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Zum Weihnachtsfest nach Hause: 15 Sätze, die Städter auf dem Land sagen

Wenn Familienmitglieder aus Stadt und Land gemeinsam Weihnachten feiern, tut sich ein gefühlter kultureller Graben auf. Und dabei ist Laktoseintoleranz noch das kleinste Problem.

"Pute ist wohl Fleisch" - wenn Stadtmenschen Weihnachten auf dem Land feiern, kann der gefühlte kulturelle Graben mitunter nur schwer überwunden werden. Zum Glück kann man sich wunderbar über Klischees lustig machen.

"Pute ist wohl Fleisch" - wenn Stadtmenschen Weihnachten auf dem Land feiern, kann der gefühlte kulturelle Graben mitunter nur schwer überwunden werden. Zum Glück kann man sich wunderbar über Klischees lustig machen.

Weihnachtszeit, alles ersäuft in Glühwein und Glückseligkeit. Wir finden: Zeit, der Besinnlichkeit einen neckenden Tritt in die Kniekehlen zu versetzen.

Nachdem wir Ihnen im Sommer - nach explizit nicht-repräsentativer Redaktionsumfrage - spaßige Sätze serviert haben, die Städter typischerweise auf dem Land sagen und umgekehrt, haben wir wieder tief in der Klischee-Kiste gewühlt und zwecks Amüsement noch ein paar muffige Vorstellungen zum Thema Stadt- und Landleben hervorgekramt.

Stadt-Land-Weihnachten
1.

"Iiih, der Karpfen guckt so tot."

2.

"Gibt's den Eierlikör nicht vegan?"

3.

"Wie, ihr kanntet die Gans mit Vornamen?"

4.

"Glühwein mit Schuss - kommt da bei euch etwa Korn rein?"

5.

"Ach, die kleine Lisa spielt Blockflöte? Dann kann unsere Greta-Helena-Marte sie vielleicht mit der Harfe begleiten."

6.

"Wir sollten jetzt endlich alle mal gemeinsam darüber diskutieren, warum hier immer die Frauen zum Abwaschen in die Küche gehen."

7.

"In der Eckkneipe steht ja noch der gleiche Wirt wie vor fünfzehn Jahren!"

8.

"Wie bitte - Playstation? Unsere kriegen nur Holzspielzeug."

9.

"Sorry, ich gehe da nicht mehr hin, ich bin ausgetreten. Kirche ist mir einfach zu kommerziell."

10.

"Nein, Karl-Friedrich hatte schon drei Marzipankartoffeln. Das ist genug Zucker für die Feiertage."

11.

"Wer waren eigentlich all die Menschen, dir mir grad beim Spaziergang frohe Weihnachten gewünscht haben?"

12.

"Ist da etwa Sahne in der Sauce? Wir vertragen doch keine Laktose. Und die Tomaten bitte auch weglassen. Ihr wisst schon, das Histamin."

13.

"Ich habe seit einer Stunde keine WhatsApp mehr von Matilda und 'Sie spielt mit ihren Kusins draußen' ist keine akzeptable Ortsangabe."

14.

"Nein, Pute ist sehr wohl Fleisch und ich bin Vegetarier."

15.

"Schneeschippen? Nee, sorry. Das ruiniert meine Ugg-Boots."

Diesmal geht es um Sprüche von Städtern, vorwiegend aus Gentrifizierungs-Gebieten, die das Fest auf dem nicht immer ganz so idyllischen Lande verbringen (müssen). Weil sie zurück zu ihren Eltern nach Hause fahren, weil sie ihren Partner das erste Mal ins heimische Nest begleiten oder die Enkel alljährlich zu Oma bringen - suchen Sie sich was aus.

Wir haben uns jedenfalls 15 fiktive, typische Sätze überlegt, mit denen wir die unterschiedlichen Lebensweisen und Klischees aufs Korn nehmen.

Ganz liebevoll, natürlich. Ist ja schließlich Weihnachten.

jbw
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