt, dass das Material regelmäßig imprägniert werden muss, um es gegen Regen zu schützen. Besser geeignet sind hier Wickeltasche aus pflegeleichten Materialien wie Baumwolle, PVC, Nylon und Polyester. Sie haben den Vorteil, dass sie allesamt abwaschbar oder auch wasserabweisend sind.

Viele Wickeltaschen gibt es inklusive Zubehör, wie etwa eine Wickelunterlage (gepolstert und waschbar), einen Flaschenwärmer oder auch eine kleine Tasche, die Sie verschließen können. Je nachdem, für welches Modell und für welche Marke Sie sich entscheiden, sind unterschiedlich viele Teile in dem Gesamtpaket enthalten. Daher lohnt sich ein prüfender Blick auf das Zubehör, bevor Sie sich für eine Wickeltasche entschieden haben.

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ast