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Aktion gegen sexuellen Missbrauch: Wenn Männer zu Opfern werden

Bei sexueller Gewalt denken die meisten Menschen an einen Mann in der Täter- und eine Frau in der Opferrolle. Doch auch Männer werden missbraucht, sie schaffen es aber noch seltener, auch darüber zu reden. Ein amerikanisches Fotografieprojekt will ihnen eine Stimme geben.

"Männer können doch gar nicht vergewaltigt werden!" Ein Satz, so falsch wie weit verbreitet. Haben Opfer sexueller Belästigung generell mit Stigmatisierung und Vorurteilen zu kämpfen, trifft das auf männliche Opfer verstärkt zu. Männer schweigen noch häufiger als Frauen über das, was ihnen angetan wurde. Aus Scham, aus Angst vor dem Unglauben der anderen.

Das in den USA entstandene "Project Unbreakable" setzt sich seit 2011 für Missbrauchsopfer ein. Von der Fotografin Grace Brown ins Leben gerufen, gab das Projekt allen Betroffenen eine eigene Stimme. Sie schrieben ihre Erlebnisse auf ein Plakat – mal nur einen Satz, mal ihre ganze Geschichte – und wurden damit fotografiert. Die im Internet veröffentlichten Bilder zeigen, dass Missbrauch und sexuelle Gewalt viele Gesichter hat. Jeder kann betroffen sein, ganz unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. 

#projectunbreakable

Ein von Project Unbreakable (@projectunbreakable) gepostetes Foto am


Eigentlich hat Grace Brown das Projekt 2015 beendet, doch vor einem Monat hat sie verkündet, nicht länger schweigen zu können. "Wegen des momentan herrschenden politischen Klimas – da ein Mann US-Präsident wird, dem in unterschiedlichen Fällen sexuelle Belästigung vorgeworfen wird – habe ich mich entschieden, Bilder aus dem 'Unbreakable'-Projekt erneut auf dem Instagram-Account zu posten", schreibt Brown auf ihrer Homepage. "Wir sind zurück. Und wir werden uns nicht den Mund verbieten lassen."

vim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.