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Berlin 53-Jährige soll Deutschlands jüngste Uroma sein

Baby schläft
In der Familie von Manuela Mixdorf werden die Frauen sehr jung Mütter (Symbolbild)
© Big Joe / Getty Images
Eine Berlinerin ist im Alter von nur 53 Jahren Urgroßmutter geworden. Sie selbst hatte schon mit 17 Jahren ihr erstes Kind bekommen.

Urgroßeltern werden – dieses Glück erleben nicht allzu viele Menschen. Manuela Mixdorf hingegen ist schon im Alter von 53 Jahren Urgroßmutter geworden. Ihre 19-jährige Enkeltochter Amanda brachte laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung vor zwei Wochen ein Mädchen zur Welt – und machte Mixdorf damit nach Angaben der Zeitung zur jüngsten Uroma Deutschlands. 

"Urgroßmutter hört sich so alt an, aber für mich ist das eine Auszeichnung", sagte Manuela Mixdorf über ihren neuen Titel. In ihrer Familie wurden alle Frauen sehr früh Mutter. Mixdorf selbst war bei der Geburt ihres ersten Kindes erst 17 Jahre alt. Ihre älteste Tochter wurde dann ebenfalls im Alter von 17 Jahren Mutter. Nun setzte die Enkelin die Reihe fort.

Mit 17 Jahren Mutter – mit 53 Uroma

Der Titel der jüngsten Urgroßmutter Deutschlands bleibt somit in der Familie: Zuvor hatte ihn Manuela Mixdorfs mittlerweile verstorbene Mutter getragen. Auch sie hatte schon mit 17 Jahren ihr erstes Baby bekommen – und war schon 51 Uroma geworden.

Allerdings mussten die jungen Mütter der Familie Mixdorf ihre Kinder als Alleinerziehende betreuen: Weder Uroma noch Tochter noch Enkelin waren bei der Geburt noch mit den jeweiligen Vätern zusammen. Teilweise hatten sich die Väter sogar für eine Abtreibung ausgesprochen – so auch im Fall von Manuela Mixdorfs Urenkeltochter.

Das kam aber zu keinem Zeitpunkt in Frage. Ihre Lehrmeisterin habe ihr geraten, das Kind abzutreiben, als sie mit 16 Jahren zum ersten Mal schwanger geworden sei, erzählt Manuela Mixdorf. "Ich sagte nur: Das ist mein Kind und ich habe mich dafür alleine entschieden." Ähnlich war es nun bei ihrer Enkelin. Diese entschied sich ebenfalls für ihr Baby – und damit gegen ihren Ex-Freund. Als Alleinerziehende kann sie sich aber auf die Hilfe ihrer Mutter und ihrer Oma verlassen. Diese wissen schließlich selbst genau, mit welchen Problemen Mütter im jugendlichen Alter zu kämpfen haben.

Quelle: "Bild"

epp

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