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Putzplan und Hauspartys: 20 Momente, in denen klar wird - das WG-Leben ist vorbei

Die erste WG ist oft der Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben. Doch wenn man nicht aufpasst, zieht das Leben an einem vorbei. Es gibt eindeutige Anzeichen, dass es besser ist, auszuziehen.

Acht Tage nach der Party - typische Situation

Acht Tage nach der Party - typische Situation

Das WG-Leben wird meist in völliger Euphorie geboren. Endlich raus aus dem Nest und nicht mehr tun, was Mama und Papa wollen. Irgendwann verfliegt dieses Gefühl und die dunkle, modrige Seite des ach so praktischen Zusammenlebens bricht sich Bahn. Man stellt fest, dass selbst der beste Freund oder die beste Freundin schon in jungen Jahren eine Resistenz gegen vernünftige Kompromisse entwickelt hat. Schleichend, aber unaufhaltsam, hat das Siechtum des WG-Lebens eingesetzt. Bis man den nächsten logischen Schritt geht, kann es dennoch lange dauern.

Einige Situationen liefern jedoch eindeutige Hinweise darauf, ob es nicht Zeit ist, endlich auszuziehen. Die folgende Liste erhebt garantiert keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

20 Momente, in denen dir klar wird - das WG-Leben ist vorbei

1. Eine spontane Küchenparty deines Mittbewohners gegen halb zwei in der Nacht zu Dienstag mit seinen 25 engsten Freunde ist plötzlich nicht mehr okay.

2. Wenn du neue Leute kennenlernst, fallen Sätze wie: "Du hast einen Mitbewohner? Ich dachte, du bist schon über 30."

3. Du erkennst, dass dein Mitbewohner nie den Unterschied zwischen Handtuch und Küchentuch verstehen wird.

4. Eure Tagesrhythmen sind wirklich unvereinbar. Wenn du um 15 Uhr von einer schlauchenden Frühschicht kommst, begrüßt dich dein Mitbewohner im Bademantel mit Frühstücksbier und den Worten: "Moin, Diggi, dein Nutella ist alle."

5. Das Geräusch von Glasflaschen, die in den Container fallen, bereitet dir nicht mehr so viel Freude, als dass es dir gar nichts ausmacht, das ganze Altglas ständig allein wegzubringen.

6. Du bezweifelst die Theorien von Karl Marx, denn: Wenn es schon so schwierig ist, einen Putzplan zu erstellen, wie soll dann Kommunismus funktionieren?

7. Es ist nicht mehr in Ordnung, wenn der Mitbewohner durch dein Zimmer auf den Balkon geht, um "nur kurz eine Sportzigarette" zu rauchen, während du nackt und nicht alleine im Bett liegst.

8. Alte Pizzakartons im Papiermüll wecken bei dir Furcht vor Mäusen statt Lust auf ein euphorisches High Five für korrektes Recycling.

9. Du beginnst zu verstehen, warum Vermieter etwas dagegen haben, wenn man einen Wurstgrill am Fensterbrett festbohrt - im vierten Stock.

10. Du willst einfach nicht mehr darüber diskutieren, warum Händewaschen nach der Toilette nicht optional ist.

11. Die Kaution ist nicht der Ersatz für die erste Miete.

12. Wenn Freunde zu Besuch kommen wollen, erfindest du Gründe, warum das nicht geht.

13. Ist es wirklich so schwer, rechtzeitig Bescheid zu geben, dass es kein Klopapier mehr gibt?

14. Du weißt (leider) genau, wo sich das ganze Besteck, die Müslischüsseln, die tiefen Teller und die Bratpfanne befinden.

15. Und du hast auch eine konkrete Vorstellung davon, wie das ganze Zeug gerade aussieht.

16. "Dreckige Teller können nicht schimmeln, wenn man sie ins Gefrierfach stellt" ist keine Lösung mehr, die dich zufriedenstellt.

17. Es ist nicht lustig, vom Kampfhund des Mitbewohners begrüßt zu werden, der vier Tage über Karneval allein und ohne Futter in der Wohnung gelassen wurde.

18. Ausspannen hat plötzlich nichts mehr mit Bier und lauter House-Musik auf dem Balkon zu tun.

19. Der gemeinsame wöchentliche Kochabend fand in den letzten zwölf Monaten zwei Mal statt. Es gab Döner.

20. Ein Wochenende bei deinen Eltern zu verbringen, klingt plötzlich wieder ziemlich attraktiv.

ono
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